Der Blog zum wohngesunden Bauen

5. Juni 2019

Investoren Round Table gemeinsam mit der Verlagsgruppe Handelsblatt

Etwa 40 Vertreter von Bauproduktherstellern, Investoren, Fertighausherstellern, Immobilienunternehmen, Architektur- und Planungsbüros sowie Verbänden waren auf Einladung des Sentinel Haus Instituts und der Handelsblatt-Gruppe in deren Zentrale nach Düsseldorf gekommen, um über aktuelle Entwicklungen beim gesünderen Bauen zu beraten. Der Tenor war eindeutig positiv.

Nachfolgend einige weitere Aussagen von Teilnehmern:

Steffen Hebestreit, Project Manager INTERBODEN Gruppe

„Der Markt für geprüft gesündere Gebäude wächst, denn gesündere und nachhaltige Produkte sind nicht teurer. Wichtig sind geprüfte Komplettsysteme. Also nicht nur die Teppichfliese, sondern auch der dazu passende Kleber und andere Verlegematerialien.“ Und weiter: „Wünschenswert wäre eine größere Produktauswahl, aber die wird jetzt nach und nach aufgebaut.“

Gerhard Menzel, Geschäftsführer Baustoffe J.N. Köbig GmbH, Gesellschafter der Hagebau

„Als regional bedeutender Baustoff-Fachhändler übernehmen wir Verantwortung für gesündere Bauprodukte und führen Das Grüne Regal gemeinsam mit dem Sentinel Haus Institut ein. Diese Sortimentsauswahl besteht aus geprüft gesünderen Produkten. Wichtig ist, in dieser Leistungskette nicht nur das geprüfte Produkt, sondern auch die Verarbeiter mit einzubeziehen.“

Prof. Josef Steretzeder, Leitung Integrierter Managementservice/ Green Building , Lindner Group KG                                                                      

„Als Europas führender Spezialist für Gebäudehüllen, Komplettausbau, Isoliertechnik und alle baurelevanten Dienstleistungen ist die Lindner Group stark motiviert, mit ihren Bauelementen und Systemprodukten nachhaltige und gesündere Gebäude zu erstellen. Dabei schlägt das Thema Gesundheit auf die gesamte Lieferkette von Vormaterialien durch. Im Zuge der Materialprüfung beziehen wir in Zukunft noch intensiver Chemiker in den Produktentstehungsprozess ein, um dem Thema Schadstoffemissionen aus Bauprodukten noch stärker Rechnung zu tragen.“

Lutz Vöing, Marketing Director D-A-CH – Tarkett Holding GmbH

„Die Investition in gesündere Produkte zahlt sich für uns als Hersteller und unsere Kunden auf Dauer aus. Als Anbieter hochwertiger Bodenbeläge stehen wir als Tarkett und Desso, neben Nachhaltigkeit und Gesundheit, auch für Design, Funktion, und Vielfalt. Mit dem Modell des „geschlossenen Kreislaufs“ wenden wir die Cradle to Cradle® Prinzipien beim Design unserer Produkte und über deren gesamten Lebenszyklus hinweg an. Eine hohe Glaubwürdigkeit ist dabei elementar, das ist bei Tarkett der Fall.“

 

21. Mai 2019

hagebau und Sentinel Haus Institut kooperieren beim “Grünen Regal”

Logo Das Grüne Regal (c) Sentinel Haus Institut

 

Mit dem Konzept „Das Grüne Regal“ haben die Zentrale der hagebau sowie der Markt- und Wissensführer für das sicher gesündere Bauen und Modernisieren eine langfristige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist, Bauunternehmen, Bauherren und Handwerker vor Schadstoffproblemen in Bauprojekten zu schützen. Teilnehmende Gesellschafter des Handelsverbunds können sich als Niederlassung mit geprüfter Kompetenz und optimiertem Sortiment zertifizieren lassen. Das Konzept des „Grünen Regals“ steht dem gesamten Baustofffachhandel offen.

Das Sentinel Haus Institut bietet den hagebau-Baustoff- und Holzfachhändlern Schulungen und E-Learning für das Verkaufspersonal sowie Strategieseminare für die Unternehmensleitung und den Einkauf rund um das sichere gesündere Bauen, Sanieren und Renovieren an. Am Ende steht die verlängerbare Auditierung des Handelsstandortes als regelmäßig überwachter „Partner für Gesünderes Bauen“ und die Listung als geprüfter Handelsstandort. Das „Grüne Regal“ bietet einen schnellen Überblick zu geprüften Produkten und lichtet damit den Labeldschungel. Mitarbeiter im Handel und bei dessen Kunden müssen nicht länger mehr als 30 Baustoffzertifikate und deren sehr unterschiedliche Qualitäten kennen und bewerten.

