Der Blog zum wohngesunden Bauen

21. Februar 2019

Bericht in “Plusminus” zu Problemen mit der europäischen Baustoffzulassung

Das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus hat über die Sicherheitsrisiken durch unvollständig geprüfte und deklarierte Bauprodukte berichtet. Zwar enthält der Bericht kleinere Ungenauigkeiten (Die CE-Kennzeichnung ist zum Beispiel keine Norm sondern eine Leistungserklärung), macht aber deutlich, welche Unklarheiten und Risiken auf alle Baubeteiligten inklusive dem Baustoffhandel, Architekten, Gutachter und Bauunternehmen zukommen können. Auch verschweigt der Bericht die Pflicht der Hersteller, eventuell nicht deklarierte Eigenschaften in der CE-Kennzeichnung mit zusätzlichen Nachweisen zu belegen, um die Übereinstimmung mit den deutschen Vorgaben zu bestätigen. Die Verunsicherung der Beteiligten ist allerdings deutlich zu sehen.

Die Sendung ist noch bis zum 27.6. 2019 in der ARD-Mediathek zu sehen.  

13. Februar 2019

Hagebaugesellschafter J.N. Köbig GmbH und W. Renner GmbH bauen erfolgreich am „Grünen Regal“

Mit jeweils einem intensiven Projekttag haben die beiden Baustoffhändler J.N. Köbig und W. Renner wichtige Schritte hin zur Umsetzung des Grünen Regals genommen. „Das Grüne Regal“ ist eine Auswahl nach strengen gesundheitlichen Kriterien geprüfter Bauprodukte aus dem Sortiment der beiden Unternehmen. Gleichzeitig ist „Das Grüne Regal“ eine Marke, mit der Baustoffhändler ihre Kunden kompetent zum gesünderen Bauen, Sanieren und Renovieren informieren und durch den gemeinsamen Informationsvorsprung binden können.

Dafür sind intensive organisatorische, personelle und kommunikative Maßnahmen erforderlich, die in den jeweiligen Projektteams diskutiert und beschlossen wurden. Zentral ist dabei unter anderem die Abbildung der durch das Sentinel Haus Institut freigegebenen Produkte im Warenwirtschaftssystem und das „Grüne Regal“ als Selektionskriterium für Produkte zur Beratung am Telefon und dem POS.

Neben dem Stand der Marketingaktivitäten und der Schulungsmaßnahmen ging es im Projektteam auch um die Einbindung der zahlreichen beteiligten Hersteller sowie der Bauträger-Kunden und deren Verarbeiter. Beide stehen besonders im Fokus, können diese doch ihren Wohnungs- und Hauskäufern ein besonders wertiges Paket mit einer geprüft wohngesunden Ausstattung anbieten und erhalten eine hochwertige, fachlich fundierte Beratung als Teil eines abgestimmten Gesamtpakets. Bei einer abschließenden Begehung des Baustoff-Fachhandels wurde die Darstellung und Platzierung auf der Verkaufsfläche besprochen.

Die Zertifizierung im Juni fest im Blick

Am Nachmittag standen dann Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Programm. Hier wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die technischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge bei der Entstehung von Schadstoffen, Emissionen und Gerüchen sowie dem Einfluss von Bauprodukten auf die Qualität der Innenraumluft als wichtigstes Medium für die Gesundheit der Bewohner informiert.

Ebenfalls auf dem Programm standen die Themen Beratungskompetenz und Beratungshaftung sowie Kommunikations- und Verhaltensübungen um gesundheitlich geprüfte Produkte erfolgreich bei Profi- und Privatkunden zu verkaufen.

Fest eingeplantes Ziel ist die Zertifizierung im Rahmen einer unabhängigen Überprüfung der ersten Handelsstandorte durch SGS Deutschland und das Sentinel Haus Institut im Juni 2019, für die noch mehrere Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Die überaus positiven Rückmeldungen aller Teilnehmer lassen am Engagement und dem Willen, dieses Ziel zu erreichen, keinen Zweifel.

