
Entwicklung des energiesparenden Bauens
Quelle: Fraunhofer IBP
Ist Gebäudedämmung sinnvoll oder ein Irrsinn? Laut einer Studie im Auftrag der Förderbank KfW (die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der größte Kreditgeber in Sachen Förderung energetischer Sanierung) übertreffen die Kosten die Einsparungen. Das Schweizer Beratungsunternehmens Prognos kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Um den Heizenergieverbrauch in deutschen Wohngebäuden wie von der Regierung geplant bis 2050 um 80 Prozent zu senken, sind der Studie zufolge bis dahin Investitionen in Höhe von 838 Milliarden Euro nötig. Im Gegenzug könnten jedoch nur Energiekosten in Höhe von 370 Milliarden Euro eingespart werden. Für den Verlust müssten sowohl Eigentümer als auch Mieter und Steuerzahler aufkommen. Die Tageszeitung Welt führt in ihrem Bericht dazu weitere Argumente gegen die Dämmung von Gebäuden ins Feld: Das Raumklima sei nach Dämmung schlechter als zuvor, je besser die Isolierung, desto üppiger wuchere der Schimmelpilz und überhaupt leide auch die Optik, Fassadenelemente verschwänden hinter öden Styroporschichten und Fenster würden wegen der dicken Laibungen zu Schießscharten. (weiterlesen …)

Radonkarte Deutschland
nach: Radonhandbuch Deutschland
Experten aus Deutschland und Österreich informierten am 22.1.2013 rund um den Themenkomplex „Radon in Gebäuden“ beim ersten Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg.Über 70 Architekten, Baufachleute, Energieberater, Behörden- und Verbandsvertreter erörterten mit internationalen Experten Fragestellungen zur Radonsanierung, Radonvorsorge, Aussagekraft von Radonkarten sowie zu Radonmessmethoden. Im Rahmen des Treffens wurde auch die neue Ausbildungsinitiative des LfU zur Radon-Fachperson vorgestellt. „Mit den Radon-Fachpersonen sollen zukünftig bayernweit kompetente Ansprechpartner zu Radonsanierung in bestehenden Gebäuden und zum radonsicheren Neubau von Gebäuden zur Verfügung stehen“, betonte Dr. Christiane Reifenhäuser, Leiterin der Abteilung Strahlenschutz im LfU anlässlich der Tagung in Augsburg.
Vor allem bei der Planung/ Errichtung von Neubauten sollte das Problem Radon (zweitgrößter Verursacher von Lungenkrebs!) berücksichtigt werden – sowohl durch eine entsprechende Grundstückuntersuchung als vor allem auch durch eine absolut qualitativ hochwertige “dichte” Ausführung der Bodenplatte.
Vorgestellt wurden aber auch Saniermethoden bei bestehenden, radonbelasteten Gebäuden, Maßnahmen, die in Nachbarländern (z.B. Oberösterreich) sogar öffentlich gefördert werden.
Weitere Infos bei der Sentinel Haus Stiftung e.V.
Weitere Infos beim Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung zum radonsicheren Bauen und Sanieren e.V.(KORA)
Das Sentinel Haus Institut stellt auf der BAU 2013 die erste Datenbank für emissionsgeprüfte Baustoffe, wohngesunde Objekte sowie entsprechend ausgebildete Planer, Fachhandwerker und Experten für gesundes Bauen vor.
In Halle 5, Stand 200, stehen Testterminals zum Ausprobieren zur Verfügung.
Die internetgestützte Datenbasis wird Informationen zu gesundheitlichen Eigenschaften zahlreicher Baustoffe enthalten und vor allem über deren Emissionsverhalten Auskunft geben. Die von den Experten des Sentinel Haus Instituts geprüften Angaben stammen aus vertrauenswürdigen Zeugnissen anerkannter Prüfinstitute. Dies ermöglicht die sichere Umsetzung von Bauprojekten mit hohen gesundheitlichen Qualitätskriterien.
Zugang erhalten registrierte Nutzer sowohl über das Internet als auch direkt auf der Baustelle über eine geplante Smartphone-App. So können Architekten, Bauleiter und Handwerker vor Ort zum Beispiel die gesundheitliche Eignung eines Produktes überprüfen.
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Es freut mich sehr, dass nun rechtzeitig zur Bau 2013 das neue Buch erschienen ist. Neue Texte, mehr Wissen, neue Grafiken, neue Autoren haben uns unterstützt das neue Werk zu erstellen!
Mehr dazu!

Nach langer Planungs- und Vorbereitungsphase konnte bei Aggregare in Augsburg der Spatenstich vollzogen werden. Vertreter der Baustofflieferanten sowie Joachim Lutteri und Jürgen Paul als Vertreter des Sentinel Haus Institutes folgten gerne der Einladung von Rudolf Freiherr von Freyberg-Eisenberg und Maximilian Fischer-Stabauer am vergangenen Freitag nach Augsburg.
In äußerst angenehmer Atmosphäre wurde der Beginn für die Sanierung von 96 Wohneinheiten eingeläutet. Jürgen Paul, Leitung Technisches Projektmanagement, betonte die hervorragende konstruktive Zusammenarbeit mit der Aggregare Bauträger- und Beteiligung GmbH! Es wurden die vergangenen Monate genutzt, um Bestandsuntersuchungen und wohngesunde Planungselemente im Detail abzustimmen. In den kommenden Monaten erfolgt nun die Aufstockung von 5 Wohnblöcken, die Sanierung der dreistöckigen Gebäude sowie der Bau einer Tiefgarage mit etwa 125 Stellplätzen. Das Sentinel Haus Institut unterstützt den Bauträger in der Bestandsanalyse, bei Baustoffauswahl, Handwerkerschulungen sowie der Bewertung der durch den Bauherrn durchzuführenden Abschlußmessung. Das Sentinel Haus Institut bedankt sich für die Einladung und wünscht dem Bau einen erfolgreichen, wohngesunden Verlauf.

