Der Blog zum wohngesunden Bauen

14. November 2017

Giftige Bodenbeläge: Bericht im Hessischen Rundfunk

 

 

Das Verbrauchermagazin “Alles wissen” des Hessischen Fernsehens berichtet über Wohnraumgifte, insbesondere bei Bodenbelägen. Am Beispiel einer Familie werden im Rahmen einer Raumluftmessung erhöhte VOC-Werte sowie durch weitere Untersuchungen Flammschutzmittel und Weichmacher festgestellt. Die Tochter leidet an Atembeschwerden und Allergien. Interviewt wird auch Dr. Wolfgang Misch vom Deutschen Institut für Bautechnik. Er weist auf die Konsequenzen des EuGH-Urteils zur Baustoffzulassung hin. So könnten zum Beispiel der Weichmacher DIHP, der in Deutschland erfolgreich aus PVC-Bodenbelägen verbannt wurde, nun wieder eingesetzt werden. Auch Stabilisatoren die Phenol emittieren, sind wieder zugelassen. Das Video zur Sendung findet sich hier . In einem weiteren Beitrag geht es zudem um das richtige Putzen.

20. Oktober 2017

Schlechte Raumluft verhindert Lernerfolg in der Schule

Screenshot plusminus (c) ARD

Anschaulich thematisiert das ARD-Magazin plusminus die gesundheitlichen Belastungen für Lernende und Lehrende durch schlechte Raumluft in Klassenzimmern. Ein Thema, auf das das Sentinel Haus Institut seit Jahren verweist, nicht zuletzt im Rahmen des Forschungsprojektes “Gesunder Lebensraum Schule” gemeinsam mit TÜV Rheinland. In dem Bericht gezeigt wird einerseits der Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration in der Raumluft und der Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler. Bei einem Versuch stieg der CO2-Gehalt schon vor Ende der  Schulstunde auf mehr als 3.500 ppm, wenn nicht zwischendurch gelüftet wurde.  Und dies trotz vermutlicher Undichtheiten der augenscheinlich alten Fenster. Empfohlen werden unter 1.000 ppm.

Experten wie Dr.-Ing. Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt und Dr. med Frank Bartram, Vorsitzender des Deutschen Bundesverbands der Umweltmediziner DBU, weisen im Beitrag zudem auf die erhöhte Schadstoffbelastung in schlecht belüfteten Klassenzimmern hin. Dazu muss nicht einmal, wie im Beitrag gezeigt, eine PCB-Belastung des Gebäudes vorliegen. Die Konzentrationen von Feinstaub,  flüchtigen organischen Verbindungen VOC, Schimmelsporen und Krankheitskeime sind in schlecht belüfteten Klassenzimmern deutlich erhöht.

Nur wenige Städte messen Luftqualität in Klassenzimmern

Die Redaktion von plusminus hat zudem alle Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern befragt, ob diese die Luftqualität in Klassenzimmern messen. Von 79 Städten in Deutschland haben immerhin 51 geantwortet. Davon messen nur 12 regelmäßig, nicht einmal jede vierte. Geht man davon aus, dass Großstädte personell besser ausgestattet sind als Kleinstädte und Gemeinden, von denen viele ja ebenfalls Schulträger sind, sind Raumluftmessungen die absolute Ausnahme. Eine Karte der Umfrageergebnisse findet sich hier.

Angesichts des schlechten Abschneidens vieler Schülerinnen und Schüler in Vergleichstests, zuletzt des IQB-Tests, stellt sich die Frage, ob nicht eine Ausstattung aller Schulen mit CO2-Ampeln und die Fortbildung der Lehrenden und Schulverantwortlichen für bessere Luft im Klassenzimmer einen Beitrag zu besserem Lernen leisten könnte. Dass sich daraus Konsequenzen für die raumgesunde Sanierung vieler tausend Schulgebäude und entsprechender Kosten ergeben würden, lässt vermuten, dass eine solche Messkampagne vielleicht doch nicht auf stürmische Gegenliebe stoßen wird. 

