Der Blog zum wohngesunden Bauen

23. April 2019

natureplus: Neue Vergaberichtlinie für VOC

Der internationale Verein natureplus hat für die Vergabe seines Qualitätszeichens für nachhaltige und wohngesunde Bauprodukte die neue Rahmenrichtlinie 5010 für die Messung und Bewertung von VOC-Emissionen veröffentlicht. Die Bestimmung der flüchtigen organischen Verbindungen erfolgt gemäß den internationalen Standards EN 16516 sowie EN ISO 16000-9, ISO 16000-6 und -3. Hintergrund sind Änderungen bei den zugrundeliegenden Normen und die Einführung der DIN EN 16516. Änderungen bei den Grenzwerten zur Erteilung des natureplus-Labels sind mit der Neuregelung nicht verbunden.

Neu ist, dass die Rahmenrichtlinie  5010 die bisher in den einzelnen Vergaberichtlinien enthaltenen Regelungen zur Emissionsprüfung ersetzt. Daher werden im Rahmen der natureplus-Zertifizierung seit dem 11.04.2019 die Emissionen aus Bauprodukten nach der neuen Richtlinie 5010 bewertet. Alle Richtlinien, welche vor März 2019 ausgegeben wurden, werden diesbezüglich in der nächsten Zeit überarbeitet .

16. April 2019

Umweltbundesamt empfiehlt Deklaration von VOC

Das Umweltbundesamt empfiehlt Herstellern von Bauprodukten die flüchtige organische Verbindungen VOC emittieren, diese in ihren Produktdeklarationen anzugeben. Grundlage ist die DIN EN 16516. “Es ist im Interesse der Verwender und eines fairen Wettbewerbs, dass transparente Angaben zu VOC-Emissionen möglichst rasch zum Standard am Markt werden. Ab 2019 sind Angaben zu VOC in der CE-Kennzeichnung auf der Grundlage von Normungsaufträgen der Europäischen Kommission für eine Reihe von Bauprodukten verpflichtend. Erste erfolgreiche Vorbilder werden dringend benötigt, um die Umsetzung voranzubringen”, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

Ab Mitte 2019 übernimmt das Institut für Bauen und Umwelt (IBU) entsprechende VOC-Angaben als verpflichtendes Element in seine EPDs für emissionsrelevante Bauprodukte für Innenräume.

Seit 2019 gelten für verschiedene Baustoffgruppen Deklarationspflichten für VOC. Diese werden im Zuge von sogenannten Mandatsergänzungen nach und nach in weitere EU-Normen integriert. Zuletzt hatte allerdings ein Stau bei der Veröffentlichung von Normen im Amtsblatt der EU-Kommission das Inkrafttreten verzögert. 

11. April 2019

Peter Bachmann erhält den DMK Ehrenpreis für nachhaltiges Engagement 2019

Matthias und Dagmar Krieger, Peter Bachmann und der Vorsitzende der Jury, Prof. Alexander Reichel bei der Preisverleihung. Foto: Krieger + Schramm

 

Die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung (DMK) zeichnete Bachmann “für seinen unermüdlichen Einsatz, die Vorbildwirkung und das Aufrütteln der Öffentlichkeit” und für sein Engagement für gesündere Gebäude mit dem DMK Ehrenpreis für nachhaltiges Bauen 2019 aus. “Peter Bachmann beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Baustoffen, Baumaterialien und daraus resultierenden Einflüssen. Was vor gut 20 Jahren als exotische Beratung begann, gehört heute zum Standard-Knowhow des qualitätsbewussten Bauens. Die Werte zur Luftreinhaltung finden sich darüber hinaus in den Normen und Zertifizierungen wieder”, heißt es in der Laudatio.

Der Ehrenpreis zeichnet seit einigen Jahren Persönlichkeiten aus, die das große Ganze im Blick und visionär vorantreiben. Denn nicht nur von Architekten und Bauherren wird der Wandel zu einer nachhaltigeren und damit lebenswerteren Umwelt begleitet, sondern von unterschiedlichsten Menschen auf vielen Tätigkeitsfeldern visionär entwickelt und auf den Weg gebracht.

