Der Blog zum wohngesunden Bauen

3. März 2017

Deutschlandfunk berichtet über Konsequenzen des EuGH-Urteils zur Bauproduktzulassung

(c) Deutschlandradio

Foto (c) Deutschlandradio

Der Deutschlandfunk hat in seiner Sendung “Verbraucher und Umwelt” vom 28.2.17 auch über die Konsequenzen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs zur deutschen Baustoffzulassung berichtet. Interviewt wurde auch Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Hier der Beitrag in der DLF-Mediathek. 

13. Mai 2016

SchwörerHaus: Optimierte Prozesse zum Vorteil des Kunden

Wie gut sich ein gesundheitliches Qualitätsmanagement in Unternehmens- und Bauprozesse integrieren lässt, zeigte Martin Sauter, Technischer Leiter bei SchwörerHaus. „Gemeinsam haben wir es geschafft, komplexe Zusammenhänge und Abläufe zu vereinfachen und passgenau in unsere Herstellungs- und Beratungsprozesse zu integrieren, übrigens zu sehr überschaubaren Kosten.“

Martin Sauter, Technischer Leiter SchwörerHaus (2.v.r.)

Bilden eine Allianz für gesündere Gebäude: Dr. Walter Dormagen, TÜV Rheinland; Marcus Staude, Managing Director und CFO bei TÜV Rheinland Industrie Service; Martin Sauter, Technischer Leiter SchwörerHaus, Peter Bachmann, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut. Foto: Sentinel Haus Institut / TÜV Rheinland

 

Gestartet war die Zusammenarbeit mit einer Überprüfung aller innenraumrelevanten Baustoffe, die dann über einen firmeneigenen Zugang auf der Online-Plattform www.sentinel-bauverzeichnis.eu für gesundheitlich geprüfte Baustoffe gelistet wurden. „Danach folgte die Messung mehrerer Musterhäuser und jetzt können wir sagen, dass SchwörerHaus jedes Kunden- und Musterhaus individuell überprüfen kann“, erläutert Experte Martin Sauter die seit etwa zwei Jahren laufende Integration.

2016 wird SchwörerHaus rund 600 Kundenhäuser messen. „Das heißt, es werden nicht nur einzelne Beispielhäuser auf ihre Raumluftqualität getestet, sondern die komplette Produktion, inklusive der kundenspezifischen Ausstattung und der Verarbeitung vor Ort und unabhängig davon, wie der Kunde sein Haus hat planen lassen und wie es bemustert ist“, sagt Martin Sauter. Getragen wird die bislang einzigartige Qualitätsoffensive vom Engagement der SchwörerHaus-Mitarbeiter. Martin Sauter: „Alle unsere Mitarbeiter, vom Verkauf bis zur Montage und Bauleitung, stehen hinter dem Konzept der gesundheitlichen Qualitätssicherung“. Dieses baut auf dem allgemeinen Qualitätsmanagement-System DIN ISO 14001 und der EMAS Zertifizierung von SchwörerHaus auf. „Diesen guten Voraussetzungen und die zusätzlichen Schulungen durch das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland geben uns das Rüstzeug für diesen wichtigen Schritt“, betont Martin Sauter.

22. Februar 2016

Zwei neue Fachbeiträge zum gesünderen Bauen und Wohnen

In den letzten Wochen sind gleich zwei interessante Fachbeiträge von Mitarbeitern des SHI erschienen. Themen sind gesündere Bildungsbauten und das Emissionsverhalten von Bodenbelägen.

Peter Bachmann schreibt in der Zeitschrift “DBZ” über die gesundheitliche Qualitätssicherung am Beispiel von  Bildungsbauten. Außerdem wird in dem Beitrag ausführlich die architektonisch und auch in Sachen Innenraumhygiene vorbildliche Kita und Musikschule in der Stadt Lauf an der Pegnitz vorgestellt. Das in massiver Brettstapelbauweise erstellte Gebäude wurde von der SHI-Fachplanerin Mona Sandner-Abboud betreut. Die Planung lag in den Händen des Büros Pöllot Architekten, Nürnberg. Der Holzbau erfolgte vom Unternehmen O.Lux.