24. Juli 2017

Umweltbundesamt sieht gute Luft in Innenräumen in Gefahr

Angesichts der möglichen deutlichen Verschlechterung bei der gesundheitlichen Qualität von Baustoffen sieht das Umweltbundesamt die Raumluftqualität von Innenräumen in Gefahr. Das hat die oberste deutsche Umweltbehörde am 24. Juli 2017 in einer Pressemitteilung erneut bekräftigt. 

Zitat: “Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das es den Mitgliedstaaten künftig nicht mehr erlaubt, an Bauprodukte strengere nationale Anforderungen zum Schutz der Gesundheit zu stellen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Ob Parkett im Wohnzimmer oder Teppich im Kindergarten: Die EU darf bei Bauprodukten keine Abstriche bei der Gesundheit und beim Umweltschutz machen. Es muss auch weiterhin erkennbar bleiben, ob Bauprodukte der Gesundheit schaden oder nicht.“

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: Die EU -Kommission hat zwar einen Vorschlag für eine Ergänzung der EU-weiten und einheitlichen CE-Kennzeichnung von Bauprodukten um gesundheitliche Aspekte vorgelegt. Dieser Vorschlag lässt jedoch Emissionen von VOC aus Lösemitteln und anderen chemischen Hilfsstoffen zu, ohne dies zu kennzeichnen. „Die hohen deutschen Standards sind in Gefahr. Da wir uns über 80 Prozent der Zeit in Innenräumen aufhalten, sehen wir das sehr kritisch. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen erkennen und nachprüfen können, ob Bauprodukte in Wohnung, Kindergarten und Büro gesund-heitlich unbedenklich sind“, so Krautzberger.”

Das Thema der gesundheitlichen Bauproduktqualität ist auch einer der Schwerpunkte in der aktuellen, gleichnamigen Publikation des UBA. Hier findet sich die Pressemitteilung im kompletten Wortlaut.

 

7. Juli 2017

Interessante Fachkonferenzen der TÜV Rheinland Akademie

Die Akademie des TÜV Rheinland veranstaltet im Herbst gleich drei interessante Fachveranstaltungen, in denen Fragen der Innenraumhygiene beziehungsweise des gesünderen Bauens und Sanierens zur Sprache kommen.

Die Kölner Wertermittlertage am  21.+ 22. 09. in Kooperation mit dem Bundesanzeiger Verlag richten sich an Sachverständige der Immobilienbewertung. Dr. Walter Dormagen von TÜV Rheinland hält einen Vortrag zur  „Berücksichtigung von Schadstoffvorkommen bei der Wertermittlung von Immobilien“.

Die Nürnberger Schimmelpilz-Konferenz  am 19. + 20.10. ist als Expertentreff für die Baupraxis angelegt. Peter Bachmann referiert zur „Neuen Haftungssituation durch EuGH Urteil – Bedeutung für Baustoffhersteller, -handel, Planer, Ausführende“.

Die Kölner Schimmelpilz-Konferenz am 30.11. und 1.12.  findet parallel zur Kölner Bauschaden-Konferenz (gleiches Vorabendprogramm ) statt. Am 30.11. hält Peter Bachmann einen Vortrag zum Thema „Gesündere Gebäude-Rechtsaspekte-Planungsaspekte“.

AGÖF Positionspapier zu asbesthaltigen Spachtelungen und anderen asbesthaltigen Bauteilen

Die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute hat ein umfangreiches Positionspapier zur Gefährdung durch Asbest in Spachtelmassen und Klebern (zum Beispiel Fliesenklebern) aber auch asbesthaltigen Fensterbänken veröffentlicht. Die Autoren rekapitulieren unter anderem die Historie der Diskussion und machen Vorschläge, wie mit dem Thema in der Praxis umgegangen wird. Aktuell ist die Problematik von Gesundheitsbelastungen vor allem bei Abbruch und Renovierungsarbeiten im Handwerk kaum bekannt. Öffentliche Auftraggeber, etwa die Stadt Hamburg sind da schon deutlich weiter. In einem abschließenden Forderungskatalog machen die Fachleute der Institute konkrete Vorschläge, wie die Risiken minimiert und trotzdem ein praktikabler Umgang mit dem Thema zu bewerkstelligen wäre.