Die versammelten Preisträgerinnen und Preisträger des DMK Awards 2019. Foto: Krieger + Schramm

 

Die weiteren Auszeichnungen des zum 9. Mal verliehenen DMK Awards für nachhaltiges Bauen sind:

In der Kategorie Einfamilienhaus/Reihenhaus/Doppelhaus wurde das Architekturbüro „A-Z Architekten BDA“ aus Wiesbaden mit einem leimfreien Massivholzbau ausgezeichnet.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Mehrfamilienhaus“ ging an Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft aus Berlin. Diese punkteten mit ihrem Projekt „NEWTONPROJEKT HAUS 1“ – dem Neubau eines klimaneutralen Wohnhauses für eine Baugemeinschaft.

Die Sonderpreise gingen an die Architekten „Planquadrat Elfers Geskes Krämer“ aus Darmstadt für die Mediathek in Ingelheim am Rhein und an den Architekt BDA Dr.-Ing. Sever Severain aus Wiesbaden mit dem besonderem Projekt „Weingut Dreissigacker, Bechtheim/Rheinhessen“.

Der DMK Award hat das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit, zukunftsorientiertes und umweltbewusstes Bauen in die Breite zu tragen. Engagierte Architekten, Planer und Projektentwickler werden gefördert. Unterstützend zur Seite steht der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Fachjury, mit dem Vorsitzenden Herr Prof. Alexander Reichel – Architekt aus Kassel und Professor an der Hochschule Darmstadt – bewertete die zahlreichen Projekte nach ökologischer Qualität, ökonomischer Qualität, soziokultureller und funktionaler Qualität, technischer Qualität und der Prozessqualität.

Die gemeinnützige Dagmar + Matthias Krieger Stiftung (DMK) verfolgt die Absicht, wichtige Säulen des menschlichen Lebens positiv zu gestalten. Insbesondere soll die Jugend durch Förderung und Unterstützung motiviert werden, die eigene Bildung voran zu bringen, Sport zu treiben und am kulturellen Leben teilzuhaben.

4. April 2019

GEV: Wohngesundheit boomt weiter / Marketing-Grafiken für SHI-Kunden

Foto: GEV

 

Die Gemeinschaft emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V. (GEV), besser bekannt durch ihr Emicode-Label, meldet ein ungebrochenes Interesse an wohngesunden und emissionsarmen Bau- und Verlegewerkstoffen. 1.151 Neuanmeldungen für ihr Gütesiegel EMICODE im Jahr 2018 verzeichnete der Verein. Die Mitgliederzahl stieg auf 142 Unternehmen, beides Rekordwerte in der 21-jährigen Geschichte der GEV. Mit über 450 Berichten fand auch die Arbeit der Gemeinschaft in der Presse großes Interesse. “Die Qualität der Innenraumluft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sie hängt wesentlich von den Emissionen aus verarbeiteten Werkstoffen an Wand und Boden ab.” meldet die GEV.

Die Relevanz der emissionsarmen Produkte zeige sich in der Zahl der Neuanmeldungen für die EMICODE-Lizenz der GEV. Allein im Jahr 2018 betrug sie 1.151 – eine erhebliche Steigerung von 381 Prozent im Vergleich zu den 239 Lizenzanträgen zehn Jahre zuvor in 2008.

Zitiert wird auch das Ergebnis einer Umfrage der Marktforscher von YouGov für den Großhändler MEGA eG: Für 73 Prozent der Deutschen ist danach ein wohngesundes Zuhause wichtig. Mit 62 Prozent sind fast zwei Drittel auch bereit, für gesundheitlich unbedenkliche Böden mehr Geld auszugeben. Ein hilfreicher Indikator sind hierfür entsprechende Umweltsiegel wie der EMICODE. Er zeigt an, welche Baustoffe besonders emissionsarm und damit für die Gesundheit der Bewohner am verträglichsten sind.

Kunden, die den Marketing-Support des Sentinel Haus Institutes nutzen, erhalten im Rahmen ihres Auftrags entsprechende, anschauliche Grafiken. Informationen über diese und weitere Bausteine des Sentinel Supports erhalten Sie durch unsere Marketingleiterin Stephanie Brunner.  

