Der Blog zum wohngesunden Bauen

10. September 2019

Wien 5.11.2019: Billig bauen und die Auswirkungen auf die Innenraumluftqualität

Der 10. Innenraumtag 2019 gemeinsam mit dem österreichischen Bundesministerium in Wien widmet sich dem Thema “Billig Bauen – Was nun?” den Auswirkungen von Sparmaßnahmen auf das Innenraumklima. Die Veranstaltung am 5. November 2019 findet im Marmorsaal des Bundesministeriums am Stubenring 1, Wien Innere Stadt statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine Anmeldung unter office@innenraumluft.at.

2. September 2019

OSB-Platten: VGH Baden-Württemberg setzt VOC-Angaben in MVV TB außer Vollzug

mit seinen Urteilen (Az. 8 S 2962/18 und 8 S 3008/18 vom 11. Juli 2019) hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) der Klage von zwei Herstellern von OSB-Plattenwerkstoffen stattgegeben und die auf der Musterverwaltungsverordnung Technische Baubestimmungen (MVV TB) basierende Landesbauordnung Baden-Württemberg hinsichtlich des Nachweises von VOC-Emissionen für nicht rechtens erklärt und vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Die beiden Hersteller hatten beklagt, dass die Vorgaben der MVV TB (hier Anlage 8) die Verkehrsfähigkeit ihrer OSB-Platten einschränkt, da sie die vorgegebenen Werte für flüchtige organische Verbindungen (VOC) zumindest teilweise nicht einhalten könnten, was erhebliche Umsatzeinbußen und eine aufwendige Umstellung der Produktion bedeuten würde.

Es ist zu vermuten, dass das Urteil auch für andere Bundesländer Gültigkeit erlangen wird. Wir werden das Thema in unserem Newsletter für den September 2019 ausführlich aufbereiten.

Unsere Experten Helmut Köttner, Technischer Leiter Bereich Bau- und Umwelttechnik, und Architektin Claudia Porath, Technische Projektmanagerin, stehen Ihnen gerne für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung.

Sie sind zu erreichen

Helmut Köttner Tel. +49 (0)761-590481-77, koettner@sentinel-haus.eu 

Claudia Porath Tel. +49 (0)761-590481-89, porath@sentinel-haus.eu

23. August 2019

DAS GRÜNE REGAL startet bei Köbig – Baustoff-Fachhandel übernimmt Verantwortung für das gesündere Bauen und Wohnen

 

Das Team von Köbig und SHI mit den Zertifikaten für die fünf Niederlassungen von Köbig, die den Auftakt machen. Foto: Köbig / Bertram

 

Mit einer hochrangig besetzten Auftaktveranstaltung startet DAS GRÜNE REGAL bei der Firma Köbig in Mainz und an drei weiteren Standorten des traditionsreichen Baustoffhändlers. Mit dem gemeinsam vom Sentinel Haus Institut und den hagebau-Gesellschaftern Köbig und Renner entwickelten Konzept stehen dem deutschen Baustofffachhandel erstmals praxisgerechte Qualitätskriterien für das gesündere Bauen und Sanieren sowie ein umfassendes Konzept zur Qualifizierung transparent zu Verfügung. Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung.

Gerhard Menzel, Geschäftsführer Baustoffe bei Köbig betonte die Umsetzbarkeit und Kundenorientierung des GRÜNEN REGALS: “Der praxisorientierte und zugleich strenge Katalog gibt unserem Unternehmen wichtige Leitlinien für die konkrete Umsetzung dieses komplexen Themas. Wir reagieren damit auf den Wunsch von Bauprofis und Endkunden nach Klarheit und Kompetenz beim Thema Gesundheit“, sagte Gerhard Menzel.

Peter Bachmann überreicht die Urkunde für das erfolgreiche Audit und die Zertifizierung als Handelspartner für das gesündere Bauen an Gerhard Menzel, Geschäftsführer Baustoff bei Köbig. Foto: Köbig/ Bertram

 

Michael Hölker, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V., BDB, sieht Köbig als Vorreiter für eine Qualifizierungsoffensive des Baustoff-Fachhandels: „Gebäude werden immer luftdichter und die Kundschaft in Sachen Gesundheit immer informierter und anspruchsvoller. Gleichzeitig steigen die Komplexität und die Regelungsdichte. Dieser Herausforderung können Fachhändler mit dem offenen und transparenten Konzept Das Grüne Regal begegnen.“

Markus Thurn, geschäftsführender Gesellschafter von Köbig, freute sich, auch im Namen seines Bruders Stefan Thurn, geschäftsführender Gesellschafter von Köbig und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V., BDB, über die Positionierung des Fachhandels: „Wir nehmen mit dem GRÜNEN REGAL eine aktive Schlüsselposition ein zwischen Hersteller und Kunde, die wir mit kompetenter Beratung und Wissen ausfüllen“, sagt Thurn.