 

Das Projektteam bei der Firma J.N. Köbig: (v.l.n.r.): Marcus Janzer, Prokurist, Geschäftsführer Gerhard Menzel, Projektleiter Andreas Bösel, alle J.N. Köbig, Stefan Stegmaier, SGS Germany und Sentinel Geschäftsführer Peter Bachmann. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Daumen hoch nach der Mitarbeiterschulung bei der Firma J.N. Köbig GmbH. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Das Projektteam bei der Firma W. Renner (v.l.n.r.) Key Accounterin Anna Veeser, Technischer Leiter Helmut Köttner, Geschäftsführer Peter Bachmann (alle SHI), Geschäftsführer Stefan Bruckmaier, Prokurist Jonas Groß, Projektleiter Andreas Jörg (alle W. Renner) und SHI Marketingleiterin Stephanie Brunner. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Die Zertifizierung fest im Blick haben die Mitarbeiter der W. Renner GmbH. Foto: Sentinel Haus Institut

 

4. Februar 2019

Geprüft gesündere Sopro-Produkte im Bauverzeichnis

Filed under: Allgemein, Baustoffindustrie, Das Grüne Regal, Handel, Messe — Stephanie Brunner @ 10:44

Engagieren sich gemeinsam für wohngesunde Bauprodukte und Gebäude auf dem Sopro-Stand auf der BAU 2019 (v.r.n.l): Die Geschäftsführer der Sopro Bauchemie GmbH Michael Hecker und Andreas Wilbrand, Christoph Bährle, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut, und Sopro-Marketingleiter Lutz Reitemeier.
Foto: Sopro Bauchemie GmbH

 

Aktuell 28 Produkte zum Verlegen und Verfugen von Fliesen sowie zur Behandlung und Abdichtung von Untergründen hat die Sopro Bauchemie GmbH auf der führenden Online-Plattform für das sicher gesündere Bauen gelistet. Jedes der Produkte wurde einzeln anhand des Emicode EC1 plus-Zertifikats und der Sicherheitsdatenblätter auf seine Eignung für den Bau und die Sanierung gesünderer Gebäude geprüft. “Damit steht im wichtigen Bereich der Verlegematerialien für keramische Fliesen ein umfangreiches, gesundheitlich nach strengsten Maßstäben geprüftes Sortiment zur Verfügung, das die Belange von Handwerk und Bauunternehmen hervorragend abdeckt“, sagte Sentinel Geschäftsführer Christoph Bährle bei der Vorstellung der Kooperation auf der Messe BAU 2019. Hier geht es zu unserer Pressemitteilung.

21. Januar 2019

KEIMFARBEN und Sentinel Haus Institut kooperieren

Haben gemeinsam gesündere Gebäude im Fokus (v.l.n.r): Christoph Bährle, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut; Bettina Heyne, Leiterin Marketing und Innovation KEIMFARBEN; Thomas Niedermayr, Vertriebsleiter Deutschland/Österreich KEIMFARBEN, und Peter Bachmann, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut.   Foto: Sentinel Haus Institut

 

Silikatfarben sind seit jeher Pioniere bei emissionsarmen Wandbeschichtungen. Insofern ist es nur konsequent, dass der wohl traditionsreichste Anbieter in diesem Segment einen Teil seiner Produktpalette in das Bauverzeichnis Gesündere Gebäude und damit die größte Datenbank gesundheitlich geprüfter Bauprodukte einstellt. Aktuell neun Fassaden- und Innenwandfarben von KEIM sind auf der Onlineplattform für Produkte, Dienstleistungen und Objekte für das gesündere Bauen und Sanieren recherchier- und abrufbar.

„Für uns ist der direkte Kontakt zu professionellen Verarbeitern, aber auch zu gesundheitsbewusst und nachhaltig wirtschaftenden Architekten, Bauunternehmen und Investoren, der wichtigste Vertriebsweg. Und die finden wir unter anderem auf dieser Plattform“, sagte Thomas Niedermayr, Vertriebsleiter Deutschland und Österreich von KEIMFARBEN, bei der Vorstellung der Kooperation auf der BAU 2019. Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung.