21. März 2019

Die Farben der Gesundheit

Eine sehr interessante Studie haben Prof. Dr. Axel Buether von der Bergischen Universität Wuppertal und die Intensivmedizin am HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal veröffentlicht. Im Kern ging es um die Frage, welchen Einfluss hat die Farb- und Lichtgestaltung von Intensivstationen auf das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand der Patienten hat. Auch der Einfluss der Farb- und Lichtgestaltung von Intensivstationen auf die Arbeitsmotivation, die Haltung und das Wohlbefinden des medizinischen und pflegerischen Personals wurde untersucht. Nicht zuletzt wurde untersucht, wie sich der Medikamentenverbrauch durch eine andere Farbgestaltung ändert.

Die Ergebnisse sind positiv: Die Studie belegt die Wirksamkeit der psychologischen Umweltfaktoren Farbe und Licht auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit des Menschen. Der Medikamentenverbrauch (Neuroleptika) sank um durchschnittlich 30,1%. Die Bewertung der Umweltgestaltungung stieg bei den Patienten um durchschnittlich 32,3%, beim Personal um 40,8%. Das Gefühl der Privatheit verbesserte sich bei den Patienten um 55,2%.

Hier geht es zu den ausführlichen Informationen zu der Studie.

19. März 2019

Umweltbundesamt zum Zusammenhang von sommerlicher Hitze und Raumluftbelastungen

Foto: Pete Linforth auf Pixabay

 

Das Umweltbundesamt hat im Bundesgesundheitsblatt eine interessante Bekanntmachung zum Zusammenhang von Klimawandel und Belastungen der Innenraumluftqualität veröffentlicht. Danach ist in andauernden Hitzeperioden wie im Sommer 2018 in Innenräumen neben der Raumlufttemperatur die relative Luft-feuchtigkeit hoch. “Sind beide Faktoren hoch, verstärkt dies in der Regel auch die Freisetzung chemischer Stoffe, z.B. aus Baustoffen oder Einrichtungsgegenständen, und führt somit zu höheren Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen in der Raumluft.” Und weiter: “Die Wahrscheinlichkeit von Richtwert überschreitenden Gefahrstoffbelastungen in Innenräumen steigt mit der Zunahme der Temperatur.”

Für die Lüftung der Räume empfehlen die Autoren der Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) eine Lüftung in den Abendstunden. Am Tag sollten Fenster möglichst geschlossen bleiben. Dies nicht nur wegen der niedrigeren Temperaturen sondern auch hinsichtlich der  Schadstoffe in der Außenluft: “Im Jahr 2018 wurden besonders in den Monaten Juli und August vielerorts erhöhte Belastungen der Außenluft mit Ozon, Stickoxiden, Feinstaub und anderen Stoffen registriert. An solchen Tagen empfiehlt es sich, Fenster und Türen tagsüber geschlossen zu halten. Darüber hinaus kann der Eintrag von Ozon und Stickoxiden beim Lüften zu chemischen Reaktionen im Innenraum und damit zur Bildung sogenannter Sekundärprodukte führen, über deren gesundheitliche Risiken nicht immer klare Erkenntnisse vorliegen. Oft handelt es sich dabei um reaktive Oxidationsprodukte ungesättigter Kohlenwasserstoffe, die darüber hinaus zu organischen Aerosolen kondensieren können. Auch deswegen empfiehlt es sich, das Lüften im Hochsommer in die Abendstunden zu verlegen.” 

Nicht zuletzt empfiehlt die oberste deutsche Umweltbehörde auch in diesem Zusammenhang emissionsarme Bauprodukte: “Daher sollte künftig verstärkt auf die Verwendung emissionsarmer Produkte… … in der Bau- und Ausstattungsphase geachtet werden.” Für die Bewertung des Emissionsverhaltens von Baustoffen geben die Experten einen Ausblick auf mögliche Anpassungen an höhere Temperaturen in Gebäuden durch den Klimawandel: “Bei der Ableitung von Bewertungskriterien für Produktemissionen wird es ggf. notwendig sein, zukünftig auch eine höhere Temperaturbeanspruchung zu berücksichtigen.”

