Der Blog zum wohngesunden Bauen

2. Januar 2018

Neuer Schimmelpilzleitfaden des Umweltbundesamtes

Kurz vor Weihnachten hat das Umweltbundesamt (UBA) die aktualisierte Ausgabe seinen “Schimmelleitfadens” veröffentlicht. Auf 192 Seiten werden in der Broschüre mit dem kompletten Titel “Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden” ausführlich alle Informationen zum Thema gesammelt und bewertet. Interessant ist die Darstellung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes. So sind zum Beispiel Studien zusammengefasst, die sich mit Schimmel als Ursache für bestimmte Krankheiten befassen. Hier schränken die Autoren im individuellen Fall den Zusammenhang von Ursache und Wirkung ein, insgesamt wird das Risiko zum Beispiel von Atemwegserkrankungen durch Schimmel betont. Der Leitfaden ist sehr ausführlich und richtet sich in seiner Gesamtheit an Fachleute und Sachverständige. Neu sind sogenannte Nutzungsklassen oder Raumklassen für die Bewertung und Sanierung von Schimmelbefall. So ist es laut Leitfaden durchaus möglich, in sehr wenig genutzten oder lüftungstechnisch abgesperrten Räumen auf eine Schimmelpilzsanierung zu verzichten. Hier geht es zum Download des Leitfadens.    

8. Dezember 2017

Fußbodensystem mit IsoBouw Ecoline-EPS bei MY FUTURE OFFICE

Der Dämmstoffhersteller IsoBouw beteiligt sich mit einem gesundheitlich geprüften Fußbodenaufbau am Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE. Grundlage ist die bereits vor einigen Monaten erfolgte Freigabe eines Fußbodenaufbaus mit Ecoline-EPS von IsoBouw nach der Prüfung durch TÜV Rheinland durch das Sentinel Haus Institut  für die Verwendung in geprüft gesünderen Gebäuden. Insbesondere die Styrolemissionen liegen deutlich unter den strengen Vorsorgewerten.

Die für den kompletten Fußbodenaufbau von den Experten des TÜV Rheinland ermittelten Messwerte für die Summe aller VOC liegen deutlich unter dem hygienischen Vorsorgewert des Umweltbundesamtes. Auch der Einzelwert für Styrol unterschreitet mit nur 8,5 Mikrogramm/m³ den Richtwert I des Umweltbundesamtes fast um das Vierfache. Dieser liegt bei 30 Mikrogramm/m³. Das Sentinel Haus Institut setzt die Grenze bei 15 Mikrogramm/m³. Alle Angaben zu dem Bauteilaufbau sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude zu finden.

„Mit der Beteiligung an MY FUTURE OFFICE setzen wir die strategische Ausrichtung unserer geprüft emissionsarmen Produktlinie Ecoline konsequent fort“, betont Produktmanagerin Petra Kuhn. Ecoline-Dämmplatten für Innenräume entstehen aus einem speziell entwickelten, emissionsarmem Rohstoff. Lieferbar sind sie als Wärmedämmung für Böden, Innenwände und Kellerdecken sowie als Trittschalldämmung für Fußbodenaufbauten mit Estrichen.

24. November 2017

15 % WEIHNACHTSAKTION AUF BAUBLOG.DE – Gesünderes Bauen, Wohnen und Einrichten

 

BAUBLOG.DE informiert und aktiviert im Wochenrhythmus private Endkunden, die gesund leben und wohnen wollen. Dabei steht der Lesernutzen im Mittelpunkt. Die journalistisch hochwertigen Beiträge im Blogstil sind fundiert, informativ und faktenorientiert. Die Autoren und Verantwortlichen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung im gesünderen Bauen, Sanieren und Wohnen und stellen immer wieder die Verbindung zu ökologischen und nachhaltigen Aspekten her. Optisch zeichnet sich BAUBLOG.DE durch ein ansprechendes, klares und sympathisches Webdesign aus. Dieses ist selbstverständlich responsiv, sieht also auf jedem (Mobil-)Gerät gleich gut aus.