29. November 2018

VOC-Deklarationen in EU-Normen nur sehr eingeschränkt aussagekräftig

Das Umweltbundesamt hat dem Sentinel Haus Institut eine Liste der sogenannten Mandatsergänzungen für in der EU-harmonisierte Bauprodukt-Normen (hEN) übermittelt. Diese Ergänzungen sollen in Zukunft die Deklaration von VOC-Emissionen durch die Hersteller nach DIN EN 16516 regeln. Bauakteure können trotzdem in die Haftungsfalle geraten. 

Die auf den ersten Blick sehr umfassende Liste zeigt auf den zweiten Blick die sehr eingeschränkte Aussagekraft der geplanten Deklarationspflichten. So ist nur bei einem ein sehr kleinen Teil die Angabe von VOC-Emissionen verpflichtend. Im Wesentlichen sind dies solche Produktgruppen, für deren Zulassung durch das DIBt bereits früher VOC-Werte ermittelt wurden. Bei der überwiegende Zahl der Normen können die Hersteller nach der zukünftigen Mandatsergänzung auch keine Leistung erklären. Die Angabe “No performance determinded” (NPD) zeigt dann , dass der Hersteller hier keine Angaben macht.

Auf absehbare Zeit sind VOC-Deklarationen in EU-Normen, deren Daten die Hersteller von notifizierten Prüfinstituten erstellen lassen müssen, also keine Hilfe bei der Auswahl gesünderer Bauprodukte. Neben der geringen Verpflichtungswirkung hat dies vor allem zeitliche Gründe: 

  • Die bereits abgeschlossenen Mandatsergänzungen warten auf die Veröffentlichung im Amtsblatt der EU.
  • Weitere Mandatsergänzungen benötigen voraussichtlich mehrere Jahre, bis sie von den jeweiligen Normungsgremien verabschiedet sein werden. 
  • Die Zahl der EU-Normen mit einer VOC-Deklarationspflicht betrifft nur einen kleinen Teil der innenraumluftrelevanten Bauprodukte.

Die Liste der Mandatsergänzungen ist im Bauverzeichnis Gesünder Gebäude abrufbar.  

Haftungsprobleme für Bauakteure

Die  steht im eindeutigen Gegensatz zu den Anforderungen der neuen “Musterverwaltungsverordnung Technische Baubestimmungen” (MVV TB), die mittlerweile in alle Landesbauordnungen integriert ist, und den dort geregelten Anforderungen an bauliche Anlagen hinsichtlich des Gesundheitsschutzes” (ABG). Hier fordert der Gesetzgeber einen Mindestschutz (vor Emissionen) zum Zwecke der Gefahrenabwehr. Für Architekten, Fachplaner, Bauunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften und Investoren, bedeutet dies ein potenzielles Haftungsrisiko. Das Sentinel Haus Institut empfiehlt daher, auf unabhängig geprüfte Produkte zu setzen. Eine Vielzahl sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude gelistet, rund 350 von ihnen ohne Anmeldung recherchierbar. Weitere rund 1.600 Produkte sind nach einer kostenpflichtigen Registrierung sichtbar. 

Die Zusammenhänge erläutert Helmut Köttner, Technischer Leiter des Sentinel Haus Instituts, in einem Interview.

16. Oktober 2018

Innovative Bau und Immobilien-Unternehmen befassen sich gemeinsam mit Baustoffhändlern mit gesünderen Bauprodukten

Großes Interesse und gute Stimmung bei den Teilnehmern des Informations- und Netzwerktreffens im Europapark Rust. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Gesündere Gebäude und geprüft gesündere Bauprodukte waren der Anlass für die  Gesellschafter der Hagebau, J.N. Köbig GmbH und W. Renner GmbH sowie das Sentinel Institut am 10. und 11. Oktober in den Europapark in Rust einzuladen und zwölf Teilnehmer von neun regionaler Bauträgern waren gekommen. Die Unternehmen lassen ihre Häuser und Wohnungen bei den beiden Baustoffhändlern Köbig und Renner bemustern.

