Der Blog zum wohngesunden Bauen

11. November 2019

Emissionsarmes Fußbodensystem

(c) Cemwood

Die Zusammenarbeit zweier Partner des Sentinel Haus Instituts hat ein interessantes Fußbodensystem ergeben: Die Kombination aus Cemwood Ausgleichsschüttungen und Norit-Trockenestrichplatten von Lindner GFT. Das System, das auch wahlweise als Norit-Flächenheizung erhältlich ist, eignet sich vor allem für Neubau und Altbau-Sanierung. Die Kombination vereint die Vorteile beider Produkte: Norit-Trockenestrich zeichnet sich durch ein einzigartiges Klick-System aus. Aufgrund einer extrem hohen Passgenauigkeit werden die Elemente lediglich in einander geschoben und verklebt. Ein Verschrauben oder Verspachteln der einzelnen Platten ist nicht notwendig. Das erlaubt die einfache und schnelle Verlegung des Fertigteilestrichs. Die aus Gipsfaser bestehenden Platten sind in den Stärken 20 und 25 mm verfügbar. Die Norit-Fußbodenheizung hat ein geringes Gewicht, eine niedrige Einbauhöhe, ist aber zugleich hoch belastbar. Die Heizung arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und einer schnellen Reaktionszeit.

Die Ausgleichsschüttungen von Cemwood aus mineralisierten Holzspänen lassen sich ebenso schnell und einfach verarbeiten. Sie müssen lediglich eingebracht und abgezogen werden. Danach sind sie sofort belastbar. Wasser oder andere Bindemittel werden nicht benötigt. Die Schüttungen sind setzungssicher und hochbelastbar. Ihre Eigenschaften entsprechen den Anforderungen einer gebundenen Form. Das als Ausgangsmaterial verwendete Holz stammt aus heimischen Wäldern, es wird ohne chemische Zusätze verarbeitet. Zudem hat das eingesetzte Holz bereits mehr CO2 gebunden, als in der Produktion entsteht. Das Global Warming Potential (GWP) des gesamten Aufbaus beträgt minus 6 kg CO2/System m2. Der gesamte Aufbau ist nach den Maßstäben des Sentinel Haus Instituts als emissionsarm eingestuft.

Quelle: Cemwood Pressemitteilung

1. Juli 2019

Programm der Fachkonferenz My Future Office ist online / Fortbildungspunkte für Architekten

Wer in Zukunft gesündere Büros planen, bauen und betreiben will, kommt am 21.11.19 zur Fachkonferenz nach Berlin. (c) Sentinel Haus Institut

 

“Motivierter und rentabler arbeiten in gesünderen Büros”, lautet das Motto der Fachkonferenz MY FUTURE OFFICE, die am 21. November 2019 in Berlin stattfindet. Jetzt steht das Programm der Tagesveranstaltung endgültig fest. Zahlreiche Fachleute informieren umfassend, tiefgehend und kompakt über rechtliche und behördliche Grundlagen, die Praxis eines Architekten und die wirtschaftliche Relevanz. Einen zentralen Platz in der Veranstaltung nehmen die Lösungen ein, die es erlauben, Büros schadstoffarm zu planen und zu bauen. Mit der Umsetzung der bislang erarbeiten Erkenntnisse in Realprojekten geht MY FUTURE OFFICE mit der Fachkonferenz in die nächste Projektphase über.

Die Nutzenargumente in Kürze:

#1 UMFASSENDES GESAMTKONZEPT
#2 BEZAHLBAR, PLANBAR UND PRAXISTAUGLICH
#3 STEIGERUNG DES IMMOBILIENWERTES
#4 RENTABILITÄT
#5 WETTBEWERB UM DIE BESTEN MITARBEITER
#6 IMAGEPFLEGE UND MITARBEITERBINDUNG
#7 STEIGERUNG DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT
#8 MINIMIERUNG DER AUSFALLZEITEN
#9 MOTIVIERENDE ARBEITSUMGEBUNG
#10 MINIMIERUNG VON RISIKEN

Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme kostet 90 Euro plus Mehrwertsteuer.  Die Veranstaltung ist von der Architektenkammer Berlin mir vier Fortbildungspunkten anerkannt.