„Der teilnehmende Baustofffachhandel zeigt Initiative und übernimmt Verantwortung für die Menschen, die mit seinen Baustoffen leben und damit arbeiten, sowohl gesundheitlich, als auch in rechtlicher Hinsicht“, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts.

Die hagebau und das Sentinel Haus Institut forcieren intensiv die Ausweitung des Sortiments an gesünderen Produkten. Grundlage sind die wissenschaftlich fundierten und öffentlichen Prüfkriterien des Sentinel Haus Instituts. Auch Eigenmarken der Hagebau werden von akkreditierten Instituten geprüft, vom Sentinel Haus Institut bewertet und dann für „Das Grüne Regal“ freigegeben. Gelistet sind alle freigegeben Bauprodukte auf der Onlineplattform Bauverzeichnis Gesündere Gebäude des Sentinel Haus Instituts. Die teilnehmenden hagebau-Gesellschafter kennzeichnen die gesundheitlich geprüften Produkte und bewerben diese entsprechend. Für die fachlich korrekte Kommunikation sowie beim zielgruppenspezifischen Marketing erhalten Sie Unterstützung durch das Sentinel Haus Institut.

„Wir werden mit dieser Initiative die gesundheitliche Qualität in Gebäuden deutlich verbessern. Denn wir bieten neben einem eindeutigen Label unseren Gesellschaftern auch eine Qualifizierung zum wohngesundem Bauen an – und schaffen so ein Alleinstellungsmerkmal für den regionalen Baustofffachhandel“, sagt Hartmut Goldboom. Der Geschäftsführer Fachhandel der hagebau ist überzeugt, damit dem wachsenden Bedarf von Kunden wie Bauunternehmen, Handwerker sowie öffentlichen und privaten Investoren nach gesundheitlich einwandfreien Produkten entsprechen zu können.

Erprobt und entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit zwei renommierten Gesellschaftern der hagebau. Die Unternehmen J. N. Köbig mit Stammsitz in Mainz und W. Renner in Landsberg am Lech haben den Prozess maßgeblich mitentwickelt und inzwischen durchlaufen.

Lesen Sie hier unsere komplette Pressemitteilung mit weiteren Statements und Informationen.

14. Mai 2019

nora Kautschuk-Beläge sind CO₂-neutral

Gesünder Büros dank geprüft emissionsarmen Kautschukbelägen von nora systems. Foto: Copyright Dominik Münich, Grasbrunn / München

 

Unser Kunde nora systems geht einen weiteren Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft: Alle Produkte des Herstellers hochwertiger Kautschukböden, der seit 2018 zur Interface-Gruppe gehört, sind nun CO₂ neutral. “Seit nora systems im vergangenen Jahr Teil der Interface Gruppe geworden ist, setzen wir unsere 25-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet ein, um die CO₂-Emissionen während des gesamten Lebenszyklus der nora Böden weiter zu reduzieren“, sagt Erin Meezan, Chief Sustainability Officer bei Interface. „Eine Maßnahme ist, dass wir den CO₂-Fußabdruck des gesamten Herstellungs- und Produktlebenszyklus der nora Böden berechnen und dann durch Investitionen in Emissionsminderungsprojekte kompensieren, um die Treibhausgasemissionen zu neutralisieren.“ Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung von Projekten zur Wiederaufforstung sowie zur wind- und wasserbasierten Energieerzeugung.”

Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Wohngesundheit sind bei nora systems allerdings schon seit langem Kernbestandteile der Unternehmensausrichtung. Dies belegen auch die zahlreichen Zertifizierungen von Behörden und Verbänden. So ist das Unternehmen als einer der ersten Hersteller elastischer Bodenbeläge weltweit seit 1996 für sein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001 zertifiziert. nora Bodenbeläge enthalten keine Phthalat-Weichmacher oder Halogene. Daher wurden sie bereits 2006, als erste elastische Bodenbeläge überhaupt, mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Auch die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut und die Listung im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude besteht schon mehrere Jahre. Nicht zuletzt gehört nora systems zu den Initiatoren des Forschungsprojektes MY FUTURE OFFICE für gesündere rentable Büroimmobilien. 