Gemeinsam übernehmen die Bauunternehmen die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Kunden und können, im Fall der Firmen Köbig und Renner, auf die Unterstützung innovativer Baustofffachhändler zählen. Diese kooperieren wiederum mit Herstellern, die die Relevanz des Themas erkannt haben und dies im Rahmen ihrer Produktentwicklung umsetzen.

DAS GRÜNE REGAL: Erfolgreiche Veranstaltung für Bauträger im Europapark Rust

Das Ziel der Veranstalter, den Bau- und Immobilienunternehmen qualifizierte und geprüft gesündere Alternative für die zu bemusternden Warengruppen anzubieten, ist aufgegangen. Darauf lässt das große Interesse und das positive Feedback schließen. „DAS GRÜNE REGAL für geprüft gesündere Bauprodukte“, verbunden mit einer qualifizierten Beratung und konkreten Handlungsempfehlungen bietet den Unternehmen einen Wettbewerbsvorsprung.

Dieser Vorsprung ist vor dem Hintergrund des neuen Bauordnungsrechts in der Konsequenz des EuGH-Urteils zur deutschen Baustoffzulassung besonders wertvoll. Denn im Zuge der Integration der Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen MVV TB in die Landesbauordnungen spitzen sich die Haftungsfragen für Handel, Planer und Handwerker für die Baustoffqualität nochmals zu.

Der ungezwungene Austausch und die Attraktionen des Europaparks machten die Veranstaltung zu einem großen Erfolg. vlnr. Projektleiter Köbig – Andreas Bösel, Projektleiter Renner – Andreas Jörg, Geschäftsführer Renner – Stefan Bruckmaier, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut – Peter Bachmann Foto: Sentinel Haus Institut

 

 

Eingebunden war die Veranstaltung in ein tolles Rahmenprogramm mit einem informationsreichen Netzwerkabend inklusive Essen, der Übernachtung im Bell Rock Hotel und einem Ausflug in den Europapark. Möglich gemacht haben das erfolgreiche Treffen die Sponsoren Redstone, Admonter, Roto und bluMartin, denen die Teilnehmer einen großen Applaus spendeten.

Als nächste Schritte folgen nun Einzelgespräche mit den Bau- und Immobilienunternehmen, um die Integration der durch das Sentinel Haus Institut geprüft gesünderen Baustoffe, Bausysteme und Ausstattungen in die Bemusterungslisten zu konkretisieren.

2. Oktober 2018

Staubarmes Arbeiten wird gefördert – Informationen der BG BAU

(c) Fotolia Magdal3na

Staub auf der Baustelle gehört zu den größten Belastungen für Verarbeiter und auch die späteren Nutzer können beeinträchtigt werden, da sich Schadstoffe an die Staubpartikel anlagern. Das Sentinel Haus Institut empfiehlt deshalb eine möglichst staubarmes Arbeiten auf der Baustelle und eine regelmäßige und qualifizierte Entfernung des Staubes durch geeignete Geräte. So sollte zum Beispiel auf der Baustellenicht gekehrt, sondern mit einem Baustaubsauger der Staubklasse M gesaugt werden (Für die Schadstoffsanierung gelten höhere Staubklassen). Wichtige Informationen zur gesundheitlichen Bedeutung, den in den letzten Jahren verschärften Vorschriften für Unternehmen und zu den technischen Möglichlichkeiten der Staubvermeidung  gab Dipl.-Ing. Walter Gunreben, Bereich Prävention der BG Bau auf der diesjährigen Jahrestagung des Arbeitskreises Baufachpresse in Weimar

So hat sich bei der Entwicklung von Absaugungen an Maschinen und bei Luftreinigern für die Baustelle in den letzten Jahren viel getan. Und: Mitgliedsunternehmen der BG Bau können für die Anschaffung einer staubarmen Maschine oder eines entsprechenden Staubsaugers bzw. Luftreinigers einen Zuschuss erhalten. Hier finden sich weitere Informationen zum Thema. Die Übersicht über die finanzielle Förderung staubreduzierender Maschinen ist hier zu finden. Zudem gibt die BG Bau eine Vielzahl an Drucksachen und TRGS zum Thema Staub heraus, die für Mitgliedunternehmen kostenlos sind, beziehungsweise kostenlos heruntergeladen werden können.