Die geprüft gesunde Kita und Musikschule der Stadt Lauf. Foto: O.Lux / Francisco Lopez

Die geprüft gesunde Kita und Musikschule der Stadt Lauf. Foto: O.Lux / Francisco Lopez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der zweite Beitrag von Volker Gutzeit, Leiter Technisches Produktmanagement  des SHI, befasst sich mit dem Emissionsverhalten von Bodenbelägen und Bodenaufbauten. Erschienen ist er auf DABonline, der Internetseite des renommierten deutschen Architektenblatts. Auf DABonline sind zudem noch weitere Beiträge von Fachautoren aus dem Netzwerk des SHI zu finden. Etwa von Dr. Walter Dormagen, TÜV Rheinland, zur richtigen Beauftragung von Schadstoffmessungen in Innenräumen.

29. April 2015

Fachkonferenz!! Erste Impressionen

IMG_9114Nun ist es geschafft…..wenigstens die Fachkonferenz. Im Nachgang passiert natürlich noch einiges mehr. Ein erstes Fazit können wir bereits jetzt ziehen.

Mit über 200 Teilnehmern war die Fachkonferenz “Gesunder Lebensraum Schule” gestern in Köln mehr als ausgelastet. Die Vorträge waren spannend und sehr informativ. Der Tag hat sich wirklich gelohnt und wir sind sehr gespannt, wie es jetzt weiter geht.

 

 

 

Eine Auswahl an unseren Referenten in Action sehen Sie hier.

 

 

28. April 2015

Strategische Kooperation für gesünderes Bauen

Filed under: Allgemein, International, SHI & Netzwerk — Schlagwörter: , , , — Marc Schuh @ 10:00

Das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland haben eine intensive Zusammenarbeit bei Dienstleistungen rund um das gesündere Bauen, Sanieren und Renovieren von Gebäuden bekanntgegeben. Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und Investoren werden in Zukunft flächendeckend beraten.

 

Investoren werden in Zukunft flächendeckend beraten.

Die weitreichende Zusammenarbeit wurde von Stephan Frense, Bereichsvorstand Industrie Service Deutschland bei TÜV Rheinland, und Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts in Freiburg, zum Auftakt der Fachkonferenz „Gesunder Lebensraum Schule“ vorgestellt. Auf der gemeinsamen Veranstaltung informierten sich rund 180 Teilnehmer über Konzepte und Erfahrungen, wie Schulen und Kindertagesstätten sicher gesund geplant, errichtet, saniert und betrieben werden können. Ein mehrmonatiges Messprogramm in zwei Modellklassenklassenzimmern hatte dazu wichtige Ergebnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen von Bau- und Reinigungsprodukten geliefert. Zur Sprache kamen auch die Anforderungen von Behörden, Erfahrungen von Architekten sowie juristische Aspekte der Innenraumhygiene.

 

Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten

Das Sentinel Haus Institut bringt in die Kooperation sein breites Wissen zum gesünderen Bauen, sein Netzwerk zu Wissenschaft, Institutionen, Herstellern und Baustoffhandel sowie die praktische Erfahrung aus zahlreichen Projekten ein. Ursprünglich aus einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Forschungsprojekt entstanden, hat das Institut in den letzten Jahren umfassende Konzepte für die Realisierung hoher gesundheitlicher Standards unabhängig von der Bauweise entwickelt und erfolgreich auf dem Markt etabliert. Die Baustoff- und Projektdatenbank Sentinel Bauverzeichnis und die Baustoffdatenbank von TÜV Rheinland sind schon heute gemeinsam die größte Datensammlung schadstoffgeprüfter Bauprodukte und werden ihre Rolle als Marktplatz für gesundes Bauen noch stärker ausbauen. Ansprechpartner für Kunden und Netzwerkpartner bleibt das Sentinel Haus Institut.

Der 1872 gegründete TÜV Rheinland stärkt als international führender Prüfdienstleister das Angebot mit seiner Kompetenz und Kapazität in der Prüfung und Bewertung von Baustoffen sowie der Expertise bei der Untersuchung von Altlasten und der Beratung bei Schadstoffsanierungen. Gemeinsam sollen Kontakte zur Bauwirtschaft und Investoren genutzt und ausgebaut werden.