Eine wichtige Rolle spielen bei der Umsetzung des Konzeptes zum gesünderen Bauen und Wohnen spielen die zahlreichen Hersteller, die ihre geprüften Produkte “ins GRÜNE REGAL stellen”. Hartmut Goldboom, Geschäftsführer Fachhandel der hagebau sieht noch Platz im Regal: „Zahlreiche Hersteller haben sich bereits mit uns gemeinsam dem wohngesunden Bauen verschrieben. Wir freuen uns auf viele weitere, die folgen werden – schließlich ist es unser Ziel, den Kunden ein möglichst umfassendes Sortiment geprüft emissionsarmer Bauprodukte anzubieten“. Im Mai 2019 hatte die Zentrale der hagebau die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut bei DAS GRÜNE REGAL bekannt gegeben. Das Konzept steht allen Gesellschaftern der hagebau offen. Interessierte Hersteller und Händler wenden sich bitte an Sentinel Haus Geschäftsführer Christoph Bährle.

 

Peter Bachmann, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut

Michael Hölker, Hauptgeschäftsführer BDB, bei seinem Vortrag. Foto: Köbig / Bertram

Andreas Willbrand, CEO Sopro; Gerhard Menzel, Peter Bachmann, Hartmut Goldboom, Michael Hölker. Foto: Köbig / Bertram

Gerhard Menzel mit Andreas Bösel, Projektleiter für DAS GRÜNE REGAL bei Köbig. Foto: Köbig / Bertram

Markus Thurn, geschäftsführender Gesellschafter von Köbig, und Gerhard Menzel, Geschäftsführer Baustoffe, vor dem GRÜNEN REGAL. Foto: Köbig / Bertram

 

1. Juli 2019

Innovation für den Baustofffachhandel: Kriterienkatalog für DAS GRÜNE REGAL veröffentlicht

(c) Sentinel Haus Institut

 

Erstmalig stehen im Rahmen des Konzepts DAS GRÜNE REGAL für den deutschen Baustofffachhandel umfassende und praxisgerechte Qualitätskritierien für das gesündere Bauen transparent zu Verfügung. Dieser führt detailliert die Anforderungen auf, nach deren erfolgreicher Absolvierung ein Baustofffachhandel als regelmäßig überprüfter “Baustoffhandel für gesündere Gebäude” “zertifiert wird.

“Damit positionieren sich teilnehmende Baustoffhändler qualifiziert und beratungsstark als kompetente Partner und schließen die Lücke zwischen dem mittlerweile guten Angebot der Hersteller und dem Bedarf von Bauprofis und Endkunden”, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. 

Der Kriterienkatalog führt die Anforderungen an das Sortiment geprüft gesünderer und vom Sentinel Haus Institut freigebener Baustoffe ebenso auf wie die notwendigen Schulungen des Fachpersonals. Zudem müssen von den Unternehmen Verantwortliche in der Zentrale und eventuellen Niederlassungen des Händlers benannt werden. Ebenfalls aufgeführt sind die Qualitätsmaßstäbe, mit denen eine kompetente Kundenberatung hinsichtlich des gesünderen Bauens und der emissionsarmen Verarbeitung der angebotenen Produkte sichergestellt wird.  

Das Audit selbst wird vom TÜV Saar unabhängig vom Sentinel Haus Institut durchgeführt und folgt ebenfalls einem transparenten Fragenkatalog. Das Audit für die Zentrale eines Baustoffhändlers wird jährlich wiederholt, in Niederlassungen spätestens alle zwei Jahre. Hat ein Händler mehreren Niederlassungen, sind die Prüfintervalle kürzer.

Im Mai 2019 hatte die Zentrale der hagebau die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut bei DAS GRÜNE REGAL bekannt gegeben. Das Konzept steht allen interessierten Marktpartnern offen.

