Der Blog zum wohngesunden Bauen

13. Dezember 2017

DACH + HOLZ: Das SHI auf dem Stand von Würth

Filed under: Allgemein, Baustoffindustrie, Bestand & SanReMo, Messe, Presse, Produktpartner — Schlagwörter: , , — Stephanie Brunner @ 18:17

Im Rahmen einer 2018 beginnenden Kooperation zwischen dem Sentinel Haus Institut und der Adolf Würth GmbH & Co. KG sind Ansprechpartner des SHI an allen Tagen der Messe DACH + HOLZ (vom 20. -23.2.2018 in Köln) auf dem Stand von Würth in Halle 6, Standnummer 6.307 anzutreffen. Mit der Adolf Würth GmbH gewinnen wir einen starken Holzbau-orientierten Partner mit einem großen Netzwerk. Im Mittelpunkt stehen die geprüften Produkte von Würth, aber auch allgemeine Informationen rund um das gesündere Bauen und Sanieren. Geschäftsführer Peter Bachmann, am Dienstag und Mittwoch, und Vertriebsleiter Jürgen Rösch, am Donnerstag und Freitag, stehen für Auskünfte und Fragen gerne zur Verfügung.

11. Dezember 2017

Lindner Group und Sentinel Haus Institut bringen das gesündere Bauen und Modernisieren voran

Die Lindner Group, führender Spezialist für Innenausbau sowie Hersteller zahlreicher Bausysteme, und das Sentinel Haus Institut, Marktführer für die gesundheitliche Qualitätssicherung in Gebäuden, haben eine Kooperation vereinbart.  

Gemeinsam wollen die Lindner Group und das Sentinel Haus Institut die gesundheitliche Kompetenz vorrangig im Segment Innenausbau aber auch bei der entsprechenden Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Decken-, Boden-, und Wandsystemen voranbringen. „Lindner ist durch seine hohe Fertigungs- und Organisationstiefe und mit rund 1.500 eigenen Mitarbeitern in der Montage bestens aufgestellt, um ein ganzheitliches Konzept für gesündere Gebäude jeder Art umzusetzen. Bereits heute spielen Raumgesundheit und Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie eine große Rolle. Gemeinsam wollen wir diese Potenziale vernetzen und dem Markt ein rundum überzeugendes Angebot machen“, sagte Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts.

Gesündere Bürogebäude und Hotels im Fokus

Aktuell beteiligt sich die Lindner Group mit den Produkten Doppel- und Hohlböden, Heiz- und Kühldecken, Wandverkleidungen und Konzepten zu Montage / Rückbau / Schadstoffsanierung am Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE, das federführend vom Sentinel Haus Institut geleitet wird. Das Projekt vereint zahlreiche Bauprodukthersteller, Baufachleute und Forscher bei der Entwicklung gesünderer und zukunftsfähiger Bürobauten und Sanierungen. Lindner engagiert sich auch im Beirat von MY FUTURE OFFICE. Erste Referenzprojekte in diesem Segment wollen Lindner und Sentinel Haus Institut 2018 aufs Gleis setzen.

Auch im Bereich Hotel, Gastronomie und Wellness sehen die Partner große Potenziale für geprüft gesündere Gebäude. Hier bestehe ein besonders starker Zusammenhang zwischen der Kundennachfrage und der Marktposition, so Bachmann. Gemeinsame Referenzprojekte sollen den Neubau und die Sanierung von Hotels umfassen.  

„Wir wollen die Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit von Gebäuden aus den Köpfen in die Hände bringen und dafür ist das praxisorientierte Konzept des Sentinel Haus Instituts nachweislich sehr gut geeignet“, sagt Prof. Josef Steretzeder, Leiter Integrierter Managementservice und Servicebereich Green Building der Lindner Group. Geplant sind dazu unter anderem auch die Schulung von Führungskräften sowie weitere Zertifizierungen von Bauprodukten und Bauteilsystemen nach hohen gesundheitlichen Standards. Zu Beginn ist die Zusammenarbeit für den deutschen Markt geplant.

8. Dezember 2017

Fußbodensystem mit IsoBouw Ecoline-EPS bei MY FUTURE OFFICE

Der Dämmstoffhersteller IsoBouw beteiligt sich mit einem gesundheitlich geprüften Fußbodenaufbau am Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE. Grundlage ist die bereits vor einigen Monaten erfolgte Freigabe eines Fußbodenaufbaus mit Ecoline-EPS von IsoBouw nach der Prüfung durch TÜV Rheinland durch das Sentinel Haus Institut  für die Verwendung in geprüft gesünderen Gebäuden. Insbesondere die Styrolemissionen liegen deutlich unter den strengen Vorsorgewerten.