8. Juni 2017

Einweihung geprüft raumgesunde Kita St. Bonifatius in Hamburg

 

 

Nach etwa dreijähriger Bauzeit wurde am vergangenen Wochenende die neue Kita St. Bonifatius in Hamburg-Eimsbüttel feierlich eingeweiht. Eine gute Gelegenheit für SHI-Fachplaner Olaf Peter, den Sentinel Haus Gesundheitspass an die Kitaleitung in Person von Herrn Kirchner zu übergeben. Bauherr ist die Erzdiözese Hamburg, die Planung stammt von BLK2-Architekten in Hamburg.  Olaf Peter hatte das gesundheitliche Qualitätsmanagement für den Bau übernommen und diesen als Wohngesundheitskoordinator begleitet. Die Messergebnisse für die Summe aller flüchtigen organischen Verbindungen (TVOC) und für Formaldehyd sind hervorragend und liegen sehr deutlich unter den Empfehlungswerten des Umweltbundesamtes.

Kinder und Angestellte der Kita können also im neuen Gebäude frei durchatmen. Zum Einsatz kamen unter anderem gesundheitlich geprüfte Bauprodukte von folgenden Herstellern: nora systems (Kautschukbodenbelag), Multigips (Innenputz), Rockwool (Dämmstoffe) sowie  Keimfarben (Grundierung und Innenfarben).

24. Mai 2017

Leitfaden Innenraumhygiene und öffentliche Ausschreibung / Vergabe aktualisiert

Der “SHI-Leitfaden zur Ausschreibung der Architekten- und Bauleistungen” nach Kriterien der Innenraumhygiene und Wohngesundheit wurde jetzt komplett aktualisiert und neu gestaltet. Das Papier umfasst auf 35 Seiten alle Teilschritte und Auswahlaspekte der öffentlichen Ausschreibung und Vergabe zur Sicherstellung einer guten Innenraumluftqualität nach Fertigstellung des Bauwerks. Zudem zeigen die Autoren einen vergaberechtlich einwandfreien Weg auf, wie Anforderungen an Bauprodukte, Planungs-, Überwachungs- und Bauleistungen so formuliert werden können, dass Haftungsfragen eindeutig definiert und geregelt sind. Inhaltlich beteiligt an dem Leitfaden sind spezialisierte Juristen für Bau- und Vergaberecht, Architekten, Ingenieure und Baupraktiker.

Vor allem für Kommunen, aber auch für alle anderen Vergabestellen im öffentlichen und teilöffentlichen Bereich, ist der Leitfaden eine wichtige Arbeitshilfe, mit der Schadensfälle und damit Nutzungsausfälle durch Schadstoffemissionen beim Bau und der Sanierung von Gebäuden vermieden werden können. Definiert sind unter anderem Formulierungen für die Verwendung von Umweltzeichen für Bauprodukte. Gleichzeitig sind ein Vertragsentwurf für die Ausschreibung von Architektenleistungen sowie Hinweise für die Auswahl eines geeigneten Architekturbüros im Unter- wie im Oberschwellenbereich enthalten. Eine individuelle Anpassung der Texte an das Bauvorhaben sowie eine juristische Prüfung nach dem aktuellen Stand der Rechtssprechung wird von den Autoren empfohlen.

Auch für die Ausschreibung der Bauleistungen selbst sowie für die Auswahl eines geeigneten Bauunternehmens finden sich Formulierungen und Leitlinien ebenso wie Hinweise zu den Zuschlagskriterien.