Programm der Fachkonferenz My Future Office ist online / Fortbildungspunkte für Architekten

Wer in Zukunft gesündere Büros planen, bauen und betreiben will, kommt am 21.11.19 zur Fachkonferenz nach Berlin. (c) Sentinel Haus Institut

 

“Motivierter und rentabler arbeiten in gesünderen Büros”, lautet das Motto der Fachkonferenz MY FUTURE OFFICE, die am 21. November 2019 in Berlin stattfindet. Jetzt steht das Programm der Tagesveranstaltung endgültig fest. Zahlreiche Fachleute informieren umfassend, tiefgehend und kompakt über rechtliche und behördliche Grundlagen, die Praxis eines Architekten und die wirtschaftliche Relevanz. Einen zentralen Platz in der Veranstaltung nehmen die Lösungen ein, die es erlauben, Büros schadstoffarm zu planen und zu bauen. Mit der Umsetzung der bislang erarbeiten Erkenntnisse in Realprojekten geht MY FUTURE OFFICE mit der Fachkonferenz in die nächste Projektphase über.

Die Nutzenargumente in Kürze:

#1 UMFASSENDES GESAMTKONZEPT
#2 BEZAHLBAR, PLANBAR UND PRAXISTAUGLICH
#3 STEIGERUNG DES IMMOBILIENWERTES
#4 RENTABILITÄT
#5 WETTBEWERB UM DIE BESTEN MITARBEITER
#6 IMAGEPFLEGE UND MITARBEITERBINDUNG
#7 STEIGERUNG DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT
#8 MINIMIERUNG DER AUSFALLZEITEN
#9 MOTIVIERENDE ARBEITSUMGEBUNG
#10 MINIMIERUNG VON RISIKEN

Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme kostet 90 Euro plus Mehrwertsteuer.  Die Veranstaltung ist von der Architektenkammer Berlin mir vier Fortbildungspunkten anerkannt.

5. Juni 2019

Investoren Round Table gemeinsam mit der Verlagsgruppe Handelsblatt

Etwa 40 Vertreter von Bauproduktherstellern, Investoren, Fertighausherstellern, Immobilienunternehmen, Architektur- und Planungsbüros sowie Verbänden waren auf Einladung des Sentinel Haus Instituts und der Handelsblatt-Gruppe in deren Zentrale nach Düsseldorf gekommen, um über aktuelle Entwicklungen beim gesünderen Bauen zu beraten. Der Tenor war eindeutig positiv.

Nachfolgend einige weitere Aussagen von Teilnehmern:

Steffen Hebestreit, Project Manager INTERBODEN Gruppe

„Der Markt für geprüft gesündere Gebäude wächst, denn gesündere und nachhaltige Produkte sind nicht teurer. Wichtig sind geprüfte Komplettsysteme. Also nicht nur die Teppichfliese, sondern auch der dazu passende Kleber und andere Verlegematerialien.“ Und weiter: „Wünschenswert wäre eine größere Produktauswahl, aber die wird jetzt nach und nach aufgebaut.“

Gerhard Menzel, Geschäftsführer Baustoffe J.N. Köbig GmbH, Gesellschafter der Hagebau

„Als regional bedeutender Baustoff-Fachhändler übernehmen wir Verantwortung für gesündere Bauprodukte und führen Das Grüne Regal gemeinsam mit dem Sentinel Haus Institut ein. Diese Sortimentsauswahl besteht aus geprüft gesünderen Produkten. Wichtig ist, in dieser Leistungskette nicht nur das geprüfte Produkt, sondern auch die Verarbeiter mit einzubeziehen.“

Prof. Josef Steretzeder, Leitung Integrierter Managementservice/ Green Building , Lindner Group KG                                                                      

„Als Europas führender Spezialist für Gebäudehüllen, Komplettausbau, Isoliertechnik und alle baurelevanten Dienstleistungen ist die Lindner Group stark motiviert, mit ihren Bauelementen und Systemprodukten nachhaltige und gesündere Gebäude zu erstellen. Dabei schlägt das Thema Gesundheit auf die gesamte Lieferkette von Vormaterialien durch. Im Zuge der Materialprüfung beziehen wir in Zukunft noch intensiver Chemiker in den Produktentstehungsprozess ein, um dem Thema Schadstoffemissionen aus Bauprodukten noch stärker Rechnung zu tragen.“

