Bauprodukte für den Innenausbau, wie Holzwerkstoffe oder Bodenbeschichtungen, können eine wesentliche Quelle für Schadstoffe in der Raumluft sein. Wie gehabt also. Was immer noch fehlt, ist ein europaweit einheitliches, hohes Schutzniveau des Verbrauchers vor Ausgasungen aus Bauprodukten. Nun spricht sich das UBA gemeinsam mit einer Expertengruppe aus zehn europäischen Ländern für europaweit einheitliche Bewertungsmaßstäbe aus, um die Gesundheit der Bürger besser zu schützen. Die Expertengruppe arbeitet seit 2011 an einer europäischen Liste mit Stoffen und dazugehörigen Bewertungen (EU-LCI-Werte). Das UBA fordert die Europäische Kommission auf, diese Arbeit mit einem klaren Zeitplan zu unterstützen. Die Liste sollte bis Ende 2014 abgestimmt veröffentlicht werden. Mit harmonisierten Messmethoden und Bewertungen kann die Europäische Kommission Regelungen für eine europaweit einheitliche Begrenzung und Kennzeichnung von Materialausgasungen erlassen. Für die Industrie wäre die Liste eine verlässliche Grundlage, um emissionsarme Bauprodukte zu entwickeln.
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bravissimmo baut wohngesund
Gesundheit ist heute für alle Menschen ein wichtiges Gut. Die neue „Residenz am Schlosspark“ in Bad Krozingen zeigt, dass gerade die eigenen vier Wände hier besonders wertvoll sein können. Denn mit einem neuen Baukonzept verbindet die Bauträgergesellschaft bravissimmo GmbH niedrige Energiekosten mit geprüfter Wohngesundheit. Als erstes Immobilienunternehmen in Deutschland überhaupt wird die bravissimmo GmbH in Zukunft alle ihre Bauvorhaben geprüft wohngesund errichten.
Viele emissionsgeprüfte Baustoffe haben bei dem sehr guten Ergebnis unterstützt. Die Liste einiger der Baustoffe kann bei Sentinel abgefragt werden.
Die Herder-Grundschule in Weißenfels wies bereits letztes Jahr eine erhöhte Konzentration an Naphthalin auf. Höchstwahrscheinlich ist dies verantwortlich für die berichteten Gesundheitsbeschwerden der Kinder, wie z.B. massive Kopfschmerzen, Übelkeit und Allergien. Aktuell werden die Bluttests der Lehrer ausgewertet. Oberbürgermeister Robby Risch lässt die Schule nicht schließen und steht jetzt mit Schulleiterin Felicitas Beutler und zahlreichen Eltern im Konflikt. Nachstehend der Artikel vom 26.04.13 aus der Mitteldeutschen Zeitung. Damit reiht sich leider auch dieser Vorfall in die zahlreichen Schadensfälle der Problematik der Innenraumlufthygiene ein.
Den Artikel findet man unter folgendem Link:
Mitteldeutsche Zeitung_Giftdaempfe_in_Weißenfelser_Grundschule

Robert an der Brügge, Geschäftsführer der Stadtsiedlung Heilbronn, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schröder, Rektor der Hochschule Heilbronn und Peter Bachmann, Geschäftsführer und Gründer des Sentinel Haus Instituts
Die Hochschule Heilbronn hat das Raumluftzertifikat des Sentinel Haus Institutes erhalten. Die Stadtsiedlung Heilbronn achtete beim Bau des im vergangenen Oktober offiziell eröffneten Campus besonders auf die Qualität der Raumluft. In Zusammenarbeit mit uns wurden Baumaterialien auf ihre Emissionen hin begutachtet und Hinweise in den Bauablauf eingearbeitet. Die von Hartmut Herzberg gemessenen Werte für flüchtige organische Stoffe liegen deutlich unter den strengen Empfehlungswerten des Umweltbundesamtes. Auch der Empfehlungswert für Aldehyde der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde unterschritten.
Beim Luftaustausch hat die Stadtsiedlung Heilbronn bei der Planung des sechsstöckigen Gebäudes mit seinen beiden Hörsälen und zehn Seminar- und Gruppenräumen vorgesorgt. So genannte CO2-Ampeln erinnern die Studierenden und Dozenten ans Lüften. Beim Bau der Hochschule konnte so auf eine teure und wartungsintensive Lüftungsanlage verzichtet werden.
Dementsprechend herrscht in den Räumen des Hochschulgebäudes messbar gesunde Luft – ideal zum Studieren und Arbeiten. Das kommt in erster Linie den Studierenden und Lehrkräften zugute. Nach diesen positiven Erfahrungen prüft die Stadtsiedlung Heilbronn als führendes kommunales Wohnungsunternehmen in der Region, wie sich Aspekte des wohngesunden Bauens noch stärker als bisher in die Baupraxis integrieren lassen.
Anders als der NDR, der erst vor wenigen Tagen nicht nur Fragen von Strahlenbelastungen in unverantwortlicher Weise bagatellisiert und den gesamten Berufsstand der Baubiologen diffamiert hat (siehe dazu XING Diskussion) sehen zunehmend Politiker (Antrag zu Sitzung des Umweltausschusses des Bundesrates am Donnerstag 18.04. 2013) einen echten Bedarf, die derzeit in Deutschland extrem “großzügigen” Grenzwerte für Strahlenbelastungen zu senken.
Zitat: “Das Baden-Württembergische und Brandenburgische Umweltministerium setzen sich im Bundesrat für Grenzwertabsenkung bei Mobilfunkanlagen im Umfeld von Kindergärten, Krankenhäusern und Wohnungen ein.”
Im Sinne einer besseren Vorsorge für die Menschen, sollen Belastungen durch Funkanlagen möglichst minimiert werden. Die Landesregierungen anerkennen damit die Notwendigkeit einer Vorsorgepolitik. “Die elektrischen und magnetischen Felder müssen minimiert werden. Dafür brauchen wir eine Verschärfung der bestehenden Grenzwerte”, fordert Brandenburgs Umweltministerin Tack. Dieser Aspekt der Vorsorge zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sei stärker als bisher zu berücksichtigen. Pressemitteilung
Dieser Präventivgedanke sollte künftig auch beim individuellen Wohnungsbau noch wesentlich mehr berücksichtigt werden – strahlungsreduzierende Maßnahmen (abgeschirmte Leitungen, Verzicht auf WLAN, Netzfreischalter, schadstoffgeprüfte Abschirmmaterialien bei extremer Strahlenbelastung von Außen) bereits in der Planungsphase mit einbezogen werden. (Weitere Infos)