27. Juni 2019

94 Prozent aller Deutschen wollen gesund wohnen

Quelle: DFHAG

Wer immer noch nach Argumenten für das gesündere Bauen und Wohnen sucht, wird bei einer repräsentativen Forsa-Umfrage fündig, die die Deutsche Fertighaus AG (Marken: massa haus, allkauf, OKAL) im September 2018 veröffentlicht hat. Danach wünschen sich 94 Prozent der Befragten ein Haus, das “so gebaut ist, dass es die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Bewohner unterstützt”. Dies ist neben dem Wunsch nach niedrigen Nebenkosten der höchste Wert aller abgefragten Eigenschaften. Damit liegt der Wunsch nach gesünderem Wohnen noch deutlich über dem Bestreben nach nachhaltigem Bauen allgemein. “73 Prozent würden im Falle eines Hausbaus möglichst viele Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigen. Nur gut jeder Fünfte (21Prozent) würde sich dagegen beim Hausbau darauf beschränken, Mindeststandards einzuhalten.”  

14. Mai 2019

nora Kautschuk-Beläge sind CO₂-neutral

Gesünder Büros dank geprüft emissionsarmen Kautschukbelägen von nora systems. Foto: Copyright Dominik Münich, Grasbrunn / München

 

Unser Kunde nora systems geht einen weiteren Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft: Alle Produkte des Herstellers hochwertiger Kautschukböden, der seit 2018 zur Interface-Gruppe gehört, sind nun CO₂ neutral. “Seit nora systems im vergangenen Jahr Teil der Interface Gruppe geworden ist, setzen wir unsere 25-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet ein, um die CO₂-Emissionen während des gesamten Lebenszyklus der nora Böden weiter zu reduzieren“, sagt Erin Meezan, Chief Sustainability Officer bei Interface. „Eine Maßnahme ist, dass wir den CO₂-Fußabdruck des gesamten Herstellungs- und Produktlebenszyklus der nora Böden berechnen und dann durch Investitionen in Emissionsminderungsprojekte kompensieren, um die Treibhausgasemissionen zu neutralisieren.“ Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung von Projekten zur Wiederaufforstung sowie zur wind- und wasserbasierten Energieerzeugung.”

Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Wohngesundheit sind bei nora systems allerdings schon seit langem Kernbestandteile der Unternehmensausrichtung. Dies belegen auch die zahlreichen Zertifizierungen von Behörden und Verbänden. So ist das Unternehmen als einer der ersten Hersteller elastischer Bodenbeläge weltweit seit 1996 für sein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001 zertifiziert. nora Bodenbeläge enthalten keine Phthalat-Weichmacher oder Halogene. Daher wurden sie bereits 2006, als erste elastische Bodenbeläge überhaupt, mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Auch die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut und die Listung im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude besteht schon mehrere Jahre. Nicht zuletzt gehört nora systems zu den Initiatoren des Forschungsprojektes MY FUTURE OFFICE für gesündere rentable Büroimmobilien. 

7. Mai 2019

Fachkonferenz MY FUTURE OFFICE – Gesündere Bürogebäude sicher planen und bauen

„Motivierter und rentabler arbeiten in gesünderen Büros“ lautet das Motto der Fachkonferenz am 21.11.2019 in Berlin, die die Ergebnisse des Forschungsprojektes MY FUTURE OFFICE präsentiert.

 

Geprüft gesündere Baustoffe und Büroausstattungen wurden hier einem einzigartigen Testprogramm unterzogen. Bauverantwortliche privater und öffentlicher Investoren, Architekten, Gutachter und Fachplaner erhalten auf der Tagesveranstaltung zudem aktuelle Informationen zu den gesundheitlichen Risiken, zur verschärften Haftungssituation nach dem neuen Bauordnungsrecht und zu den Aktivitäten des Umweltbundesamtes, der für die Innenraumhygiene zuständigen obersten Bundesbehörde.