Lutz Vöing, Marketing Director D-A-CH – Tarkett Holding GmbH

„Die Investition in gesündere Produkte zahlt sich für uns als Hersteller und unsere Kunden auf Dauer aus. Als Anbieter hochwertiger Bodenbeläge stehen wir als Tarkett und Desso, neben Nachhaltigkeit und Gesundheit, auch für Design, Funktion, und Vielfalt. Mit dem Modell des „geschlossenen Kreislaufs“ wenden wir die Cradle to Cradle® Prinzipien beim Design unserer Produkte und über deren gesamten Lebenszyklus hinweg an. Eine hohe Glaubwürdigkeit ist dabei elementar, das ist bei Tarkett der Fall.“

 

21. Mai 2019

hagebau und Sentinel Haus Institut kooperieren beim Grünen Regal

Logo Das Grüne Regal (c) Sentinel Haus Institut

 

Mit dem Konzept Das Grüne Regal haben die Zentrale der hagebau sowie der Markt- und Wissensführer für das sicher gesündere Bauen und Modernisieren eine langfristige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist, Bauunternehmen, Bauherren und Handwerker vor Schadstoffproblemen in Bauprojekten zu schützen. Teilnehmende Gesellschafter des Handelsverbunds können sich als Niederlassung mit geprüfter Kompetenz und optimiertem Sortiment zertifizieren lassen. Das Konzept des Grünen Regals steht dem gesamten Baustofffachhandel offen.

Das Sentinel Haus Institut bietet den hagebau-Baustoff- und Holzfachhändlern Schulungen und E-Learning für das Verkaufspersonal sowie Strategieseminare für die Unternehmensleitung und den Einkauf rund um das sichere gesündere Bauen, Sanieren und Renovieren an. Am Ende steht die verlängerbare Auditierung des Handelsstandortes als regelmäßig überwachter „Partner für Gesünderes Bauen“ und die Listung als geprüfter Handelsstandort. Das Grüne Regal bietet einen schnellen Überblick zu geprüften Produkten und lichtet damit den Labeldschungel. Mitarbeiter im Handel und bei dessen Kunden müssen nicht länger mehr als 30 Baustoffzertifikate und deren sehr unterschiedliche Qualitäten kennen und bewerten.

„Der teilnehmende Baustofffachhandel zeigt Initiative und übernimmt Verantwortung für die Menschen, die mit seinen Baustoffen leben und damit arbeiten, sowohl gesundheitlich, als auch in rechtlicher Hinsicht“, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts.

Die hagebau und das Sentinel Haus Institut forcieren intensiv die Ausweitung des Sortiments an gesünderen Produkten. Grundlage sind die wissenschaftlich fundierten und öffentlichen Prüfkriterien des Sentinel Haus Instituts. Auch Eigenmarken der Hagebau werden von akkreditierten Instituten geprüft, vom Sentinel Haus Institut bewertet und dann für das Grüne Regal freigegeben. Gelistet sind alle freigegeben Bauprodukte auf der Onlineplattform Bauverzeichnis Gesündere Gebäude des Sentinel Haus Instituts. Die teilnehmenden hagebau-Gesellschafter kennzeichnen die gesundheitlich geprüften Produkte und bewerben diese entsprechend. Für die fachlich korrekte Kommunikation sowie beim zielgruppenspezifischen Marketing erhalten Sie Unterstützung durch das Sentinel Haus Institut.

„Wir werden mit dieser Initiative die gesundheitliche Qualität in Gebäuden deutlich verbessern. Denn wir bieten neben einem eindeutigen Label unseren Gesellschaftern auch eine Qualifizierung zum wohngesundem Bauen an – und schaffen so ein Alleinstellungsmerkmal für den regionalen Baustofffachhandel“, sagt Hartmut Goldboom. Der Geschäftsführer Fachhandel der hagebau ist überzeugt, damit dem wachsenden Bedarf von Kunden wie Bauunternehmen, Handwerker sowie öffentlichen und privaten Investoren nach gesundheitlich einwandfreien Produkten entsprechen zu können.

Erprobt und entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit zwei renommierten Gesellschaftern der hagebau. Die Unternehmen J. N. Köbig mit Stammsitz in Mainz und W. Renner in Landsberg am Lech haben den Prozess maßgeblich mitentwickelt und inzwischen durchlaufen.

Lesen Sie hier unsere komplette Pressemitteilung mit weiteren Statements und Informationen.