Die für den kompletten Fußbodenaufbau von den Experten des TÜV Rheinland ermittelten Messwerte für die Summe aller VOC liegen deutlich unter dem hygienischen Vorsorgewert des Umweltbundesamtes. Auch der Einzelwert für Styrol unterschreitet mit nur 8,5 Mikrogramm/m³ den Richtwert I des Umweltbundesamtes fast um das Vierfache. Dieser liegt bei 30 Mikrogramm/m³. Das Sentinel Haus Institut setzt die Grenze bei 15 Mikrogramm/m³. Alle Angaben zu dem Bauteilaufbau sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude zu finden.

„Mit der Beteiligung an MY FUTURE OFFICE setzen wir die strategische Ausrichtung unserer geprüft emissionsarmen Produktlinie Ecoline konsequent fort“, betont Produktmanagerin Petra Kuhn. Ecoline-Dämmplatten für Innenräume entstehen aus einem speziell entwickelten, emissionsarmem Rohstoff. Lieferbar sind sie als Wärmedämmung für Böden, Innenwände und Kellerdecken sowie als Trittschalldämmung für Fußbodenaufbauten mit Estrichen.

27. November 2017

Geprüft gesünderer Green Living Space von SchwörerHaus

Wer wollte da nicht gleich einziehen! Das jetzt in der Musterhausausstellung in Langenhagen bei Hannover vorgestellte Green Living Space von SchwörerHaus in Zusammenarbeit mit IKEA und dem Designer Michael Haas lässt unweigerlich Erinnerungen an Jugendträume vom eigenständigen Wohnen, Freiheit und Abenteuer aufkommen. Dabei greift es gleich mehrere topaktuelle Trends auf.

Konnektivität, Mobilität, Neo-Ökologie heißen die aktuellen Lifestyle-Trends laut einer Studie von Kölnmesse und dem Verband der Deutschen Möbelindustrie. Das Green Living Space fasst diese zu einem neuen Wohnkonzept zusammen: Ein Minihaus auf Punktfundamenten, das fast überall aufgestellt werden kann – schnell, bezahlbar, smart ausgestattet. Mit einem Garten auf dem Dach und individuell gestaltbar. Und sollten sich die Lebensumstände eines Tages ändern, lässt sich das Green Living Space einfach auf einen LKW verladen und an seinem neuen Standort wieder aufbauen. Die Alternative zu einer (Miet)-Wohnung mit begrenztem Balkon. Basis sind die bekannten FlyingSpaces von SchwörerHaus.  Wie alle aktuellen Häuser von Schwörer ist auch das Green Living Space mit der Prüfbescheinigung von TÜV Rheinland und Sentinel Haus Institut für seine hervorragenden gesundheitlichen Eigenschaften ausgezeichnet. Hier geht es zu weiteren Informationen über das spannende Wohnkonzept.

Fotos: SchwörerHaus /J. Lippert 

 

 

14. November 2017

Giftige Bodenbeläge: Bericht im Hessischen Rundfunk

 

 

Das Verbrauchermagazin “Alles wissen” des Hessischen Fernsehens berichtet über Wohnraumgifte, insbesondere bei Bodenbelägen. Am Beispiel einer Familie werden im Rahmen einer Raumluftmessung erhöhte VOC-Werte sowie durch weitere Untersuchungen Flammschutzmittel und Weichmacher festgestellt. Die Tochter leidet an Atembeschwerden und Allergien. Interviewt wird auch Dr. Wolfgang Misch vom Deutschen Institut für Bautechnik. Er weist auf die Konsequenzen des EuGH-Urteils zur Baustoffzulassung hin. So könnten zum Beispiel der Weichmacher DIHP, der in Deutschland erfolgreich aus PVC-Bodenbelägen verbannt wurde, nun wieder eingesetzt werden. Auch Stabilisatoren die Phenol emittieren, sind wieder zugelassen. Das Video zur Sendung findet sich hier . In einem weiteren Beitrag geht es zudem um das richtige Putzen.