Gestartet im Sommer 2017 bietet BAUBLOG.DE ein passgenaues Werbeumfeld für gesündere Bauprodukte, Häuser und Einrichtungen. Für Ihre Media-Kampagnen stehen Werbebanner in allen gängigen Formaten und redaktionell aufbereitete Advertorials zur Wahl.

Zum Jahresausklang bieten wir Ihnen bei Buchung bis zum 22.12.2017 einen Nachlass auf die Nettopreise von 15 Prozent an. Statt 600 Euro zahlen Sie je 10.000 Einblendungen nur 510 Euro (netto). Ein individuelles Advertorial erhalten Sie für 1.350 Euro statt 1.500 Euro (netto, Text und Bilder werden geliefert. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch Rundum-Glücklich-Pakete inklusive redaktioneller Betreuung und Bildbearbeitung an. Fragen Sie nach den Konditionen. Hier finden Sie die kompletten Mediadaten.

Ihr Ansprechpartner ist Roy Sämerow; Tel. +49 221 /292357-10, roy@baublog.de

24. Juli 2017

Umweltbundesamt sieht gute Luft in Innenräumen in Gefahr

Angesichts der möglichen deutlichen Verschlechterung bei der gesundheitlichen Qualität von Baustoffen sieht das Umweltbundesamt die Raumluftqualität von Innenräumen in Gefahr. Das hat die oberste deutsche Umweltbehörde am 24. Juli 2017 in einer Pressemitteilung erneut bekräftigt. 

Zitat: “Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das es den Mitgliedstaaten künftig nicht mehr erlaubt, an Bauprodukte strengere nationale Anforderungen zum Schutz der Gesundheit zu stellen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Ob Parkett im Wohnzimmer oder Teppich im Kindergarten: Die EU darf bei Bauprodukten keine Abstriche bei der Gesundheit und beim Umweltschutz machen. Es muss auch weiterhin erkennbar bleiben, ob Bauprodukte der Gesundheit schaden oder nicht.“

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: Die EU -Kommission hat zwar einen Vorschlag für eine Ergänzung der EU-weiten und einheitlichen CE-Kennzeichnung von Bauprodukten um gesundheitliche Aspekte vorgelegt. Dieser Vorschlag lässt jedoch Emissionen von VOC aus Lösemitteln und anderen chemischen Hilfsstoffen zu, ohne dies zu kennzeichnen. „Die hohen deutschen Standards sind in Gefahr. Da wir uns über 80 Prozent der Zeit in Innenräumen aufhalten, sehen wir das sehr kritisch. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen erkennen und nachprüfen können, ob Bauprodukte in Wohnung, Kindergarten und Büro gesund-heitlich unbedenklich sind“, so Krautzberger.”

Das Thema der gesundheitlichen Bauproduktqualität ist auch einer der Schwerpunkte in der aktuellen, gleichnamigen Publikation des UBA. Hier findet sich die Pressemitteilung im kompletten Wortlaut.

 

7. Juli 2017

AGÖF Positionspapier zu asbesthaltigen Spachtelungen und anderen asbesthaltigen Bauteilen

Die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute hat ein umfangreiches Positionspapier zur Gefährdung durch Asbest in Spachtelmassen und Klebern (zum Beispiel Fliesenklebern) aber auch asbesthaltigen Fensterbänken veröffentlicht. Die Autoren rekapitulieren unter anderem die Historie der Diskussion und machen Vorschläge, wie mit dem Thema in der Praxis umgegangen wird. Aktuell ist die Problematik von Gesundheitsbelastungen vor allem bei Abbruch und Renovierungsarbeiten im Handwerk kaum bekannt. Öffentliche Auftraggeber, etwa die Stadt Hamburg sind da schon deutlich weiter. In einem abschließenden Forderungskatalog machen die Fachleute der Institute konkrete Vorschläge, wie die Risiken minimiert und trotzdem ein praktikabler Umgang mit dem Thema zu bewerkstelligen wäre.