14. Mai 2019

nora Kautschuk-Beläge sind CO₂-neutral

Gesünder Büros dank geprüft emissionsarmen Kautschukbelägen von nora systems. Foto: Copyright Dominik Münich, Grasbrunn / München

 

Unser Kunde nora systems geht einen weiteren Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft: Alle Produkte des Herstellers hochwertiger Kautschukböden, der seit 2018 zur Interface-Gruppe gehört, sind nun CO₂ neutral. “Seit nora systems im vergangenen Jahr Teil der Interface Gruppe geworden ist, setzen wir unsere 25-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet ein, um die CO₂-Emissionen während des gesamten Lebenszyklus der nora Böden weiter zu reduzieren“, sagt Erin Meezan, Chief Sustainability Officer bei Interface. „Eine Maßnahme ist, dass wir den CO₂-Fußabdruck des gesamten Herstellungs- und Produktlebenszyklus der nora Böden berechnen und dann durch Investitionen in Emissionsminderungsprojekte kompensieren, um die Treibhausgasemissionen zu neutralisieren.“ Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung von Projekten zur Wiederaufforstung sowie zur wind- und wasserbasierten Energieerzeugung.”

Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Wohngesundheit sind bei nora systems allerdings schon seit langem Kernbestandteile der Unternehmensausrichtung. Dies belegen auch die zahlreichen Zertifizierungen von Behörden und Verbänden. So ist das Unternehmen als einer der ersten Hersteller elastischer Bodenbeläge weltweit seit 1996 für sein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001 zertifiziert. nora Bodenbeläge enthalten keine Phthalat-Weichmacher oder Halogene. Daher wurden sie bereits 2006, als erste elastische Bodenbeläge überhaupt, mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Auch die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut und die Listung im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude besteht schon mehrere Jahre. Nicht zuletzt gehört nora systems zu den Initiatoren des Forschungsprojektes MY FUTURE OFFICE für gesündere rentable Büroimmobilien. 

13. Mai 2019

DGNB-Report: Mehrwert zertifzierter Gebäude

Die Zertifzierung nach den Nachhaltigkeitskriterien der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen DGNB erbringt durchschnittlich einen Mehrwert von 7 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter Auftraggebern, die den DGNB-Zer­tifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen haben. Gründe dafür sind unter anderem Marketing- und Imagevorteile, aber auch die Zertifizierung als qualitätssicherndes Steuerungsinstrument. Zwei Drittel (65 Prozent) der Investoren nennen eine höhere Produktivität und das Wohlbefinden der Nutzer. Ähnlich sieht es konkret bei gesundheitlichen Aspekten aus: Die Vermeidung eines Sick-Building-Syndroms und die damit verbundene Kosteneinsparung durch weniger Krankheitstage nennen 64 Prozent der Befragten. Generell wirkt sich eine Zertifizierung positiv auf die  Nachfrage von Investoren, Mietern und Kunden aus. 

Das Sentinel Haus Institut und die DGNB hatten im Januar 2019 auf der BAU 2019 eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung gemeinsamer gesundheitlicher Standards vereinbart. Den Report in der Onlineversion finden Sie hier

 

Quelle: DGNB

6. Mai 2019

Roto Designo R8 Quadro ist Produkt des Jahres

Filed under: Baustoffindustrie — Schlagwörter: — Stephanie Brunner @ 13:01

Abbildung: Roto

Das Roto Klapp-Schwingfenster Designo R8 Quadro ist das „Produkt des Jahres 2019“ in der Kategorie „Fenster – Türen – Tore“. Zum Wettbewerb aufgerufen hatte die Fachzeitschrift BaustoffMarkt. Vor allem die große Montagefreundlichkeit, Energieeffizienz und das Sicherheitspaket des Dachfensters sowie „Kurt“ und „Karl“ als Helfer auf der Baustelle konnten bei der Jury punkten.

Das Roto Klapp-Schwingfenster Designo R8 Quadro ist das „Produkt des Jahres 2019“ in der Kategorie „Fenster – Türen – Tore“. Zum Wettbewerb aufgerufen hatte die Fachzeitschrift BaustoffMarkt. Vor allem die große Montagefreundlichkeit, Energieeffizienz und das Sicherheitspaket des Dachfensters sowie „Kurt“ und „Karl“ als Helfer auf der Baustelle konnten bei der Jury punkten.

Roto Dachfenster sind durch unabhängige Institute schadstoffgeprüft und im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude gelistet

Weitere Informationen hier.

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