20. Oktober 2017

Schlechte Raumluft verhindert Lernerfolg in der Schule

Screenshot plusminus (c) ARD

Anschaulich thematisiert das ARD-Magazin plusminus die gesundheitlichen Belastungen für Lernende und Lehrende durch schlechte Raumluft in Klassenzimmern. Ein Thema, auf das das Sentinel Haus Institut seit Jahren verweist, nicht zuletzt im Rahmen des Forschungsprojektes “Gesunder Lebensraum Schule” gemeinsam mit TÜV Rheinland. In dem Bericht gezeigt wird einerseits der Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration in der Raumluft und der Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler. Bei einem Versuch stieg der CO2-Gehalt schon vor Ende der  Schulstunde auf mehr als 3.500 ppm, wenn nicht zwischendurch gelüftet wurde.  Und dies trotz vermutlicher Undichtheiten der augenscheinlich alten Fenster. Empfohlen werden unter 1.000 ppm.

Experten wie Dr.-Ing. Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt und Dr. med Frank Bartram, Vorsitzender des Deutschen Bundesverbands der Umweltmediziner DBU, weisen im Beitrag zudem auf die erhöhte Schadstoffbelastung in schlecht belüfteten Klassenzimmern hin. Dazu muss nicht einmal, wie im Beitrag gezeigt, eine PCB-Belastung des Gebäudes vorliegen. Die Konzentrationen von Feinstaub,  flüchtigen organischen Verbindungen VOC, Schimmelsporen und Krankheitskeime sind in schlecht belüfteten Klassenzimmern deutlich erhöht.

Nur wenige Städte messen Luftqualität in Klassenzimmern

Die Redaktion von plusminus hat zudem alle Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern befragt, ob diese die Luftqualität in Klassenzimmern messen. Von 79 Städten in Deutschland haben immerhin 51 geantwortet. Davon messen nur 12 regelmäßig, nicht einmal jede vierte. Geht man davon aus, dass Großstädte personell besser ausgestattet sind als Kleinstädte und Gemeinden, von denen viele ja ebenfalls Schulträger sind, sind Raumluftmessungen die absolute Ausnahme. Eine Karte der Umfrageergebnisse findet sich hier.

Angesichts des schlechten Abschneidens vieler Schülerinnen und Schüler in Vergleichstests, zuletzt des IQB-Tests, stellt sich die Frage, ob nicht eine Ausstattung aller Schulen mit CO2-Ampeln und die Fortbildung der Lehrenden und Schulverantwortlichen für bessere Luft im Klassenzimmer einen Beitrag zu besserem Lernen leisten könnte. Dass sich daraus Konsequenzen für die raumgesunde Sanierung vieler tausend Schulgebäude und entsprechender Kosten ergeben würden, lässt vermuten, dass eine solche Messkampagne vielleicht doch nicht auf stürmische Gegenliebe stoßen wird. 

12. September 2017

Industriekundentreffen mit Rekordbeteiligung

25 Unternehmen aus Baustoffindustrie und Handel mit insgesamt 50 Teilnehmern waren auf Einladung des Sentinel Haus Instituts bei der J.N. Köbig GmbH in Mainz zu Gast.  Themen beim jüngsten Treffen der Sentinel Haus Kunden aus Baustoffindustrie und Baustoffhandel waren die Konsequenzen des EuGH-Urteils zur Baustoffzulassung und die neuen Produkte und Dienstleistungen, die das Sentinel Haus Institut seinen Partnern anbietet.

Einer der Schwerpunkte in der Produktentwicklung ist die Digitalisierung von Geschäfts- und Kommunikationsprozessen. Im Mittelpunkt steht hier die Onlineplattform Bauverzeichnis Gesündere Gebäude, die aktuell weiter ausgebaut und noch leistungsfähiger gestaltet wird. gezeigt und diskutiert wurden zudem die Vertriebsansätze und Veranstaltungen, mit denen das Sentinel Haus Institut das Marketing seiner Kunden unterstützt.

Von der technischen Abteilung vorgestellt wurde eine aktualisierte Ausschreibungsempfehlung sowie ein Leitfaden, der die Unterstützung des SHI für Investoren, Architekten und Fachplaner  entlang der einzelnen Leistungsphasen der HOAI darstellt.

In den positiven Rückmeldungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen gelobt wurde die Möglichkeit zum Informations- und Meinungsaustausch, welche ein wichtiger Bestandteil des Netzwerkes sind, das das Sentinel Haus Institut mit allen seinen Partnern intensiv pflegt.