22. Juni 2017

Schallschutz Rekord für RotoQ-Dachflächenfenster

Filed under: Allgemein, Baustoffindustrie, Bauunternehmen, Handwerker, Neubau, Produktpartner, Wissenschaft — Schlagwörter: , , — Stephanie Brunner @ 17:20

Bei der Entwicklung des neuen Dachflächenfensters RotoQ standen neben den Wünschen und Anforderungen des Dachhandwerks auch der Schallschutz im Mittelpunkt. Mit Erfolg: Das RotoQ weist in der Kunststoff-Variante Spitzenwerte im Schallschutz auf, die auf dem Markt nach Angaben des Herstellers bislang einmalig sind, und die Wohnqualität deutlich steigern.

Mit dem sogenannten „bewerteten Schalldämm-Maß“ Rw von 44 dB wird dem RotoQ Schwingfenster Q-4 K ohne Rahmenlüfter eine Schallminderung attestiert, die bisher noch kein vergleichbares Produkt auf dem Markt erreichen konnte. Insbesondere Geräusche wie Schienen- und Autobahnverkehr oder das Spielen von Kindern, ebenso wie städtischer Straßenverkehr oder laute Musik werden zuverlässig gefiltert. Selbst mit Rahmenlüfter sowie im geschlossenen und geöffneten Zustand erreicht das RotoQ Kunststoff Werte zwischen 31 und 34 dB – und ist auch damit eines der leisesten Fenster seiner Klasse.

7. Juni 2017

Fachzeitschrift “Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft”

Die Ausgabe 1/2017 der noch neuen Fachzeitschrift “Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft” befasst sich ausführlich mit den Konsquenzen des EuGH-Urteils zur deutschen Baustoffzulassung. Gleich drei der Fachartikel “beleuchten die Auswirkungen des Urteils und zeigen mögliche Auswege aus dem Dilemma”, wie es im Editorial heißt. Das Schwerpunktthema lautet “Emissionen aus Bauprodukten”. Entsprechend sind den Richtwerten I und II des Ausschusses für Innenraumrichtwerte (AIR) und dem neuen Richtwert 2016 für Formaldehyd jeweils ein Beitrag gewidmet. Auch der Bericht zur Begutachtung und Quellensuche einer Formaldehydbelastung an einer Schule gibt interessante Hinweise auf die dortige Vorgehensweise. Weitere Themen sind: “Energieeffizienz von Gebäuden und Lüftung”, “Emissionsarme Verlegewerkstoffe aus Sicht der Hersteller” und ein Beitrag zum französischen Dekret für ein Label zur Kennzeichnung von Möbeln hinsichtlich ihrer VOC- und Formaldehyd-Emissionen. Ebenfalls interessant: die juristische Einordnung, wie die Bewertung der Innenraumluftqualität ins Bauordnungsrecht integriert werden könnte. 

Die Zeitschrift versammelt renommierte Fachleute als Autoren und erscheint zwei Mal jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint im Oktober 2017 und behandelt das Thema “PCB in Gebäuden”. Verlag ist die Verlagsgesellschaft Rudolf Müller in Köln. Im Einzelbezug kostet “Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft” 59 Euro, im Abo 49 Euro pro Ausgabe. Weitere Informationen unter www.schadstoff-kompass.de.

 

6. Juni 2017

Fachbeitrag im Deutschen Architektenblatt zu EuGH-Urteil und Konsequenzen

Im vielgelesenen “Deutschen Architektenblatt DAB”, herausgegeben von der Bundesarchitektenkammer, ist unter dem Titel “Luftveränderung” ein Fachbeitrag zu den Wirkungen und Konsequenzen des EuGH-Urteils zur deutschen Baustoffzulassung und dessen Konsequenzen erschienen. Dargestellt wird kurz die Entstehung des Rechtsstreits und die daraufhin erfolgten, geplanten Änderungen in der Baugesetzgebung. Thematisiert wird auch die Rolle des Architekten, seiner neuen Pflichten und Haftungsrisiken. Fazit des Textes von Peter Bachmann: Wer sicher gesünder bauen und sanieren will, muss jetzt noch stärker auf Baustoffe setzen, die von unabhängigen, vertauenswürdigen Prüfinstituten (Einige Label sind im Beitrag genannt) nach offiziellen Kriterien geprüft sind. In Verbindung mit einem gesundheitlichen Qualitätsmanagement entstehen so zuverlässig gesündere Gebäude. Im Schwerpunkt “Gesunde Raumluft” des DAB finden sich übrigens weitere lesenswerte Beiträge zum gesünderen Planen und Bauen.  

