Der Blog zum wohngesunden Bauen

4. Juli 2018

Radon-Messgeräte günstig ausleihen

Das Sentinel Haus Institut verleiht ab sofort Messgeräte, mit denen die Belastung durch das radioaktive Edelgas Radon überprüft werden kann. Das geschmack- und geruchlose Gas beziehungsweise seine Zerfallsprodukte stellen weltweit die größte Strahlenbelastung für den Menschen dar. Eine erhöhte Radonkonzentration in der Raumluft kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Das Einatmen von Radon erhöht deutlich das Risiko, langfristig an Lungenkrebs zu erkranken.

Oft reichen schon kleine bauliche Maßnahmen aus, den Radongehalt im Haus zu senken. Dies betrifft sowohl Neubauten wie bestehende Gebäude. Dadurch sinkt auch das Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Ausführliche Informationen zum Thema Radon finden Sie auch auf BAUBLOG.DE.

Die Messgeräte werden für einen Zeitraum von drei Monaten ausgeliehen. Nach dieser Zeit lässt sich schon recht gut beurteilen, inwieweit weitere Messungen nötig sind. Konkrete Maßnahmen lassen sich erst planen, wenn die Belastung durch Radon im Gebäude bekannt ist. Für übereilte Aktionen besteht in der Regel keine Veranlassung, da Radon erst über Jahrzehnte wirksam ist. 

Hier finden Sie die genauen Konditionen und die Weiterleitung zum Kontaktformular, mit dem Sie ein Angebot für die Ausleihe des Messgerätes anfordern können. 

7. Mai 2018

Roto definiert Aspekte für gesünderes Wohnen und Behaglichkeit unter dem Dach

 

Im Dachgeschoss stellen sich besondere Anforderungen, aber auch besondere Chancen für das gesündere Wohnen. Das hat die Roto Dach- und Solartechnologie GmbH, Hersteller hochwertiger Dachfenster, schon seit Jahren erkannt. Nicht zuletzt deshalb sind vier Modelle des Unternehmens im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland gelistet:  Das Designo R6 Schwingfenster, das Desingo R7 Hoch-Schwingfenster, das Designo R8 Klapp-Schwingfenster sowie das RotoQ Schwingfenster Q4 Plus Holz oder Kunststoff. 

Damit nicht genug: Roto hat zudem wichtige Aspekte der Planung- und Ausführung zusammengefasst, mit deren Berücksichtigung gesünderes Wohnen erst möglich wird. Dies sind neben auf Emissionen geprüften Bauelementen die Versorgung mit natürlichem Tageslicht, ein sicherer Luftwechsel, der Schallschutz sowie der Sonnenschutz. Roto bietet für Fachhandwerker eine an der täglichen Baupraxis orientierte Beratung an, um auch die Zusammenhänge hinsichtlich der gesundheitlichen Qualität zu vermitteln. 

Lesen Sie hier den kompletten Roto Informationstext Wohngesundheit.

24. April 2018

natureplus Fachkonferenz 2018 – Keine zukunftsfähigen Gebäude ohne zukunftsfähige Produkte

 

Am 5. Juni 2018 veranstaltet der internationale Verein natureplus in Volketswil bei Zürich seine diesjährige Fachkonferenz. Thema ist die Bedeutung von geprüft nachhaltigen Bauprodukten für die Gebäudezertifizierung und Wohnbauförderung in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Auf Einladung von baubioswiss, der natureplus Partnerorganisation in der Schweiz, beleuchten im Aiforia-Nachhaltigkeitszentrum in der Bauarena Volketswil internationale Experten für die Zertifizierungssysteme Minergie-ECO, DGNB und LEED die Rolle nachhaltiger und gesundheitlich geprüfter Baumaterialien mit dem natureplus-Qualitätszeichen. Ein weiterer Aspekt sind notwendige Anforderungen an Baustoffe und Änderungen staatlicher Förderprogramme für ein klimagerechteres Bauen, die ein Experte der Deutschen Umwelthilfe DUH vorstellt. Die Halbtagesveranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum aus Bauwirtschaft, Architekten und Kommunen.