13. Mai 2019

DGNB-Report: Mehrwert zertifzierter Gebäude

Die Zertifzierung nach den Nachhaltigkeitskriterien der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen DGNB erbringt durchschnittlich einen Mehrwert von 7 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter Auftraggebern, die den DGNB-Zer­tifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen haben. Gründe dafür sind unter anderem Marketing- und Imagevorteile, aber auch die Zertifizierung als qualitätssicherndes Steuerungsinstrument. Zwei Drittel (65 Prozent) der Investoren nennen eine höhere Produktivität und das Wohlbefinden der Nutzer. Ähnlich sieht es konkret bei gesundheitlichen Aspekten aus: Die Vermeidung eines Sick-Building-Syndroms und die damit verbundene Kosteneinsparung durch weniger Krankheitstage nennen 64 Prozent der Befragten. Generell wirkt sich eine Zertifizierung positiv auf die  Nachfrage von Investoren, Mietern und Kunden aus. 

Das Sentinel Haus Institut und die DGNB hatten im Januar 2019 auf der BAU 2019 eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung gemeinsamer gesundheitlicher Standards vereinbart. Den Report in der Onlineversion finden Sie hier

 

Quelle: DGNB

7. Mai 2019

Fachkonferenz MY FUTURE OFFICE – Gesündere Bürogebäude sicher planen und bauen

„Motivierter und rentabler arbeiten in gesünderen Büros“ lautet das Motto der Fachkonferenz am 21.11.2019 in Berlin, die die Ergebnisse des Forschungsprojektes MY FUTURE OFFICE präsentiert.

 

Geprüft gesündere Baustoffe und Büroausstattungen wurden hier einem einzigartigen Testprogramm unterzogen. Bauverantwortliche privater und öffentlicher Investoren, Architekten, Gutachter und Fachplaner erhalten auf der Tagesveranstaltung zudem aktuelle Informationen zu den gesundheitlichen Risiken, zur verschärften Haftungssituation nach dem neuen Bauordnungsrecht und zu den Aktivitäten des Umweltbundesamtes, der für die Innenraumhygiene zuständigen obersten Bundesbehörde.

Breiten Raum nimmt die Integration der Forschungsergebnisse in reale Bauprojekte ein, die aus Sicht der Architekten sowie der Investoren beleuchtet wird. Eine begleitende Fachausstellung und eine Abschlussdiskussion bieten Gelegenheit zum Informationsaustausch und Networking. Fortbildungspunkte bei den Architektenkammern sind beantragt.

Getragen wird MY FUTURE OFFICE von führenden Herstellern von Bauprodukten und Raumausstattungen, die Koordination liegt beim Sentinel Haus Institut. Informationen zur Initiative sowie ab Ende Juni 2019 das komplette Programm unter www.my-future-office.de.

Hier können Sie sich bereits zur Veranstaltung anmelden: Anmeldeformular zum Download

6. Mai 2019

Neues Radonhandbuch und neuer Radonmaßnahmeplan

(c) BMU

Das Bundesamt für Strahlenschutz BfS hat sein Handbuch zur Information und zum baulichen Schutz vor Radon aktualisiert. Darin stehen ausführlich Informationen zu dem radioaktiven Edelgas sowie Hinweise wie Bauherren und auch die verantwortlichen Bauuunternehmen Gebäude schützen können. Radon ist mit statistisch rund 1.900 Toten pro Jahr die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs in Deutschland. Beim ersten Durchblättern fällt sofort ins Auge, warum die Politik keine Verschärfung des europäischen Richtwertes für Radon von 300 Becquerel/m³ wollte: Aus den Vergleichstabellen des BfS geht eindeutig hervor, dass es bei einem Wert von 100 bq/m³ eine deutlich höhere Zahl von Verdachtsfällen gegeben hätte.  So steigt zum Beispiel in Bayern die Wahrscheinlichkeit einer Grenzwertüberschreitung von 1,6 Prozent aller Gebäude bei einem Wert von größer 400 bq/m³ deutlich auf 15 Prozent aller Gebäude bei einem Wert von 100 bq/m³, in Sachsen sogar von 4,6 % auf 29 % aller Gebäude.