Zertifizierte Fachhandwerker
Das war eine Schulung nach meinem Geschmack! Gute Handwerksunternehmen und Architekten vernetzen sich und erkennen das gesunde Bauen als ihre Chance. In Bühl durfte ich am Montag mehr als 20 Architekten und Handwerker zum gesunden Bauen schulen. Etwas überrascht war ich von der Konsequenz, mit der sich die Unternehmer zum gesunden Bauen bekennen. T-Shirts, Bauplanen, Displays zum gesunden Bauen waren schon vorbereitet. Besonders erfreulich ist es, dass es auch schon ein schönes Projekt gibt welches gemeinsam erstellt wird. Unser neuer Regionalleiter Joachim Lutterie hat mich begleitet und unterstützt!

Bauzukunft Projekt in Serfaus nach SHI Konzept
Am vergangenen Wochenende war ich in Ried bei Holger Stark und seiner Frau Iris. Hier durfte ich Zeuge werden wie erfolgreich unser Konzept in die tägliche Praxis übernommen wird! Holger Stark hat vor fast 4 Jahren ein Seminar von uns bei der Fa. Moll in Schwetzingen besucht. Anschließend hat er konsequent die Wohngesundheit in seine Vertriebs-, Marketing- und Produktkonzepte eingebunden. Das Haus zum Probewohnen direkt in Ried erfreut sich großer Beliebtheit (auch bei mir und meiner Familie) und wird auch von den Gästen im Gästebuch in den höchsten Tönen gelobt!
Nun sind zwei Projekte direkt in Ried und bei Ried in Serfaus entstanden. Zum einen eine wunderbare Sanierung mit vielen wohngesunden Baustoffen, wo auf ca. 250m2 ein traumhaftes Wohnhaus entstanden ist und oben in Serfaus entsteht gerade eine wunderbare (was ein Blick in die Berge!!!) Ferienwohnung in Holzbauweise. Beide Projekte sind mit dem Know How des SHI entstanden und werden auch zertifiziert!
Ich habe mich bei uns im Unternehmen schon freiwillig gemeldet regelmäßig nach dem Rechten zu sehen bei den Projekten in Österreich!
Auf die Gefahr hin, dass es langweilig wird: wieder mal stellt sich heraus, dass kaum jemand ahnt, in welch großem Umfang wir Schadstoffen in Innenräumen ausgesetzt sind. Und wenn dann Beschwerden kommen, dauert es lange, bis die Schadstoffe festgestellt sind und noch viel länger, bis die Betroffenen Hilfe bekommen. Zwei aktuelle Beispiele illustrieren dies:
Fall 1
Im Reutlinger Rathaus klagt eine Mitarbeiterin über Beschwerden. 2011 und 2012 finden insgesamt drei Schadstoffmessungen statt, die den Richtwert von 0,12 Milligramm pro Kubikmeter (120 µg/m³) überschreiten. Dieser Richtwert ist ohnehin schon höchst bedenklich und wird sicherlich in Bälde korrigiert werden. Der Sentinel Haus Gesundheitspass erlaubt z.B. nur 60 µg/m³. Als Quellen der gasförmigen Schadstoffe werden nun Schränke und Zimmerdecken aus Pressspan identifiziert. (weiterlesen …)
Behagliches und wohngesundes Klima durch richtiges Lüften verspricht der aktuelle Newsletter des Bauherren-Schutzbundes zum Thema Innenraumluft. Hier wird kurz und übersichtlich eine Zusammenfassung der Problematik gegeben. Einzig ein Hinweis auf die optimale Hilfe bei Gebäuden ohne Lüftungsanlage fehlt. Den will ich hiermit gerne nachtragen: der Klimagriff.
Neue Urteile des Bundesfinanzhofes erleichtern neuerdings die steuerliche Absetzung von Kosten für gesundheitlich begründete Gebäude-Sanierungen (Schadstoffe, aber auch Gerüche).
Durch ein ärztliches Attest musste bisher vor der Sanierung nachgewiesen werden, dass Gesundheitsschäden bereits eingetreten oder zu erwarten sind. Schon vor Sanierungsbeginn musste ein Gutachten vorliegen, das den Zusammenhang zwischen der Belastung und der Gesundheitsgefährdung belegt und die erforderlichen Maßnahmen bestätigt. Außerdem musste der Steuerpflichtige nachweisen, dass die Sanierung fachmännisch erfolgt.
Absetzbar sind nunmehr nicht nur die direkten Sanierungskosten zur Beseitigung beispielsweise des Hausschwamms (ein konkreter behandelter Fall) , sondern auch daraus resultierende Behandlungskosten, Gutachterkosten oder Ähnliches. Auch wenn während der Sanierungsmaßnahmen zusätzlicher Wohnbedarf entsteht, können diese Aufwendungen berücksichtigt werden. Und natürlich alle Sanierungsmaßnahmen, für die vor Durchführungsbeginn kein Gutachten vorliegt, bei denen aber der Steuerpflichtige dennoch nachweisen kann, dass er sich den Aufwendungen aus tatsächlichen Gründen nicht entziehen konnte.
Quellen:
Manager-Magazin
Frankfurter Allgemeine (13.6.2012)
Business Netz