23. Juli 2018

Geprüft gesünderes Ausbauhaus – gemeinsam mit SchwörerHaus und BAUHAUS

Peter Bachmann begutachet gemeinsam mit der Bauherrin die von BAUHAUS gelieferten Ausbaumaterialien. (c) SchwörerHaus

 

Wie kann es auch bei Eigenleistungen der Bauherren gelingen, sicher eine gute Innenraumluftqualität zu erreichen? Antworten auf die Frage gibt ein Pilotprojekt, das SchwörerHaus, BAUHAUS und das Sentinel Haus Institut gemeinsam durchgeführt haben. Am Beispiel eines konkreten Kundenhauses wurden die Voraussetzungen und Prozesse untersucht, mit denen das von SchwörerHaus aus gesundheitlich geprüften Materialien komplett gelieferte und montierte Ausbauhaus von der Baufamilie mit vom Sentinel Haus Institut geprüften Produkten aus dem BAUHAUS Fachcentrum fertigstellen. Dabei wurde auch das Zusammenspiel mit dem BAUHAUS-Montageservice geprobt, der passgenau regionale Handwerker vermittelt für Gewerke, die die Bauherren nicht selbst übernehmen wollen oder können.

Haus der Wahl war das SchwörerHaus “Mono”, das gemeinsam mit der Zeitschrift “SCHÖNER WOHNEN” entwickelt wurde. Hier lesen Sie die komplette Geschichte.

 

25. April 2018

DAS GRÜNE REGAL – Fachhändler J.N. Köbig GmbH und W. Renner GmbH übernehmen Verantwortung für Baustoffe und Gesundheit

Die beiden Gesellschafter der Hagebau, J.N. Köbig GmbH und W. Renner GmbH haben in Kooperation mit den Sentinel Haus Institut das „DAS GRÜNE REGAL“ mit durchgehend gesundheitlich geprüften Bauprodukten entwickelt. Bei zahlreichen Herstellern stößt das Konzept auf großes Interesse.

Auf Einladung der beiden traditionsreichen Baustofffachhändler und des Sentinel Haus Instituts waren 28 Vertreter von 22 Herstellern nach Mainz gekommen, um sich über das neue Konzept zu informieren und dieses zu diskutieren. „Für uns ist das Thema Gesundheit beim Bauen, Sanieren und Renovieren ein strategisches Schlüsselthema. Wir sichern damit ein Stück weit unsere Zukunft und die der Baubranche“, betonte Markus Thurn, Geschäftsführer der J. N. Köbig GmbH. Köbig betreibt zwölf Standorte in Rheinhessen, Frankfurt, Darmstadt sowie im sächsischen Brauna.

„Wir sind von der hohen Relevanz des gesünderen Bauens für unsere Kunden überzeugt und investieren aus eigenem Antrieb in dieses Segment“, ergänzt Stefan Bruckmaier, Geschäftsführer der W. Renner GmbH mit Standorten in Landsberg am Lech, Weilheim in Oberbayern und Waldheim in Sachsen.

Unter dem Motto „Die Umsätze von morgen sichern“ waren 22 Baustoffhersteller aus zahlreichen Branchen nach Mainz gekommen, um das Konzept des „GRÜNEN REGALS“ kennenzulernen, das vom Sentinel Haus Institut mit Köbig und Renner umgesetzt wird. Foto: Sentinel Haus Institut

 

Vorreiterrolle im Baustofffachhandel

Die beiden Unternehmen haben dafür vom Sentinel Haus Institut ihr Sortiment prüfen lassen. Auch werden Mitarbeiter geschult, die direkt am Point-of-Sale sachkundig Auskunft geben. „Wir sichern damit unsere Umsätze von morgen“, sagt Gerhard Menzel, Geschäftsführer Bereich Baustoffe bei Köbig. „Das Ziel ist, sowohl Endkunden als auch Profihandwerkern sowie den zahlreichen Bau- und Immobilienunternehmen, die bei uns ihre Häuser bemustern lassen, eine qualifizierte, wohngesunde Alternative anzubieten“, sagt Isolde Keck, Geschäftsführerin Bereich Fliesen bei Köbig. Eingeführt wird das Konzept zuerst in fünf Niederlassungen der Köbig GmbH und an zwei Standorten der Renner GmbH.