Ausführlich geht die Broschüre auch auf bauliche Maßnahmen zum Radonschutz ein, vorrangig in Neubauten. Radonsicheres Bauen ist seit Februar 2018 Pflicht laut Strahlenschutzgesetz. Das Sentinel Haus Institut bietet Radonmessgeräte günstig zum Ausleihen an. Hiermit kann eine erste Einschätzung über die aktuelle Belastung gewonnen werden, an die sich dann weitere Messungen und abgestimmte Gegenmaßnahmen anschließen können.

Das Bundesumweltministerium hat in Abstimmung mit den Bundesländern zudem einen Radonmaßnahmeplan veröffentlicht. Er soll sowohl Fachleute als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, welche Maßnahmen Bund und Länder planen, um die Radon-Belastung in Aufenthaltsräumen und an Arbeitsplätzen zu senken.

23. April 2019

natureplus: Neue Vergaberichtlinie für VOC

Der internationale Verein natureplus hat für die Vergabe seines Qualitätszeichens für nachhaltige und wohngesunde Bauprodukte die neue Rahmenrichtlinie 5010 für die Messung und Bewertung von VOC-Emissionen veröffentlicht. Die Bestimmung der flüchtigen organischen Verbindungen erfolgt gemäß den internationalen Standards EN 16516 sowie EN ISO 16000-9, ISO 16000-6 und -3. Hintergrund sind Änderungen bei den zugrundeliegenden Normen und die Einführung der DIN EN 16516. Änderungen bei den Grenzwerten zur Erteilung des natureplus-Labels sind mit der Neuregelung nicht verbunden.

Neu ist, dass die Rahmenrichtlinie  5010 die bisher in den einzelnen Vergaberichtlinien enthaltenen Regelungen zur Emissionsprüfung ersetzt. Daher werden im Rahmen der natureplus-Zertifizierung seit dem 11.04.2019 die Emissionen aus Bauprodukten nach der neuen Richtlinie 5010 bewertet. Alle Richtlinien, welche vor März 2019 ausgegeben wurden, werden diesbezüglich in der nächsten Zeit überarbeitet .

16. April 2019

Umweltbundesamt empfiehlt Deklaration von VOC

Das Umweltbundesamt empfiehlt Herstellern von Bauprodukten die flüchtige organische Verbindungen VOC emittieren, diese in ihren Produktdeklarationen anzugeben. Grundlage ist die DIN EN 16516. “Es ist im Interesse der Verwender und eines fairen Wettbewerbs, dass transparente Angaben zu VOC-Emissionen möglichst rasch zum Standard am Markt werden. Ab 2019 sind Angaben zu VOC in der CE-Kennzeichnung auf der Grundlage von Normungsaufträgen der Europäischen Kommission für eine Reihe von Bauprodukten verpflichtend. Erste erfolgreiche Vorbilder werden dringend benötigt, um die Umsetzung voranzubringen”, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

Ab Mitte 2019 übernimmt das Institut für Bauen und Umwelt (IBU) entsprechende VOC-Angaben als verpflichtendes Element in seine EPDs für emissionsrelevante Bauprodukte für Innenräume.

Seit 2019 gelten für verschiedene Baustoffgruppen Deklarationspflichten für VOC. Diese werden im Zuge von sogenannten Mandatsergänzungen nach und nach in weitere EU-Normen integriert. Zuletzt hatte allerdings ein Stau bei der Veröffentlichung von Normen im Amtsblatt der EU-Kommission das Inkrafttreten verzögert. 

11. April 2019

Peter Bachmann erhält den DMK Ehrenpreis für nachhaltiges Engagement 2019

Matthias und Dagmar Krieger, Peter Bachmann und der Vorsitzende der Jury, Prof. Alexander Reichel bei der Preisverleihung. Foto: Krieger + Schramm

 

Die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung (DMK) zeichnete Bachmann “für seinen unermüdlichen Einsatz, die Vorbildwirkung und das Aufrütteln der Öffentlichkeit” und für sein Engagement für gesündere Gebäude mit dem DMK Ehrenpreis für nachhaltiges Bauen 2019 aus. “Peter Bachmann beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Baustoffen, Baumaterialien und daraus resultierenden Einflüssen. Was vor gut 20 Jahren als exotische Beratung begann, gehört heute zum Standard-Knowhow des qualitätsbewussten Bauens. Die Werte zur Luftreinhaltung finden sich darüber hinaus in den Normen und Zertifizierungen wieder”, heißt es in der Laudatio.