Die Teilnahme kostet 100 Euro / 120 CHF incl. Tagungsmappe, Eintritt zu allen Vorträgen, Tagungsgetränken und Pausensnacks sowie dem Eintritt in die Aiforia Ausstellung. natureplus-Mitglieder zahlen nur 85 Euro / 100 CHF. Details zum Programm und Anmeldung finden sich direkt hier auf der natureplus-Website.

20. April 2018

Gold-Zertifizierung für Krieger + Schramm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der feierlichen Eröffnung einer Ausstellung zum nachhaltigen Bauen, hat Peter Bachmann, André Barthel, Projektleiter Wohngesundheit beim Immobilienunternehmen Krieger + Schramm, mit dem Gold-Zertifikat der Sentinel Haus Akademie ausgezeichnet. Herr Barthel ist damit als Experte für das gesündere Bauen und Wohnen qualifiziert bei der Erstellung gesünderer Gebäude nach dem Sentinel Haus Konzept mitzuwirken und die erworbenen Kompetenzen in anderen Projekten einzubringen.. Diese höchste Zertifizierungsstufe erlaubt auch die Weiterbildung von Mitarbeitern und Kunden.

Die Auszeichnung ist auch Wertschätzung für die Konsequenz, mit der das Unternehmen vor allem im Rhein-Main-Gebiet sowie in München und Berlin hochwertige Wohnungsbauprojekte und Einfamilienhäuser nach gesundheitlichen Kriterien des Sentinel Haus Instituts umsetzt.

Die Ausstellung im Stadtplanungsamt der Stadt Wiesbaden zeigt ausgewählte Preisträger des DMK Award für nachhaltiges Bauen der letzten zehn Jahre. Die Auszeichnung von Architekten und Projektentwicklern mit dem von der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung geförderten Preis ist es, das Bauen gemeinsam ökologisch zu gestalten und somit die Zukunft maßgeblich zu gestalten. Dabei stehen die Menschen und eine nachhaltig gestaltete Architektur im Mittelpunkt. Die Auszeichnung prämiert, unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Architekten sowie Projektentwickler und Planer, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden und so nachhaltiges Handeln zu weiterem Wachstum nutzen.

Mit einem Impulsvortrag zum “1 x 1 der Wohngesundheit” hatte Peter Bachmann die Anwesenden auf die Relevanz hoher gesundheitlicher Standards im modernen Bauen bekannt gemacht.

19. April 2018

Informationsdienst Holz: Streitigkeiten durch Fehlgerüche im Neubau vermeiden

Auf der vom Informationsdienst Holz bereitgestellten Seite “Holz und Raumluft” ist ein lesenswerter Beitrag zum Thema Gerüche und damit zusammenhängenden Mängelanzeigen erschienen. Obwohl Gerüche nicht grundsätzlich auf gesundheitsschädliche Emissionen zurückgehen, können sie Anlass für Auseinandersetzungen zwischen Bauherr und Bauunternehmen oder Planer sein. Die Autoren des Beitrags führen Geruchsquellen und Möglichkeiten zur Vermeidung auf.

Enthalten in dem Beitrag ist auch ein Verweis auf die vom Umweltbundesamt geplanten Geruchsleitwerte, die nicht nur für Holzbauer interessant sein dürften.

9. April 2018

Alles was man über Luft- und Winddichtung von Gebäuden WISSEN muss

Das neue pro clima WISSEN Handbuch – ein echtes Muss für alle Bauschaffenden

 

Die neue Ausgabe des Kompendiums pro clima WISSEN 2018/ 19 beinhaltet alles, was Bauprofis rund um das Thema Luft- und Winddichtung von Gebäuden – innen wie außen, an Dach und Wand – wissen müssen:

Aktuelle Forschungsergebnisse, neue Systeme und Produktlösungen, überarbeite Seminarformate und vieles mehr steht in dem mehr als 400 Seiten umfassenden Handbuch für Planer und Verarbeiter. Behandelt werden Neubau- und Sanierungsthemen, fundiert und gleichzeitig verständlich mit vielen Bildern und Grafiken aufbereitet.