Breiten Raum nimmt die Integration der Forschungsergebnisse in reale Bauprojekte ein, die aus Sicht der Architekten sowie der Investoren beleuchtet wird. Eine begleitende Fachausstellung und eine Abschlussdiskussion bieten Gelegenheit zum Informationsaustausch und Networking. Fortbildungspunkte bei den Architektenkammern sind beantragt.

Getragen wird MY FUTURE OFFICE von führenden Herstellern von Bauprodukten und Raumausstattungen, die Koordination liegt beim Sentinel Haus Institut. Informationen zur Initiative sowie ab Ende Juni 2019 das komplette Programm unter www.my-future-office.de.

Hier können Sie sich bereits zur Veranstaltung anmelden: Anmeldeformular zum Download

3. Dezember 2018

Ausschreibung für DMK Award für nachhaltiges Bauen gestartet

(c) Krieger + Schramm

Der DMK Award wird seit 2010 von der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung ausgelobt. Sie verfolgt damit das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit, zukunftsorientiertes und umweltbewusstes Bauen in die Breite zu tragen. Engagierte Architekten, Planer und Projektentwickler werden gefördert.

Die Auszeichnung prämiert Architekten, Bauträger, Projektentwickler sowie Hochbau- und Stadtplanungsämter, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden und so nachhaltiges Handeln zu weiterem Wachstum nutzen.

Der DMK Award für nachhaltiges Bauen wird zweijährig ausgelobt und verliehen. Teilnahmeberechtigt sind alle Projekte (Neubau oder Umbau/Ausbau von Bestandsimmobilien), die zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Dezember 2018 fertiggestellt worden sind. Projekte können in den Kategorien Einfamilien-/Reihen-/Doppelhaus, Mehrfamilienhaus, Öffentliche + gewerbliche Gebäude eingereicht werden. Entweder der Bewerber oder das Projekt kommt aus Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, aus dem Saarland, Berlin oder München. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Febraur 2019.

Die genauen Teilnahmebedingungen sowie weitere Informationen finden sich hier.

28. November 2018

Seminar: „Gesündere, leistungsfördernde und rentable Büroimmobilien“

Gerne möchten wir Sie auf die kommenden Seminartermine zu unserem parallel laufenden Forschungsprojekt “MY FUTURE OFFICE” hinweisen.

 

 

 

 

Ihr Nutzen:

  • Lernen Sie praxistaugliche Planungswerkzeuge für gesündere und nachhaltige Office-Immobilien kennen
  • Sie erhalten eine Übersicht zu den geltenden Regeln bzgl. Schadstoffen in Baumaterialien, Büromöbeln und Reinigungsmitteln und sind vertraut mit den Kriterien für korrekte Materialauswahl für gesündere Büroimmobilien
  • Sie wissen, was beim Sanieren, Modernisieren und Betreiben von Immobilien mit optimalen Bedingungen zum Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern zu beachten ist

Im Februar 2019 stehen für Entscheider, Planer und Betreiber von Bürogebäuden folgende Möglichkeiten zur Teilnahme bereit:

Die Fachseminare werden in Kooperation mit der SGS Germany GmbH durchgeführt.

 

Hintergrund:
Büroimmobilien gesünder, rentabel und praxistauglich machen, dieses Ziel haben sich renommierte Baustoffhersteller und innovative Anbieter von Bauprodukten und Raumsystemen gesetzt und initiieren gemeinsam mit dem Sentinel Haus Institut ein einzigartiges Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE. Zielsetzung ist die Entwicklung von Standards für rentable, nachhaltige und gesündere Bürogebäude, sowohl im Neubau wie bei einer Sanierung. Untersucht werden u.a. Themen wie Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, Reduktion von krankheitsbedingten Ausfallzeiten, die monetäre Wertsteigerung der Immobilie und qualitativ hochwertiges Prozessmanagement.

 

Zielgruppe:
Planungsverantwortliche von Kommunen, Bundesländern und Bund
gewerbliche Investoren, Bestandshalter
Öffentliche Auftraggeber
Architekten, Ingenieure, Projektsteuerer

 

Melden Sie sich jetzt an!