Der “Leitfaden zur Ausschreibung der Architekten- und Bauleistungen. Innenraumlufthygiene und öffentliche Vergabe” können Sie beim Sentinel Haus Institut kaufen.                                       Ausführliche Informationen dazu bei Herrn Sascha Walter, Tel. 0761/590481-73, walter@sentinel-haus.eu.

27. März 2017

Neu im SHI-Vertrieb: Christian Keller

Ursprünglich ist Christian Keller im Bereich Sportmanagement zuhause. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann, BWL Studium, Fernstudium Sportmanagement hatte er verschiedene Stationen in leitender Position in Sport & Outdoor inne und war seit 2008 mit seiner eigenen Firma/Agentur Sportfaktor GmbH unterwegs. Die Wende hin zum gesünderen Bauen bildete der Umbau des eigenen Reetdachkate aus dem 18. Jahundert mit viel Eigenleistung. Das förderte das Interesse an Bauprojekten und ökologischem und gesundem Bauen. Ein befreundeter Bauunternehmer machte ihn zum Projektleiter für Bauprojektmanagement. Gleich das erste Projekt war die Kernsanierung eines Einfamlienhauses aus den 1960er Jahren gemeinsam mit Architekt und Sentinel Fachplaner Olaf Peter. Dabei ist der Funke und jede Menge Begeisterung für das Sentinel Konzept übergesprungen. Ende 2016 folgten intensivere Kontakte zu Vertriebs- und Geschäftsleitung und erste Erfahrungen hinsichtlich Vertrieb, Referententätigkeit, Wohngesundheitskoordinator WoGeKo, Raumluftmessungen. Seit 2017  ist er jetzt mit seinem Unternehmen „Raumgeberei“ – Büro für Bauprojektmanagement & Wohngesundheit im Gemeinschaftsbüro mit Olaf Peter unterwegs und seit dem 1. März 2017, auch für den Vertrieb von Dienstleistungen des Sentinel Haus Instituts im Norden Deutschlands tätig.

 

24. Januar 2017

Zertifikat für emissionsarmen Fussbodenaufbau mit Ecoline-EPS von IsoBouw

Übergabe des Sentinel Systemzertifikats auf der BAU 2017

 

Das Sentinel-Zertifikat für den geprüften Systemaufbau bestätigt dessen gesundheitliche Unbedenklichkeit. Auf der BAU 2017 freuten sich darüber:  (v.l.n.r.): Jürgen Rösch, Leiter Vertrieb bei SHI, Petra Neuhaus Key Account Manager / Vertriebsleitung RAPID-FLOOR Estrichtechnologie GmbH, Peter Bachmann, Geschäftsführer SHI, Christoph Nielacny, Geschäftsführer IsoBouw GmbH und Petra Kuhn Produktmanagerin IsoBouw GmbH.

 

Auf Initiative des Sentinel Partners Rapid-Floor hat ein Fußbodenaufbau mit dem Ecoline-EPS des Herstellers Isobouw erfolgreich die Prüfung für Bauteilsysteme des Sentinel Haus Instituts bestanden. Auf der BAU 2017 wurden das Systemzertifikat übergeben. Vorher hat IsoBouw gemeinsam mit weiteren Unternehmen das Emissionsverhalten eines typischen Fußbodenaufbaus mit emissionsarmen Ecoline-Wärme- und Trittschalldämmstoffen nach den Vorgaben des Sentinel Haus Instituts vom TÜV Rheinland untersuchen lassen.

Niedrige Werte für die Summe aller VOC und für Styrol

Gemessen wurden VOC (Volatile Organic Compounds = flüchtige organische Verbindungen). Die Stoffgruppe besteht aus mehreren hundert Einzelsubstanzen. Diese gelangen unter anderem aus dem Gebrauch gewöhnlicher Haushaltsmittel, Hobbyprodukte oder Tabakrauch in die Innenraumluft. Auch aus einer Vielzahl von Bauprodukten können VOC in den Innenraum emittieren.