Hier können Sie das Werk direkt kostenfrei anfordern.

22. März 2018

Geprüfte Bauteilsysteme für gesündere Mitarbeiter und Immobilien

Das vom Sentinel Haus Institut koordinierte Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE für gesündere Arbeitsplätze und höhere Leistungsfähigkeit hat einen Meilenstein erreicht: Insgesamt fünf Systeme aus Produkten der beteiligten Hersteller bieten Anwendungssicherheit in Bezug auf Schadstoffe.

Für Architekten und Investoren steht wertvolles Wissen zur Planung, Umsetzung und Betrieb gesünderer Office-Immobilien zur Verfügung.

Gute und geprüfte Bauprodukte sind die Basis für gesündere Gebäude. Doch im Zusammenspiel können chemische Wechselwirkungen entstehen, die häufig Ursache von Schadensfällen in Immobilien sind. Das teure Resultat können Belastungen zum Beispiel durch Lösemittel (VOC), ein andauernder unangenehmer Geruch und gesundheitliche Beschwerden von Mitarbeitern sein.

Um solche Wechselwirkungen auszuschließen, wurden bei MY FUTURE OFFICE aktuell eine Außenwand in Brettstapelbauweise, ein komplettes Flachdach, von der Dichtbahn außen bis zur Akustikdecke innen, sowie zwei unterschiedliche Systeme für Geschossdecken mit Kautschukbelag und Teppichboden, beide mit Doppelboden, in der Prüfkammer auf Schadstoffemissionen untersucht. Eingebaut in die Prüfstücke waren jeweils alle in der Baupraxis notwendigen Zwischenschichten und Produkte. Zum Beispiel Grundierungen und Kleber, Dichtbänder und -folien oder Estrichbeschleuniger. Schon länger stehen Informationen zu einem geprüften Bodenaufbau mit emissionsarmem Polystyrol auf einer Betondecke und Nassestrich mit Beschleunigerzusatz zur Verfügung. Geprüft wurde nach dem AgBB-Schema und DIN EN 16000 ff.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den insgesamt fünf Systemen eine solide Basis für den Bau, aber auch die Sanierung von Bürogebäuden erarbeitet haben“, sagte Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Mit den Systemen können Investoren und Architekten Bürogebäude nach hohen gesundheitlichen Standards planen und bauen. Weitere geprüfte Bauprodukte, Ausstattungen und Raum-Systeme sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude zu finden. Auch die jetzt geprüften und freigegebenen Systeme sind ab sofort unter www.bauverzeichnis.gesündere-gebäude.de gelistet und können von Fachkräften mit detaillierten Informationen abgerufen werden.

Initiative für leistungsfördernde und rentable Büroimmobilien

MY FUTURE OFFICE ist eine Initiative von 19 Herstellern, Planungsbüros sowie Experten für gesündere und nachhaltige Gebäude. Ziel ist die Entwicklung von Lösungen und Standards für gesündere, leistungsfördernde und rentable Bürogebäude. Erfahrene Akteure aus Architektur, Immobilienwirtschaft, Instituten und Baustoffindustrie unterstützen das Vorhaben aktiv als Beiräte. Koordiniert wird das Projekt vom Sentinel Haus Institut in Freiburg. Der nächste Schritt ist die Planung und der Bau eines Musterbüroraumes, welcher alle relevanten Gesundheits- und Nachhaltigkeitsaspekte vereint. Neben geprüften Bau- und Ausstattungsprodukten sind dies unter anderem eine leistungsfördernde Tages- und Kunstlichtversorgung, optimale Akustik und eine gesündere Lüftung. Auch die Ausstattung und eine flexibel nutzbare Raumorganisation spielen eine wichtige Rolle

Die Sentinel Haus Akademie hat ein Seminar für Planungsverantwortliche öffentlicher und gewerblicher Investoren sowie für Architekten, Ingenieure und Projektsteuerer entwickelt, die sich für die Projektierung und den Bau gesünderer und leistungsfördernder und damit rentablerer Büroimmobilien fortbilden wollen. Erste Termine sind für das erste Quartal 2019 geplant.