Der Ehrenpreis zeichnet seit einigen Jahren Persönlichkeiten aus, die das große Ganze im Blick und visionär vorantreiben. Denn nicht nur von Architekten und Bauherren wird der Wandel zu einer nachhaltigeren und damit lebenswerteren Umwelt begleitet, sondern von unterschiedlichsten Menschen auf vielen Tätigkeitsfeldern visionär entwickelt und auf den Weg gebracht.

Die versammelten Preisträgerinnen und Preisträger des DMK Awards 2019. Foto: Krieger + Schramm

 

Die weiteren Auszeichnungen des zum 9. Mal verliehenen DMK Awards für nachhaltiges Bauen sind:

In der Kategorie Einfamilienhaus/Reihenhaus/Doppelhaus wurde das Architekturbüro „A-Z Architekten BDA“ aus Wiesbaden mit einem leimfreien Massivholzbau ausgezeichnet.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Mehrfamilienhaus“ ging an Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft aus Berlin. Diese punkteten mit ihrem Projekt „NEWTONPROJEKT HAUS 1“ – dem Neubau eines klimaneutralen Wohnhauses für eine Baugemeinschaft.

Die Sonderpreise gingen an die Architekten „Planquadrat Elfers Geskes Krämer“ aus Darmstadt für die Mediathek in Ingelheim am Rhein und an den Architekt BDA Dr.-Ing. Sever Severain aus Wiesbaden mit dem besonderem Projekt „Weingut Dreissigacker, Bechtheim/Rheinhessen“.

Der DMK Award hat das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit, zukunftsorientiertes und umweltbewusstes Bauen in die Breite zu tragen. Engagierte Architekten, Planer und Projektentwickler werden gefördert. Unterstützend zur Seite steht der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Fachjury, mit dem Vorsitzenden Herr Prof. Alexander Reichel – Architekt aus Kassel und Professor an der Hochschule Darmstadt – bewertete die zahlreichen Projekte nach ökologischer Qualität, ökonomischer Qualität, soziokultureller und funktionaler Qualität, technischer Qualität und der Prozessqualität.

Die gemeinnützige Dagmar + Matthias Krieger Stiftung (DMK) verfolgt die Absicht, wichtige Säulen des menschlichen Lebens positiv zu gestalten. Insbesondere soll die Jugend durch Förderung und Unterstützung motiviert werden, die eigene Bildung voran zu bringen, Sport zu treiben und am kulturellen Leben teilzuhaben.

4. April 2019

GEV: Wohngesundheit boomt weiter / Marketing-Grafiken für SHI-Kunden

Foto: GEV

 

Die Gemeinschaft emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V. (GEV), besser bekannt durch ihr Emicode-Label, meldet ein ungebrochenes Interesse an wohngesunden und emissionsarmen Bau- und Verlegewerkstoffen. 1.151 Neuanmeldungen für ihr Gütesiegel EMICODE im Jahr 2018 verzeichnete der Verein. Die Mitgliederzahl stieg auf 142 Unternehmen, beides Rekordwerte in der 21-jährigen Geschichte der GEV. Mit über 450 Berichten fand auch die Arbeit der Gemeinschaft in der Presse großes Interesse. “Die Qualität der Innenraumluft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sie hängt wesentlich von den Emissionen aus verarbeiteten Werkstoffen an Wand und Boden ab.” meldet die GEV.

Die Relevanz der emissionsarmen Produkte zeige sich in der Zahl der Neuanmeldungen für die EMICODE-Lizenz der GEV. Allein im Jahr 2018 betrug sie 1.151 – eine erhebliche Steigerung von 381 Prozent im Vergleich zu den 239 Lizenzanträgen zehn Jahre zuvor in 2008.

Zitiert wird auch das Ergebnis einer Umfrage der Marktforscher von YouGov für den Großhändler MEGA eG: Für 73 Prozent der Deutschen ist danach ein wohngesundes Zuhause wichtig. Mit 62 Prozent sind fast zwei Drittel auch bereit, für gesundheitlich unbedenkliche Böden mehr Geld auszugeben. Ein hilfreicher Indikator sind hierfür entsprechende Umweltsiegel wie der EMICODE. Er zeigt an, welche Baustoffe besonders emissionsarm und damit für die Gesundheit der Bewohner am verträglichsten sind.

Kunden, die den Marketing-Support des Sentinel Haus Institutes nutzen, erhalten im Rahmen ihres Auftrags entsprechende, anschauliche Grafiken. Informationen über diese und weitere Bausteine des Sentinel Supports erhalten Sie durch unsere Marketingleiterin Stephanie Brunner.  

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