29. Mai 2017

Erfolgreicher “Baudienstag” zu den Konsequenzen des EuGH-Urteils

 

Rund 40 Teilnehmer nutzen am 23. Mai die Gelegenheit, sich kompakt und aus erster Hand zu den Konsequenzen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur deutschen Baustoffzulassung auf die Baubranche im Allgemeinen und das gesündere Bauen und Sanieren im Besonderen zu informieren. Eingeladen hatte das Sentinel Haus Institut in Kooperation mit pro clima in die Akademie des Prüfdienstleisters TÜV Rheinland in Köln. Die Veranstaltung fügte sich ein in die Fortbildungsreihe “Baudienstag” von pro clima.

In Kurzvorträgen beleuchteten folgende Expertinnen und Experten die aktuelle Situation.

  • Dr. Barbara Gay, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, Düsseldorf
  • Dr. Frank Kuebart, Geschäftsführer des eco-Instituts, Köln
  • Dr. Walter Dormagen, TÜV Rheinland
  • Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts zur Qualität des CE-Zeichens
  • Uwe Bartholomäi, Geschäftsführer von pro clima
  • Christine Overath, Architektin BDA und Fachplanerin für gesünderes Bauen und Sanieren, Solingen

Zusätzlich führte Heide Gentner von pro clima TV Kurzinterviews mit den Referenten zu folgenden Themen.

Alle Interviews am Stück sind hier zu sehen.

Im abschließenden Fazit wurde deutlich, dass auf alle Beteiligten der Wertschöpfungskette Bau ein erheblicher Informations- und Handlungsbedarf zukommt, um Kommunikationsaufgaben zu erkennen sowie Haftungs- und Kommunikationsrisiken abzufedern. Dass dies in Zusammenarbeit allen Akteueren gelingen kann, von den Herstellern bis zu den Investoren und Bauherren war ebenfalls eine der Erkenntnisse der Veranstaltung.

Das Sentinel Haus Institut bietet ein Hintergrundpapier und Inhouseseminare zum Themenkomplex an. Informationen bei Sascha Walter.

Zum Vormerken: Am 15. November 2017 laden TÜV Rheinland und Sentinel Haus Institut zu einer ausführlichen, eintägigen Fachkonferenz zum Thema ein. Detaillierte Informationen folgen ab Mitte Juni.

Roto informiert zum gesünderen Bauen und Wohnen

Die Roto Dach- und Solartechnologie GmbH und  das Sentinel Haus Institut informieren neu zum Thema Wohngesundheit und Dachfenster. Das Ziel ist, Informationen, Zusammenhänge, Hintergründe und Vorteile leicht verständlich und kompakt darzustellen.

Gelungen ist das zum einen mit einer neuen Folge von “Der Sentinel informiert…” und einem gedruckten Factsheet. Das Video ist die fünfte Folge der Reihe und wieder in Whiteboard-Technik von allefreiheit in Köln erstellt worden. In zwei Minuten erläutert hier der Sentinel kurz und knapp die Kriterien, nach denen Bauprodukte wie die Roto-Dachfenster in das Bauverzeichnis Gesündere Gebäude aufgenommen werden und welche Vorteile der Austausch von Dachfenstern hat. 

Wer lieber liest, erfährt in dem neuen Factsheet “Gute Luft und gesundes Tageslicht” Wissenswertes rund um das gesündere Bauen und Wohnen und den Einfluss von Dachfenstern. Auf acht Seiten sind hier kompakt Zusammenhänge erläutert und Vorteile erklärt. Gedacht sind die beiden Medien sowohl für die Ansprache von Endkunden als auch für die Kommunikation mit und von Einbaupartnern zu diesem Thema. 

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