Lüften ohne Ende in der Gesamtschule
Schon wieder ist eine Schule von schlechter Innenraumluftqualität betroffen!!!
Schon wieder ist eine Schule von schlechter Innenraumluftqualität betroffen!!!
Schon wieder stinkt eine frisch sanierte Schule, dass Schüler und Lehrer die Räume nicht nutzen können. Hierzu berichten die Nürnberger Nachrichten am 01.04.2009. Bericht
Es wird Zeit, dass der bestehende Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden seitens der Baubehörden berücksichtigt wird.
CO2 Luftampel nun deutlich günstiger: Angebot
Diesen Text habe ich von der Bau- und Umweltchemie aus Zürich:
Luftampel für Schulen sorgen für klaren Kopf und mehr Leistung
Von Reto Coutalides und Udo Heinss
Wieso CO2 messen?
Betritt man ein voll besetztes Klassenzimmer, während des laufenden Unterrichtes, hat man oft das Gefühl von abgestandener Luft oder “Sauerstoffmangel“. Die Schüler sind schläfrig und können sich nicht konzentrieren.
Wertvolle Informationen zum Thema VOCs aus Holzwerkstoffen konnten im Rahmen eines Arbeitsgespräches mit Universitäts Professor Dipl.-Ing. Flach und Dr. Armin Hansel an der Uni Innsbruck ausgetauscht werden.
Aktuell wird im Arbeitsbereich Holz/ Fakultät für Bauingenieurwissenschaften Innsbruck an einem europäischen Forschungsprojekt nachhaltiger Holzhausbau gearbeitet, bei dem auch die Fragen von Emissionen in Innenräumen einen hohen Stellenwert haben werden.
In den nächsten Wochen soll versucht werden, hier einen intensiven Informationsaustausch mit den wissenschaftlichen Partnern des SHI vorzubereiten.
Deutschlandweit entsteht aktuell in München der erste Lehrstuhl für Allergie-und Umweltforschung.
Zusammen mit der technischen Universität München und dem Helmholtz Zentrum München wird am MARC künftig die Zusammenarbeit von über 20 Instituten koordiniert werden. Das SHI hofft aus diesem Arbeitsprojekt neue Informationen auch zu Fragen von Raumschadstoffen und der Relevanz für Allergiker zu erhalten.
Seit kurzem ist auf der Homepage des Umweltbundesamtes das Ergebnis einer umfassenden Forschungsarbeit des ARGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinsitute) abrufbar.
Gegenstand des Forschungsvorhabens war die Erfassung und Auswertung aktueller VOC- Innenraummesswerte und Begleitinformationen aus anlassbezogenen Untersuchungen. Hierfür wurden über 2.500 Datensätze mit mehr als 300.000 Einzelmesswerten von 19 AGÖF-Mitgliedsinstituten aus der Zeit zwischen 2002 und 2006 in einer Datenbank erfasst. Insgesamt mehr als 400 Einzelverbindungen sowie Angaben aus der Begehung, Probenahme, Analytik und Qualitätssicherung wurden statistisch ausgewertet.
link:
Abschlußbericht
In einem “Zukunftsletter” wurde kürzlich publiziert:
“Wohnen als Arznei – Oberflächen werden zusätzliche, gesundheitsfördernde und sogar heilende Funktionen bekommen”.
Als Beispiele wurden einige Produkte benannt, welche mit “schadstoffabbauenden Funktionen” massiv den Markt bearbeiten. Nicht nur, daß es etwas verwegen ist, aus einer erfolgreichen Schadstoffreduktion bereits eine “heilende” Wirkung abzuleiten – wir haben nach wie vor große Probleme, selbst den Schadstoffabbau/ die Reduktion gerade bei den beschriebenen Materialien nachzuvollziehen.
Das ist teuer…laut einer aktuellen amerikanischen Studie hat das Innenraumklima einen maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner/Nutzer! Amerikanische Studie SBS
Massives Zunehmen von Sickbuilding in Wohnungen, Büros, Schulen, Kindergärten führte zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Während die gesundheitlichen Risiken von Formaldehyd bereits seit Jahren bekannt sind, besteht noch immer eine gewisse Uneinigkeit bzgl. der Gesundheitsgefährdung durch
zahlreiche VOCs.
Zunehmend wurde aber bereits seitens der Medizin das hohe Belastungspotential durch VOCs für die zunehmende Zahl von Allergikern (über 25 % in Deutschland) erkannt und werden Allergiker bewusst auf die Minimierungs –Notwendigkeit von Emissionen generell bei der Auswahl von Wohnraum verwiesen. Weitere Infos hier .
Heute hat uns Bernhard Oberrauch und eine Mitarbeiterin aus einem Bauunternehmen aus Como aus Italien besucht. Der Termin diente besonders zur künftigen praktischen Zusammenarbeit. Josef Spritzendorfer und Bernhard Oberrauch werden künftig die Zusammenarbeit zwischen dem TBZ und dem Sentinel-Haus Institut leiten. Freundlicherweise wurden wir in der Uniklinik in Freiburg zum fachlichen Austausch empfangen. Fr. Dr. Hurras und Herr Dr. Gminski haben einen Einblick in die Arbeitsbereiche der Uni Freiburg zur Wohnmedizin gegeben und es wurde auch über Messmethoden und Analysesysteme gesprochen. Besonders spannend sind hier die Humanuntersuchungen zu VOC und Aldehyden. Im Januar werden die Ergebnisse aus den OSB-Platten-Untersuchungen erwartet. Zudem haben wir über die praktische Abwicklung von Gebäuden nach dem Sentinel-Haus Konzept in Italien gesprochen.