8. August 2017

Baublog.de: Nutzwert zum gesünderen Bauen und Wohnen für Endkunden

Baublog.de, der neue Blog rund um das gesündere Bauen, Sanieren, Renovieren und Einrichten, wächst. Regelmäßig, mindestens jeden Donnerstag, kommen neue Beiträge dazu. Kürzlich zum Beispiel zum Thema des natürlichen radioaktiven Edelgases Radon, für das es ab 2018 einen neuen Referenzwert gibt, und entsprechende Messstrategien für Endkunden.

Die Kombination aus klassischer Website mit hohem Nutzwert für Verbraucher und persönlich-informativem Blog mit aktuellen Themen richtet sich an Endkunden und motiviert diese, Gesundheitsaspekte im persönlichen Wohnumfeld umzusetzen, sei es beim Bauen und Ausbauen oder beim Renovieren und Reinigen. Noch wird nicht die volle Bandbreite bespielt, doch der Redaktionsplan setzt auf eine gute Mischung aus “härteren” und “weicheren” Themen, zum Beispiel die Vermeidung ungesunder Stoffe im Trinkwasser durch einfache Änderungen im Alltag. Zukünftig soll es auch weitere Reportagen über wohngesunde Häuser geben aller Bauweisen geben. 

24. Juli 2017

Umweltbundesamt sieht gute Luft in Innenräumen in Gefahr

Angesichts der möglichen deutlichen Verschlechterung bei der gesundheitlichen Qualität von Baustoffen sieht das Umweltbundesamt die Raumluftqualität von Innenräumen in Gefahr. Das hat die oberste deutsche Umweltbehörde am 24. Juli 2017 in einer Pressemitteilung erneut bekräftigt. 

Zitat: “Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das es den Mitgliedstaaten künftig nicht mehr erlaubt, an Bauprodukte strengere nationale Anforderungen zum Schutz der Gesundheit zu stellen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Ob Parkett im Wohnzimmer oder Teppich im Kindergarten: Die EU darf bei Bauprodukten keine Abstriche bei der Gesundheit und beim Umweltschutz machen. Es muss auch weiterhin erkennbar bleiben, ob Bauprodukte der Gesundheit schaden oder nicht.“

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: Die EU -Kommission hat zwar einen Vorschlag für eine Ergänzung der EU-weiten und einheitlichen CE-Kennzeichnung von Bauprodukten um gesundheitliche Aspekte vorgelegt. Dieser Vorschlag lässt jedoch Emissionen von VOC aus Lösemitteln und anderen chemischen Hilfsstoffen zu, ohne dies zu kennzeichnen. „Die hohen deutschen Standards sind in Gefahr. Da wir uns über 80 Prozent der Zeit in Innenräumen aufhalten, sehen wir das sehr kritisch. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen erkennen und nachprüfen können, ob Bauprodukte in Wohnung, Kindergarten und Büro gesund-heitlich unbedenklich sind“, so Krautzberger.”

Das Thema der gesundheitlichen Bauproduktqualität ist auch einer der Schwerpunkte in der aktuellen, gleichnamigen Publikation des UBA. Hier findet sich die Pressemitteilung im kompletten Wortlaut.

 

Geprüft wohngesunde Effizienzhaus Plus Siedlung

Die erste Siedlung von Effizienzhaus Plus-Häusern ist nicht nur äußerst energieeffizienz sondern auch besonders wohngesund. Das hob Stephanie Brunner, Marketingleiterin des SHI bei der offziellen Übergabe der Prüfbescheinigung an die ersten Bewohner der Siedlung aus vier Doppelhaushälften und neun Einfamilienhäusern hervor. Die Siedlung in Friedheim-Hügelshart in der Nähe von Augsburg wurde von der asset bauen und wohnen GmbH und der BayWa AG errichtet. Sie wurde nach den Kriterien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Bau für Effizienzhaus Plus-Häuser erstellt. Die Häuser in monolithischer Ziegelbauweise produzieren dank einer großzügigen Photovoltaikanlage und einer guten Wärmedämmung mehr Energie als ihre Bewohner verbrauchen. Übers Jahr wird ein Selbstversorgungsgrad für Strom und Wärme von 70 Prozent erreicht. Das gesundheitliche Qualitätsmanagement hatten das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland übernommen. Aktuell sind sechs Hauseinheiten – vier Doppelhaushälften und zwei
Einfamilienhäuser – fertiggestellt und bewohnt. Die übrigen Einfamilienhäuser werden in den kommenden Wochen und Monaten bezugsfertig und an ihre Eigentümer übergeben. Hier gibt es eine Pressemitteilung zur offiziellen Eröffnung.

 

(c) alle Bilder asset bauen und wohnen GmbH

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