Entwicklung des energiesparenden Bauens
Quelle: Fraunhofer IBP
Ist Gebäudedämmung sinnvoll oder ein Irrsinn? Laut einer Studie im Auftrag der Förderbank KfW (die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der größte Kreditgeber in Sachen Förderung energetischer Sanierung) übertreffen die Kosten die Einsparungen. Das Schweizer Beratungsunternehmens Prognos kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Um den Heizenergieverbrauch in deutschen Wohngebäuden wie von der Regierung geplant bis 2050 um 80 Prozent zu senken, sind der Studie zufolge bis dahin Investitionen in Höhe von 838 Milliarden Euro nötig. Im Gegenzug könnten jedoch nur Energiekosten in Höhe von 370 Milliarden Euro eingespart werden. Für den Verlust müssten sowohl Eigentümer als auch Mieter und Steuerzahler aufkommen. Die Tageszeitung Welt führt in ihrem Bericht dazu weitere Argumente gegen die Dämmung von Gebäuden ins Feld: Das Raumklima sei nach Dämmung schlechter als zuvor, je besser die Isolierung, desto üppiger wuchere der Schimmelpilz und überhaupt leide auch die Optik, Fassadenelemente verschwänden hinter öden Styroporschichten und Fenster würden wegen der dicken Laibungen zu Schießscharten. (weiterlesen …)
Erhöhte Formaldehydwerte aus Akustikplatten sind die Ursache, daß 34 Schulcontainer in Wiesdorf (Leverkusen) geschlossen werden mussten.
Bislang hatte die Stadtverwaltung gehofft, dass sich die Container sanieren lassen. Nun steht fest: Die Sanierungsversuche sind gescheitert, in den Behelfsklassen werden keine Schüler mehr unterrichtet. „Der Formaldehydwert ist immer noch hoch“, sagt Verwaltungssprecherin Heike Fritsch. Außerdem sei davon auszugehen, dass der Wert im Sommer noch steige. Das Fazit aus dem Rathaus: „Die Container können nicht mehr genutzt werden.“ Als Quelle des Übels waren Akustikdämmplatten ausgemacht worden. Diese wurden zwar entfernt, das brachte aber nicht den gewünschten Erfolg.” Pressebericht
Damit bestätigen sich erneut die massiven Vorbehalte gegenüber Containern bezüglich deren Raumluftqualität als langfristige “Ersatzlösungen” für Kindergärten und Schulen – ebenso aber auch für Büroräume.

Die EXHAUSTO GmbH und das Sentinel Haus Institut, führender Anbieter wohngesunder Baukonzepte, haben auf der ISH 2013 eine Produktpartnerschaft im Bereich zentrale Lüftungsanlagen vereinbart. Damit decken die Partner gemeinsame Interessensbereiche im Bereich Innenraumhygiene ab.
„Mechanische Lüftungsanlagen spielen beim energieeffizienten Bauen eine zentrale Rolle für gesunde und behagliche Lebens und Arbeitsbedingungen sowohl in privaten wie in öffentlichen oder gewerblichen Gebäuden. Von daher freuen wir uns sehr, dass die EXHAUSTO GmbH und das Sentinel Haus Institut nun ihr Wissen und ihre Erfahrung in diesem Bereich gemeinsam nutzen“, sagte Jürgen Rösch, Leiter Produktpartnerbetreuung beim Sentinel Haus Institut.
Die Partnerschaft bezieht die Vermarktung und Weiterentwicklung zentraler Lüftungssysteme unterschiedlicher Leistungsklassen ebenso ein, wie den Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse und Praxiserfahrungen.
EXHAUSTO führt am dänischen Stammsitz eigene Produktentwicklungen durch und kooperiert als Sponsor intensiv mit der Raumklimaforschung an der DTU – Dänemarks Technische Universität, ICIEE (International Center for Indoor Environment and Energy) sowie mit der Raumklimaforschung der Forschungsgruppe für Raumklima und Energie am Institut für Bauwesen der Universität Aalborg.
(weiterlesen …)

Beispielabdruck aus tip am wochenende
Im November 2012 starteten wir eine Kampagne mit dem Dienstleister djd deutsche journalistendienste, um die Ergebnisse unserer mit dem eco-INSTITUT in Köln durchgeführten Kinderzimmer-Studie einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Zeit für eine Zwischenbilanz: Ende Februar wurde der von uns erstellte redaktionelle Text 1,7 Mio. Mal abgedruckt, online sind es inzwischen über 92 Mio. visits, darunter Portale wie gutefrage.net und immobilienscout24.de. Die von uns auf der Homepage gegen Adresseingabe zur Verfügung gestellte Liste mit den Baustoffen wird durchschnittlich von 10 Interessenten pro Woche heruntergeladen.
Die Kampagne läuft noch eine Weile und mündet mit anderen Kampagnen unserer Partner aus der Baustoffindustrie in das Portal ratgeber-wohngesundheit.de (noch nicht online).