Der Bürgermeister der Stadt Burghausen (v. l.), Hans Steindl, die Bauherren Sylvia Schlagmann-Edmüller und Johannes Edmüller, Robert Zellmeier, Leiter Sparte Baustoffe BayWa AG, Architekt Georg Dasch und Bauunternehmer Manfred Gumpendobler vollzogen den ersten Spatenstich. Foto: Schlagmann Poroton
In Burghausen entsteht ein vom Bundesbauministerium in die Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ aufgenommenes Effizienzhaus Plus, für das bundesweit nur 31 Projekte zugelassen wurden. Auf Grund der hohen Anfrage zu diesem Förderprogramm sind aktuell die Fördermittel für dieses Programm ausgeschöpft. Häuser in diesem Forschungsprojekt erzeugen im Jahresdurchschnitt mehr Energie als sie verbrauchen. Die überschüssige Energie steht in erster Linie für die Elektromobilität zur Verfügung. Seit März 2012 befindet sich das erste in diesem Programm geförderte Effizienhaus Plus in Berlin in aktiver Nutzung. Zu den Erfahrungen der Bewohner
Bauherr des Projektes in Bayern ist das Ziegelunternehmen Schlagmann Poroton, Kooperationspartner die BayWa, die das Projekt fördert. Das Sentinel Haus Institut bringt Know-How zum gesunden Bauen ein.Der Spatenstich erfolgte am 6. März. Bezugsfähig ist das Haus Ende September.
In Freiburg gibt es übrigens schon seit 2004 die Plusenergiehäuser des Architekten Rolf Disch, unweit unseres Büros gelegen
Auf die Gefahr hin, dass es langweilig wird: wieder mal stellt sich heraus, dass kaum jemand ahnt, in welch großem Umfang wir Schadstoffen in Innenräumen ausgesetzt sind. Und wenn dann Beschwerden kommen, dauert es lange, bis die Schadstoffe festgestellt sind und noch viel länger, bis die Betroffenen Hilfe bekommen. Zwei aktuelle Beispiele illustrieren dies:
Fall 1
Im Reutlinger Rathaus klagt eine Mitarbeiterin über Beschwerden. 2011 und 2012 finden insgesamt drei Schadstoffmessungen statt, die den Richtwert von 0,12 Milligramm pro Kubikmeter (120 µg/m³) überschreiten. Dieser Richtwert ist ohnehin schon höchst bedenklich und wird sicherlich in Bälde korrigiert werden. Der Sentinel Haus Gesundheitspass erlaubt z.B. nur 60 µg/m³. Als Quellen der gasförmigen Schadstoffe werden nun Schränke und Zimmerdecken aus Pressspan identifiziert. (weiterlesen …)
„Mit diesem Track hier wollte ich Dir nur nochmal danken, nehm noch einen letzten Atemzug in meine lüsternen Nüstern, bevor ich das hier heraus schrei, man soll’s eigentlich nur flüstern: Formaldehyd – ich liebe Dich!“
So texten Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums aus Regensburg eine “Hymne” an ihre formaldehyd-belastete und seit Monaten geschlossene Turnhalle.
Das Schüler-Video tauchte nur wenige Tage vor einer Infoveranstaltung zur Formaldehydbelastung der Turnhalle im Netz auf ( Link zum Artikel ).
Auf der Infoveranstaltung präsentierte die Stadt neue Messwerte – die nun deutlich unter den WHO-Werten und denen des Umweltbundesamtes liegen. Irritation scheint es dennoch wieder wegen der Messtemperaturen zu geben – statt den vorgeschriebenen 23 Grad lt. Norm wurde bei 20,5 Grad gemessen.
Detaillierte Informationen und Verlinkungen auf die entsprechenden Pressemeldungen der Stadt finden Sie wiederum bei Regensburg-Digital.
Dort wird auch darüber berichtet, dass nun plötzlich in der Aula ( in der die Infoveranstaltung statt fand ) erhöhte Formaldehydwerte gemessen wurden – ebenso in zwei Musikräumen. Es bleibt also spannend in Regensburg !
Bereits vor mehr als einem Jahr gab es umfangreiche Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in einer “neuen” Regensburger Sporthalle, die zu einer vorübergehenden Schließung geführt haben.
Nach Austausch der angeblichen Verursacher mußte nunmehr die Schule erneut geschlossen werden- offensichtlich gibt es noch weitere Schadstoffquellen. In die Kritik geraten ist inzwischen auch die Lüftung - sicherlich könnte damit ein Teil der Schadstoffe “abtransportiert” werden; wie in der Schweizer Liwotevstudie (siehe Vergleichswerte Formaldehyd bei eingeschalteter und ruhender Lüftungsanalage auf Seite 83) aber nachgewiesen, ist die Lüftung alleine nicht in der Lage, Emissionsbelastungen zu beseitigen.
Die Hauptursache liegt vielmehr sicherlich darin, daß stark “formaldehydhaltige” Baustoffe gar nicht erst verwendet hätten werden dürfen – entsprechend steht zwischenzeitlich auch das ausführende Architektenhaus im Kreuzfeuer der Kritik. Zahlen wird wie so oft der Steuerzahler – entsprechende vertragliche Festlegungen der Raumluftqualität bei der Auftragvergabe als Bestandteil der “Übernahmekriterien” ( z.B. von Städten wie München, Zürich seit Jahren praktiziert) hätten hier geholfen, Steuergelder zu sparen.