21. Februar 2019

Bayerische Ziegler und Kommunen interessiert an baurechtlichen Änderungen zum Gesundheitsschutz

Reger Austausch in guter Atmosphäre bei der Veranstaltung des Bayerischen Ziegelindustrie-Verbandes (v.l.n.r.): BZV-Vorsitzender Johannes Edmüller; Markus Gildner, Verwaltungsrat Solgården Gruppe; Hans Epp, Inhaber Nürnberger & Epp Bau-GmbH; Peter Bachmann; Herbert Kozemko,Obermeister der Bauinnung Bad Tölz und Peter Hülsen, Bereichsleiter Politik & regionale Kommunikation BZV. Foto: BZV

 

Das kommunale Wohnungsbaugespräch, das die Bauinnung Bad Tölz und der Bayerische Ziegelindustrie-Verband (BZV) Mitte Februar veranstaltet haben, war eine passende Gelegenheit, die guten Beziehungen aufzufrischen und aktuelle Themen zu diskutieren. Neben der Frage, wie günstiger Wohnraum geschaffen werden kann, standen auch die Änderungen im Bauordnungsrecht als Konsequenz des Urteils des Europäischen Gerichtshofs auf der Agenda. Peter Bachmann informierte die Teilnehmer über die Inhalte der neuen Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) und die Verlagerungen bei Dokumentations- und Haftungspflichten sowie den neu eingeführten gesundheitlichen Mindestschutz. “Dieser steht im direkten Kontrast zur europäischen Bauproduktzulassung . Diese stellt vergleichsweise geringe Anforderungen, gerade im gesundheitlichen Bereich. Hier auf der sicheren Seite zu sein, ist das Gebot der Stunde. Die technischen Konzepte für sicher gesündere Gebäude und die Strategien für deren Vermarktung sind vorhanden und erprobt”, so Bachmann. Hier geht es zu ausführlichen Berichten über die Veranstaltung in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur.

 

Johannes Edmüller und Peter Bachmann im Gespräch. Foto: BZV

 

 

Bericht in “Plusminus” zu Problemen mit der europäischen Baustoffzulassung

Das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus hat über die Sicherheitsrisiken durch unvollständig geprüfte und deklarierte Bauprodukte berichtet. Zwar enthält der Bericht kleinere Ungenauigkeiten (Die CE-Kennzeichnung ist zum Beispiel keine Norm sondern eine Leistungserklärung), macht aber deutlich, welche Unklarheiten und Risiken auf alle Baubeteiligten inklusive dem Baustoffhandel, Architekten, Gutachter und Bauunternehmen zukommen können. Auch verschweigt der Bericht die Pflicht der Hersteller, eventuell nicht deklarierte Eigenschaften in der CE-Kennzeichnung mit zusätzlichen Nachweisen zu belegen, um die Übereinstimmung mit den deutschen Vorgaben zu bestätigen. Die Verunsicherung der Beteiligten ist allerdings deutlich zu sehen.

Die Sendung ist noch bis zum 27.6. 2019 in der ARD-Mediathek zu sehen.  

18. Februar 2019

Systemzertifikat für “Das gesündere Dach” von Linzmeier Bauelemente

Geschäftsführer Andreas Linzmeier ( l.) erhält das Zertifikat für den geprüften Systemaufbau aus den Händen von Sentinel-Geschäftsführer Christoph Bährle. Foto: Linzmeier

 

Nachdem bisher schon fünf Dämmstoffe von Linzmeier Bauelemente, Hersteller von Dämmstoffen aus Polyurethan, im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude enthalten sind, kamen zur BAU 2019 vier komplette Dachaufbauten dazu. Diese wurden komplett inklusve Luftdichtungsmaterialien, Dachlattung und Unterverkleidung in der Prüfkammer mit gutem Erfolg und niedrigen Emissionswerten getestet. Für eines gab es die begehrte Urkunde für eines der geprüften Systeme “Schrägdach mit sichtbarem Dachstuhl” auf der Messe, die drei anderen Auszeichnungen folgen. Die strenge Emissionsprüfung im akkreditierten Labor von SGS Fresenius in Dresden bestanden haben alle vier Systeme, die von dem schwäbischen Unternehmen als “Das gesündere Dach” mit dem entsprechenden Mehrwert vermarktet werden.  