 

Geschäftsstellen zuerst in Frankfurt, Hamburg und München

In den kommenden Monaten werden zusätzliche Experten vom Sentinel Haus Institut ausgebildet. In Frankfurt, Berlin und Hamburg entstehen neue Geschäftsstellen, um öffentliche und private Auftraggeber noch intensiver vor Ort beraten zu können. Weitere Standorte sind in Planung. Das Leistungsangebot für Investoren stellen die Kooperationspartner auch auf der führenden Immobilienmesse Expo Real Anfang Oktober in München vor.

Informationen zum Modellprojekt und zum Thema gesünderes Bauen und Sanieren unter www.tuv.com/gesundes-bauen-projekt und www.sentinel-haus.eu.

30. März 2015

Ganz groß in den Medien

Pressekonferenz_Zeitungsartikel

 

Welche öffentliche Resonanz das aktuelle Forschungsprojekt “Gesunder Lebensraum Schule” hat, zeigt diese kleine Zusammenstellung von Presseberichten.

Mehr unter:
http://www.sentinel-haus.eu/mehr-wissen/presse/pressespiegel/

Doch wir wurden nicht nur in Zeitschriften und der Zeitung erwähnt, sogar ein Team des ZDF, ARD und NDR waren anwesend und hielten eine kurze Sendung über uns am nächsten Tag.

(ab 8.05 min)

http://www.ardmediathek.de/tv/Aktuelle-Stunde/Aktuelle-Stunde/WDR-Fernsehen/Video?documentId=27238118&bcastId=7293524&mpage=page.info
(ab 38.15 min)

http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/44188/index.html

Radiobeitrag:

http://www.deutschlandradio.de/text-und-audio-suche.287.de.html?search[submit]=1&search[word]=Ralph+Ahrens&search[resultsPerPage]=50&search[dateStart]=&search[dateEnd]=&search[stationcode]=&search[broadcastList]=

 

 

 

24. März 2015

Alle Augen auf die Fachkonferenz

KlassenzimmerBild_Pressekonferenz

Test-Schulkinder sitzen in einem nachgebauten Klassenzimmer aus emissionsgeprüften (links) und ungeprüften Baumaterialien (rechts) Foto: TÜV Rheinland

 

Die Pressekonferenz am 23.03.2015 wurde erfolgreich beendet. Es waren einige Pressesprecher des NDR, ZDF und ARD anwesend; außerdem hat u.a. die “Bild” darüber berichtet.
Nun sind alle Augen gespannt auf den großen Fachkongress am 28.04.2015 in Köln gerichtet!

Beim Neubau oder der Renovierung von Schulen oder Kindertagesstätten kann es kurz- oder auch langfristig zu Beeinträchtigungen der Raumlufthygiene und damit zu gesundheitlichen Belastungen von Schülern und Lehrern kommen.

Dies ergab das von TÜV Rheinland und dem Sentinel Haus Institut aktuell abgeschlossene Modellprojekt „Gesunder Lebensraum Schule“ zur Bewertung von Schadstoffen in Klassenräumen.„
Die Qualität und Kombination der verwendeten Baustoffe, Möbel und Reinigungsmittel haben einen wesentlichen Einfluss auf die Luftqualität in Klassenräumen“, sagt Dr. Walter Dormagen, Geschäftsfeldleiter Gefahrstoffe, Mikrobiologie und Hygiene bei TÜV Rheinland.
Zusätzlich habe ein Fehlverhalten von Handwerkern und Reinigungskräften ein hohes Potential für signifikante Schadstoffbelastungen in Innenräumen.

(more…)

20. März 2015

Schule saniert – Schüler krank?

Am Montag, den 23.03.2015, ist es schon soweit, die Ergebnisse des Projekts “Gesunder Lebensraum Schule” liegen vor und werden erstmals der Presse mitgeteilt.

200412498-001

Seit Jahren weist das Umweltbundesamt darauf hin, dass es in sanierten und neuen (Bildungs-)Bauten zu einer Häufung von Schadstoffen kommt. Trotzdem wird nahezu wöchentlich ein Gebäude in Deutschland wegen unzumutbaren Gesundheitsrisiken für die Kinder und das Lehrpersonal geschlossen. Die Ursache sind Schadstoffe in der Bausubstanz und in neuen, bauaufsichtlich zugelassenen Bauprodukten, sowie deren unkontrollierte chemischen Reaktionen untereinander.