Weitere Informationen und aktuelle Neuigkeiten unter www.my-future-office.de

 

 

21. März 2018

SHI gleich doppelt bei den WaBoLu-Innenraum-Tagen 2018 vertreten

Wie immer sind die Themen und Referenten auf den WaBoLu-Innenraumtagen in Kooperation mit dem Umweltbundesamt auch 2018 hochspannend. So widmen sich gleich mehrere Experten dem “Neuen Asbestproblem” in Spachtelmassen. Ein Schwerpunkt ist auch das Lüften und die CO2-Konzentration in Schulgebäuden.

SHI-Mitarbeiterin und Architektin Claudia Porath ist mit einem Beitrag in der Sektion “25 Jahre Innenraumhygiene /BIM” vertreten. Wichtige Akteure blicken dort nicht nur auf 25 Jahre-WaBoLu-Innenraumtage und die Herausforderungen für eine bessere Innenraumlufthygiene zurück, sondern mit BIM auch in die Zukunft. Denn zum Beispiel das Umweltbundesamt sieht in der Integration gesundheitlicher Daten in BIM-Standards eine große Chance.

In der Sektion “Gerüche, VOC” wird Helmut Köttner über das Projekt des SHI gemeinsam mit SchwörerHaus berichten. Hier wurden in mehr als 600 Häusern die Innenraumluft am Tag der Übergabe individuell gemessen und ausgewertet.

Die 25. WaBoLu-Innenraumtage finden vom 7. – 9. Mai 2018 in Berlin statt. Hier geht es zum Programm-Flyer der Innenraumtage-2018. Und hier zur  Faxanmeldung_Innenraumtage_2018.

16. März 2018

Ausstellungseröffnung in Wiesbaden

Entdecken Sie ausgezeichnete Projekte der Nachhaltigkeit
– Die Preisträger des DMK Award für nachhaltiges Bauen –

Frankfurt/Wiesbaden, März 2018

Am Dienstagabend, den 17. April 2018 eröffnet im „Technischen Rathaus“ Wiesbaden die Ausstellung zum nachhaltigen Bauen. Durch die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung werden ausgewählte Preisträger des DMK Award für nachhaltiges Bauen ausgestellt. Hintergrund dieser Auszeichnung von Architekten und Projektentwicklern ist es, das Bauen gemeinsam ökologisch zu gestalten und somit die Zukunft maßgeblich zu gestalten. Dabei stehen die Menschen und eine nachhaltig gestaltete Architektur im Mittelpunkt.

Die Auszeichnung prämiert, unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Architekten sowie Projektentwickler und Planer, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden und so nachhaltiges Handeln zu weiterem Wachstum nutzen. In die Bewertung fließen folgende Kriterien ein: ökologische, ökonomische, soziokulturelle und technische Qualität sowie die jeweilige Prozessqualität. Nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie sich ein Bild der ausgezeichneten Projekte.

Bei der Ausstellung werden ausgewählte Sieger-Immobilienprojekte der Jahre 2010 bis 2017 gezeigt. Interessierte haben die Chance mit den Architekten und Planern ins Gespräch zu kommen und „hinter die Kulissen“ zu schauen.

Der Abend wird ab 17.30 Uhr von Matthias Krieger, stellv. Vorsitzender der DMK Stiftung, Andreas Guntrum, Geschäftsführer der SEG Wiesbaden eröffnet.

Als besonderes Highlight wird Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts, in einem kurzen Impulsvortrag „Das kleine Einmaleins für die Entwicklung gesünderer Gebäude“ die Wichtigkeit und Möglichkeiten gesünderer Gebäuden darstellen.