24. Oktober 2018

MY FUTURE OFFICE: Zwei neue “Der Sentinel erklärt”-Videos gemeinsam mit der Lindner Group

In Zusammenarbeit mit der Lindner Group hat das Sentinel Haus Institut zwei Whiteboard-Erklärvideos im Rahmen des Forschungsprojektes “MY FUTURE OFFICE” veröffentlicht. “Gesündere Gebäude für gesündere Menschen” zeigt leicht verständlich und unterhaltsam die Zusammenhänge auf und präsentiert die außergewöhnliche Kompetenz der Lindner Group bei gesünderen und nachhaltigen Bauprodukten. Gleichzeitig ist das familiengeführte Unternehmen einer der führenden Spezialisten für alle relevanten Baudienstleistungen in den Bereichen Innenausbau, Fassaden und Isoliertechnik. Mit rund 6.000 Mitarbeitern agiert die Lindner Group vom Unternehmenssitz im bayerischen Arnstorf aus in aller Welt. 

 

“Gesündere Gebäude mit dem Lindner Cube” thematisiert das freistehende Raum-in-Raum-System Lindner Cube, das autark und flexibel Ruheinseln in Großraumbüros schaft.

 

25. Mai 2018

“Capital” Fertighaus-Kompass bringt Transparenz – auch in Sachen gesünderes Bauen

Die Zeitschrift “Capital” hat in einer groß angelegten Untersuchung die Angebote großer deutscher Fertighausfirmen verglichen. Für die Marktübersicht in der Ausgabe Juni 2018  wurden 49 Unternehmen angeschrieben, 25 Unternehmen haben geantwortet und kamen in die Wertung. Gemeinsam mit Experten bewertete die Redaktion die Leistungen in den Kategorien “Service und Informationen” (durch das Beratungsunternehmen Pro Value), “Vertrag und Recht” (durch KPMG Law) sowie “Bauqualität und Wohngesundheit” (durch das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland). Maximal konnten 100 Punkte plus 7 Zusatzpunkte erreicht werden. Gesamtsieger ist die Firma SchwörerHaus mit 100,7 Punkten. Ebenfalls mehr als 80 Punkte und damit fünf Sterne erhielten in dieser Reihenfolge die Unternehmen Weberhaus, Fingerhut Haus, Baufritz, Huf Haus, Okal und Allkauf. Sieger in der Kategorie “Bauqualität und Wohngesundheit” ist Baufritz vor SchwörerHaus. Platz 3 in dieser Kategorie teilen sich Weberhaus und Huf Haus.

 

 

24. April 2018

natureplus Fachkonferenz 2018 – Keine zukunftsfähigen Gebäude ohne zukunftsfähige Produkte

 

Am 5. Juni 2018 veranstaltet der internationale Verein natureplus in Volketswil bei Zürich seine diesjährige Fachkonferenz. Thema ist die Bedeutung von geprüft nachhaltigen Bauprodukten für die Gebäudezertifizierung und Wohnbauförderung in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Auf Einladung von baubioswiss, der natureplus Partnerorganisation in der Schweiz, beleuchten im Aiforia-Nachhaltigkeitszentrum in der Bauarena Volketswil internationale Experten für die Zertifizierungssysteme Minergie-ECO, DGNB und LEED die Rolle nachhaltiger und gesundheitlich geprüfter Baumaterialien mit dem natureplus-Qualitätszeichen. Ein weiterer Aspekt sind notwendige Anforderungen an Baustoffe und Änderungen staatlicher Förderprogramme für ein klimagerechteres Bauen, die ein Experte der Deutschen Umwelthilfe DUH vorstellt. Die Halbtagesveranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum aus Bauwirtschaft, Architekten und Kommunen.

Die Teilnahme kostet 100 Euro / 120 CHF incl. Tagungsmappe, Eintritt zu allen Vorträgen, Tagungsgetränken und Pausensnacks sowie dem Eintritt in die Aiforia Ausstellung. natureplus-Mitglieder zahlen nur 85 Euro / 100 CHF. Details zum Programm und Anmeldung finden sich direkt hier auf der natureplus-Website.

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