Die treibenden Kräfte des Handels Andreas Bösel (Köbig) und Andreas Jörg (Renner). Sie setzen „DAS GRÜNE REGAL“ mit großem Engagement um. Fotos: J.N. Köbig GmbH / W. Renner GmbH

 

„Die Konsequenz und Durchsetzungsfähigkeit der beiden Unternehmen ist einzigartig im deutschen Baustofffachhandel“, sagt Peter Bachmann, Gründer und Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. „Wir sehen das als Blaupause für weitere Hagebaugesellschafter und andere Baustofffachhändler, die von diesem Zukunftsmarkt profitieren und ihren Kunden Orientierung und zusätzliche Sicherheit bieten wollen“. Das Konzept gipfelt in eine Zertifizierung mit Audit für die Handelsstandorte.

Auch die anwesenden Hersteller zeigten sich stark beeindruckt vom Konzept, das innerhalb von etwa acht Monaten entwickelt wurde. Nach Mainz gekommen waren namhafte Hersteller der unterschiedlichsten Branchen: Admonter Holzindustrie AG, Baumit GmbH, bluMartin GmbH, Dachziegelwerke Nelskamp GmbH, elka-Holzwerke GmbH, HECK Wall Systems GmbH, HUGA KG, IsoBouw GmbH, JELD-WEN Deutschland GmbH & Co. KG, Linzmeier Bauelemente GmbH, MeisterWerke Schulte GmbH, MOLL bauökologische Produkte GmbH, objectflor Art und Design Belags GmbH, PROVERO GmbH, redstone GmbH, Roto Dach- und Solartechnologie GmbH, SAINT-GOBAIN Services Construction Products GmbH, Sopro Bauchemie GmbH, Soudal NV, Süd-Fensterwerk GmbH & Co. Betriebs-KG, SWKV GmbH, UNIKA GmbH

2. Februar 2018

Große Informations- und Beratungsaktion mit “Wohnglück”

Aktuell ist in der Zeitschrift “Wohnglück” und parallel auf wohnglueck.de eine ausführliche Themenseite mit Infografiken und Fakten zum gesünderen Bauen, Renovieren und Wohnen erschienen. Das Sentinel Haus Institut hat die Redaktion hierzu mit Fakten und Daten unterstützt. Die 1,76 Millionen Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift der Bausparkasse Schwäbisch Hall und die Nutzer des Onlineauftritts erfahren anschaulich, welche Zusammenhänge zwischen der Raumluftqualität und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bestehen und wo möglicheSchadstoffquellen sind. Eine Übersicht zu guten Baustofflabeln bietet Handlungsmöglichkeiten. Ein Link auf das Bauverzeichnis Gesündere Gebäude von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland schafft den direkten Zugang zu entsprechend geprüften Produkten.

Interview und Online-Beratung für Leser

In einem Interview erklärt Peter Bachmann unter anderem was Bau­herren und Moderni­sie­rer tun können, um von vornherein so schad­stoff­arm wie möglich zu bauen. Die Leserinnen und Leser von “Wohnglück” haben zusätzlich die Möglichkeit, in einer Aktion Fragen zum Thema “Wohngesundheit” zu stellen. Die Aktion läuft bis zum 15. März 2018.

Auch in allen weiteren Ausgaben im Jahr 2018 ist das gesündere Bauen und Wohnens Thema bei “Wohnglück”. Auch hierbei wird das Sentinel Haus Institut die Redaktion des Verlags planet c unterstützen.

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