Die für den Fußbodenaufbau von den Experten des TÜV Rheinland ermittelten Messwerte für die Summe aller VOC liegen deutlich unter dem hygienischen Vorsorgewert des Umweltbundesamtes. Auch der Einzelwert für Styrol unterschreitet mit nur 8,5 Mikrogramm/m³ den Richtwert I des Umweltbundesamtes fast um das Vierfache. Dieser liegt bei 30 Mikrogramm/m³. Das Sentinel Haus Institut setzt die Grenze bei 15 Mikrogramm/m³. Der von Sentinel Haus Institut nach der Emissionsprüfung durch TÜV Rheinland ausgezeichnete Fußbodenaufbau besteht aus der IsoBouw ECO Wärmedämmplatte EPS 035 DEO dm 100, der IsoBouw ECO Trittschalldämmplatte EPS 045 DES sm, einer Kunststofffolie, dem Trennvlies AV sowie dem Rapid Floor Estrich BZ 12 und Kunststoffrandstreifen ohne Recyclinganteil. Alle Angaben zu dem Bauteilaufbau sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude zu finden, www.sentinel-bauverzeichnis.eu.

13. September 2016

Sentinel Haus Institut zertifiziert neue Kita der Rheinwohnungsbau GmbH

Peter Bachmann übergibt den Sentinel Gesundheitspass an Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau. Kitaleiterin Nicole Hanning, Projektleiter Tobias Schmidt und Ralf Hinke, Prokurist und Abteilungsleiter Technik (beide Rheinwohnungsbau) freuen sich mit.

Peter Bachmann übergibt den Sentinel Gesundheitspass an Thomas Hummelsbeck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinwohnungsbau. Kitaleiterin Nicole Hanning, Projektleiter Tobias Schmidt und Ralf Hinke, Prokurist und Abteilungsleiter Technik (beide Rheinwohnungsbau) freuen sich mit (v.r.n.l.).

Das SHI hat die neue Kita “Zaubersterne” im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld für ihre sehr gute Raumluftqualität ausgezeichnet. Dank der gezielten Auswahl zertifizierter Baustoffe, der Schulung von Planern und Handwerkern im emissionsarmen Bauen und einer regelmäßigen Baubetreuung können die rund 60 Kitakinder und die Mitarbeiterinnen ihre Tage in einer geprüft wohngesunden Umgebung verbringen. Die Handwerkerschulungen und die WoGeKo-Leistungen (Wohngesundheitskoordinator) erfolgten durch das Büro CO-Architekten in Solingen. Die Raumluftmessung und deren Auswertung fand durch den TÜV Rheinland statt.

Thomas Hummelsbeck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinwohnungsbau GmbH, ist von dem Konzept überzeugt: “Die Luftqualität von Innenräumen, insbesondere beim Bau von Kitas und Schulen, ist ein so sensibler Faktor für den Erfolg, dass es für uns selbstverständlich war, dieses Projekt nach den Kriterien von „Sentinel“ umzusetzen. Und die vor Übergabe an den Nutzer „Zaubersterne e.V.“ gemessenen hervorragenden Werte haben uns darin bestätigt”, sagte er bei der Übergabe des Zertifikates durch Peter Bachmann.

Dieser bedankte sich ausdrücklich bei den Projektleitern und technischen Mitarbeitern der Rheinwohnungsbau: „Als wir vor fast vier Jahren erste Überlegungen zum Projekt anstellten, erschien vieles kompliziert und aufwändig. Doch gemeinsam haben wir es geschafft, die Prozesse sehr praxisgerecht und straff zu organisieren“.

Die zweigeschossige Kita mit 850 m² Fläche verfügt über vier Gruppen und ist Bestandteil einer neuen Wohnanlage mit 41 2- bis 4-Raumwohnungen, davon mehr als 70 Prozent öffentlich gefördert. Alle Wohnungen und selbstverständlich auch die Kita sind barrierefrei. Der Energiestandard Effizienzhaus 55 gewährleistet einen niedrigen Energiebedarf.

 

 

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