13. Februar 2019

Hagebaugesellschafter J.N. Köbig GmbH und W. Renner GmbH bauen erfolgreich am „Grünen Regal“

Mit jeweils einem intensiven Projekttag haben die beiden Baustoffhändler J.N. Köbig und W. Renner wichtige Schritte hin zur Umsetzung des Grünen Regals genommen. „Das Grüne Regal“ ist eine Auswahl nach strengen gesundheitlichen Kriterien geprüfter Bauprodukte aus dem Sortiment der beiden Unternehmen. Gleichzeitig ist „Das Grüne Regal“ eine Marke, mit der Baustoffhändler ihre Kunden kompetent zum gesünderen Bauen, Sanieren und Renovieren informieren und durch den gemeinsamen Informationsvorsprung binden können.

Dafür sind intensive organisatorische, personelle und kommunikative Maßnahmen erforderlich, die in den jeweiligen Projektteams diskutiert und beschlossen wurden. Zentral ist dabei unter anderem die Abbildung der durch das Sentinel Haus Institut freigegebenen Produkte im Warenwirtschaftssystem und das „Grüne Regal“ als Selektionskriterium für Produkte zur Beratung am Telefon und dem POS.

Neben dem Stand der Marketingaktivitäten und der Schulungsmaßnahmen ging es im Projektteam auch um die Einbindung der zahlreichen beteiligten Hersteller sowie der Bauträger-Kunden und deren Verarbeiter. Beide stehen besonders im Fokus, können diese doch ihren Wohnungs- und Hauskäufern ein besonders wertiges Paket mit einer geprüft wohngesunden Ausstattung anbieten und erhalten eine hochwertige, fachlich fundierte Beratung als Teil eines abgestimmten Gesamtpakets. Bei einer abschließenden Begehung des Baustoff-Fachhandels wurde die Darstellung und Platzierung auf der Verkaufsfläche besprochen.

Die Zertifizierung im Juni fest im Blick

Am Nachmittag standen dann Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Programm. Hier wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die technischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge bei der Entstehung von Schadstoffen, Emissionen und Gerüchen sowie dem Einfluss von Bauprodukten auf die Qualität der Innenraumluft als wichtigstes Medium für die Gesundheit der Bewohner informiert.

Ebenfalls auf dem Programm standen die Themen Beratungskompetenz und Beratungshaftung sowie Kommunikations- und Verhaltensübungen um gesundheitlich geprüfte Produkte erfolgreich bei Profi- und Privatkunden zu verkaufen.

Fest eingeplantes Ziel ist die Zertifizierung im Rahmen einer unabhängigen Überprüfung der ersten Handelsstandorte durch SGS Deutschland und das Sentinel Haus Institut im Juni 2019, für die noch mehrere Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Die überaus positiven Rückmeldungen aller Teilnehmer lassen am Engagement und dem Willen, dieses Ziel zu erreichen, keinen Zweifel.

 

Das Projektteam bei der Firma J.N. Köbig: (v.l.n.r.): Marcus Janzer, Prokurist, Geschäftsführer Gerhard Menzel, Projektleiter Andreas Bösel, alle J.N. Köbig, Stefan Stegmaier, SGS Germany und Sentinel Geschäftsführer Peter Bachmann. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Daumen hoch nach der Mitarbeiterschulung bei der Firma J.N. Köbig GmbH. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Das Projektteam bei der Firma W. Renner (v.l.n.r.) Key Accounterin Anna Veeser, Technischer Leiter Helmut Köttner, Geschäftsführer Peter Bachmann (alle SHI), Geschäftsführer Stefan Bruckmaier, Prokurist Jonas Groß, Projektleiter Andreas Jörg (alle W. Renner) und SHI Marketingleiterin Stephanie Brunner. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Die Zertifizierung fest im Blick haben die Mitarbeiter der W. Renner GmbH. Foto: Sentinel Haus Institut

 

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