Nach Anrufen besorgter Eltern bei der SHS Telefonhotline blieben Versuche des Sentinel-Haus Stiftung e.V. , die Prüfberichte zur Einsicht zu erhalten bisher vergeblich.
Am vergangenen Sonntag hielt ich mit freundlicher Unterstützung unseres Premium-Partners, Herrn Bauer von Bauer Konzepthaus, einen Vortrag über “Schadstoffarmes Bauen und Sanieren – Konzepte für wohngesunde Lebensräume” im Bauzentrum Poing bei München. Trotz des hervorragenden Wetters war das Auditorium gut besucht.
Im Anschluss des Vortrags waren die Zuhörer zu einer Besichtigung des Musterhauses der Fa. Bauer eingeladen. Dort hatten Sie auch noch einmal die Gelegenheit, Herrn Bauer und mir Fragen zum Musterhaus respektive zur schadstoffarmen Bauweise zu stellen. Nur zu gerne kamen die Zuhörer diesem Angebot nach.
Ich bedanke mich beim Bauzentrum Poing für die sehr gute Organisation vor und während des Vortrags, sowie bei Herrn Bauer für die gute Zusammenarbeit.
Frisch geschultes Handwerkernetzwerk der Zimmerei Köhldorfner
Bayrische Gastfreundlichkeit und Qualität hat mich bei der Handwerkerschulung am Dienstag erfreut!!! Ich war zu Gast bei der Zimmerei Köhldorfner, welche als ZimmerMeisterHaus – Mitglied gerade ein wohngesundes Projekt nach Sentinel-Haus Kriterien erstellt. Dieses Projekt steht sogar schon abfahrbereit in der neuen Halle! Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass mich die konsequente Umsetzung und Zielverfolgung von Herrn Michael Köhldorfner (Geschäftsführer) wirklich beeindruckt hat. Nach einigen Seminaren und auch vielen kritischen Fragen in den vergangenen Monaten testet er nun die Leistungen des Sentinel-Haus Konzepts.
Wunderbar passt, dass Beatrice Kopff als unsere Fachplanerin dieses Projekt geplant hat. Die Bauherrschaft wünscht sich intensiv ein wohngesundes Haus und hat sich persönlich die Handwerkerschulung angeschaut und auch im Seminar mitgearbeitet.
Nun entsteht ein Haus in der Nähe von Freising, welches mit geprüften wohngesunden Materialien erstellt wird. Besonders freut es mich für die Hersteller, dass es sich immer mehr lohnt emissionsgeprüfte Materialien anzubieten. Diese findet man dann als Fermacell-Platte als Aussteifung statt OSB, Pavatex Holzweichfaserplatte mit Baumit Putzen, Produkte von Haas, pro clima Luftdichtungssysteme und viele weitere mehr! Ich werde weiter berichten!
Am So. 17.10.2010 um 14:30h halte ich auf der ‘Neuen Messe Rosenheim’ einen Vortrag über ‘Schadstoffarmes Bauen und Sanieren nach dem Sentinel-Haus Konzept’.
Die Bedeutung der Messe für die Region hat Frau Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim sehr treffend formuliert:
“Die Neue Messe Rosenheim ist ein Anziehungspunkt weit über Rosenheim hinaus und eine der größten Wirtschaftsschauen im gesamten südbayerischen Raum. Sie ist Schaufenster und wichtige Informationsplattform über die Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft.”
Im Anschluss des Vortrages stehe ich allen interessierten Messebesuchern am Stand der BayWa AG gerne für ein Gespräch zur Verfügung. An der Stelle ein herzliches Dankeschön an Hr. Mechter von der BayWa AG, welcher uns freundlicherweise diese Vortragsmöglichkeit zur Verfügung gestellt hat.
Am vergangenen Sonntag habe ich bei der Firma Johann Weiss – Putz Ausbau Fassaden in Dietenheim einen Vortrag zum Thema wohngesundes Bauen nach dem Sentinel Haus Konzept gehalten. Anlass war das 50-jährige Jubiläum der Fa. Weiss, zu dem viele Gäste und Interessenten eingeladen waren.
Es hat mich gefreut, bei diesem schönen Anlass dabei zu sein und das Thema dem interessierten Publikum vorzustellen.
Am 23.06.2010 lud das Bauzentrum München zum Fachforum “Gesundes Raumklima zum Wohnen und Arbeiten” ein.
Das Fachforum zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, um private und gewerbliche Räume mit einem gesunden Wohnklima zu erstellen.
Viele Fragestellungen wurden thematisiert u.a.
Welchen Einfluss haben Bauherren und Planer/-innen über die Ausschreibung von Bauleistungen ?
Wie kann die Kommunikation zwischen den Bauakteuren verbessert werden ?
Ist Ziegel- oder Holzbauweise die gesündere Alternative ?
Kann man durch natürliche Oberflächenmaterialien wie Holz, Lehm und Kalk das Raumklima von Beginn an und nachhaltig günstig beeinflussen und dabei auch attraktive gestalterische Akzente setzen ?
Kann man auch für die wachsende Zahl der Allergiker/-innen gesunde Wohnräume errichten ?
Und die aus meiner Sicht spannendste Frage war: Wer haftet für schadstoffbelastete Innenräume ?
Für das Sentinel-Haus Institut referierte Herr Peter Bachmann mit drei Vorträgen zu den Themen “Recht”, “Best practice” und “Allergikergerechtes Bauen”.
Wir freuen uns über die bereits geplanten weiteren Fachforen zum Thema “Gesundes Innenraumklima”.