Im Anschluss wird der Juryvorsitzender Dipl.-Ing. Prof. Alexander Reichel den Award und seine Bewertungskriterien vorstellen bevor die Architekten und Preisträger selbst die ausgezeichneten Projekte vorstellen.

Die Ausstellung wird für vier Wochen für interessierte Besucher geöffnet und kostenfrei im technischen Rathaus Wiesbaden, zu den entsprechenden Öffnungszeiten, zugänglich sein.

Eine Anmeldung für die Eröffnungsveranstaltung ist per E-Mail möglich,
an info@krieger-stiftung.de.

15. März 2018

Runder Tisch zur Integration von Gesundheitsinformationen in BIM-Standards

Im Februar 2018 fand im Umweltbundesamt ein hochrangig besetztes Gespräch zum Thema „Innenraumhygiene und BIM“ statt. Interessierte Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vertreter der Baubranche können sich in eine Mailingliste eintragen lassen.

Auf Einladung des Umweltbundesamts und des Sentinel Haus Instituts trafen sich Vertreter von Bundes- und Landesbehörden, des Bundesbauministeriums, Architekten- und Baugewerbeverbänden, Projektsteuerern, Baustoffherstellern, Prüfinstituten und Softwareanbietern, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen und einen Fahrplan für die weiteren Schritte festzulegen. „Das Umweltbundesamt sieht in der Integration zum Beispiel vom Emissionsdaten in die Datensätze von Herstellern und Softwareanbietern eine sehr gute Möglichkeit, die Belange des Gesundheitsschutzes in Gebäuden von Beginn an in die digitale Planungsmethode zu integrieren“, sagte Dr. Heinz-Jörn Moriske, Leiter der Beratungsstelle für Umwelthygiene am Fachbereich Umwelt und Gesundheit und Geschäftsführer der Kommission Innenraumlufthygiene am UBA.

Die Bereitstellung von Gesundheitsinformationen in einem international anerkannten BIM-Standard könnten mit Informationen zur Nachhaltigkeit von Baustoffen und Bauweisen verknüpft und damit zu gesünderen und zukunftsfähigen Gebäuden beitragen, waren sich die Teilnehmenden einig. „Planern im digitalen Planungsprozess klare Vorgaben im Hinblick auf mögliche Gesundheitsrisiken durch Bauprodukte und das fertige Gebäude zu geben, ist ein enormer Schritt. Genauso wichtig bleibt aber die praktische Umsetzung und die Kontrolle“, betonte Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Für Neubau und Sanierung sind dabei unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungen erforderlich, darin waren sich die Teilnehmenden einig.

Fortführung in Arbeitsgruppen

Ausführlich diskutiert wurden die technischen Möglichkeiten aber auch die Notwendigkeit konkreter staatlicher Vorgaben für die Qualität der Innenraumluft in Gebäuden. Beschlossen wurde, den Austausch sowohl in der großen Runde als auch in Arbeitsgruppen fortzusetzen, die einzelne Aspekte intensiv beleuchten. Angedachte Themenfelder sind die wissenschaftlichen Grundlagen und die Integration vorliegender Daten, die juristische Expertise zu verbindlicheren staatlichen Vorgaben zur Innenraumhygiene sowie ein Arbeitskreis zur Umsetzung und Kontrolle von BIM-geplanten gesünderen Gebäuden in der Praxis. Vor der Sommerpause wollen sich die Beteiligten für die nächste Runde auf Einladung des UBA treffen. www.sentinel-haus.eu.

Mailingliste „Healthy Building goes BIM“

Interessierte Architektur- und Planungsbüros sowie Vertreter der Baubranche können sich beim Sentinel Haus Institut in eine Mailingliste eintragen lassen, um regelmäßig Informationen zum Stand der Gespräche zu erhalten. Dafür genügt eine E-Mail mit der Angabe eines konkreten Ansprechpartners und dessen Kontaktinformationen an Claudia Porath unter porath@sentinel-haus.eu.

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