Aus diesem Grund haben TÜV Rheinland und das Sentinel Haus Institut das bislang einzigartige Modellprojekt „Gesunder Lebensraum Schule“ gestartet. Hierzu wurden auf dem Kölner Firmengelände von TÜV Rheinland exemplarisch zwei in ihrer Größe verkleinerte Modellklassenzimmer aufgebaut und deren Raumluftqualität unter anderem nach verschiedenen Sanierungszyklen gemessen.  In einem Zimmer kamen ausgewählte, gesundheitlich geprüfte Bauprodukte zum Einsatz, im zweiten ungeprüfte Baustoffe. Geprüft wurden auch Möbel und Reinigungsprodukte.

Sichern Sie sich das Wissen, wie Bildungsbauten gesünder gebaut, saniert, möbliert und unterhalten werden. Vermeiden Sie juristische und finanzielle Risiken für Ihre Kommune, Institution oder Architekturbüro.

Terminübesicht

  • Pressetermin: 23.03.2015, Köln
  • Fachkonferenz: 28.04.2015, Köln

Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden durch die Architekten- und Ingenieurskammer NRW Fortbildungspunkte angerechnet.

Hier finden Sie das komplette Programm und Anmeldung der Fachkonferenz.

Wir freuen uns, Sie in Köln begrüßen zu dürfen.

Ihr Sentinel Haus Team

17. Oktober 2014

BAU 2015 – in weniger als 100 Tagen

Filed under: Allgemein, Messe, Presse, SHI & Netzwerk — Schlagwörter: , , , — Melissa von Kohnle @ 10:44

Stand B6.200

Die Tage sind gezählt – in weniger als 100 Tagen ist es schon so weit, bis die Messe BAU endlich vor der Türe steht.

Wir freuen uns riesig und können es kaum erwarten, im nächsten Jahr wieder bei diesem gigantischen Event dabei zu sein.

Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Zu diesem Zeitpunkt finden bereits die ersten Pressegespräche statt, in denen wir über unsere neuesten Highlights informieren.
Schon in Kürze werden wir Ihnen mehr davon berichten.

 

Vom 19.01.2014 – 24.01.2014 sind wir gerne für Sie da – Sie finden uns in Halle B6, Stand 200.

 

6. Oktober 2014

Dicke Luft in der Schule

Filed under: Allgemein, Gesundheit, Kindergärten & Schulen, Presse — Schlagwörter: , , , — Wjatscheslaw Baumgärtner @ 14:52

“Schlechte Innenraumqualität in Schulgebäuden birgt die Gefahr von gesundheitlichen Symptomen und verursacht Fehlzeiten. Nach Geräuschbelästigung steht mangelhafte Innenraumluftqualität an zweiter Stelle als Ursache für diese Ergebnisse eines Finnischen Forschungsberichtes.”

(Quelle: International Journal of Hygiene and Environmental Health, 217/7, pp. 733 ff.)

Gesundheitliche Einbußen und Fehlzeiten müssen selbstverständlich vermieden werden. Untersuchungen wie diese in Finnland, in Österreich und am Umweltbundesam haben gezeigt, dass ausgiebiges Lüften alleine nicht reicht. Es muss viel Wert auf die Auswahl emissionsarmer Baustoffe gelegt werden, damit die Gesundheit und die Konzentrationsfähigkeit der Schüler bewahrt wird. Wenn hier nicht vorgesorgt wird, kann das weitreichende Folgen nach sich ziehen, teure und vor allem gesundheitliche. Ein aktuelles Beispiel ist die Wartburgschule in Eisenach (Thüringen). Dort klagten Schüler über Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Nach Beschwerden von SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften wurden Messungen durchgeführt. Das Ergebnis: Naphthalin. Das Gas, das bei längerem Einatmen wahrscheinlich sogar Krebs auslösen kann tritt in 16 Klassenzimmern vermutlich aus dem Boden. Die Schule wurde jedoch nicht geräumt, sondern vorerst die Unterrichtszeiten verkürzt. Dies kann keine Dauerlösung darstellen, es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Schule muss nun saniert werden, billig wird das jedoch nicht. Mit der optimalen Auswahl an Baustoffen hätte man gut vorsorgen und sich im Endeffekt Geld sparen können. Nachlesen kann man es in der Thüringischen Landeszeitung.

Verkürzter Unterricht an der Eisenacher Wartburgschule

 

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