Der Blog zum wohngesunden Bauen

25. Oktober 2019

Gastbeitrag in “Capital” zur aktuellen Situation beim gesünderen Bauen

“Gesundheit in den eigenen vier Wänden ist nicht diskutierbar” lautet die Überschrift eines Meinungsbeitrags von Peter Bachmann für die Zeitschrift “Capital”. In dem Text, der sich an private, öffentliche und gewerbliche Investoren richtet aber auch die Rolle des Baustoffhandels nicht ausspart, geht es um die Konsequenz aus den Studien, die das Sentinel  Haus Institut initiiert hat. Hier kann man den Text in voller Länge lesen.

1. Oktober 2019

Büdenbender Hausbau setzt auf zertifizierte Wohngesundheit

Das neue, hochwertig wohngesunde Musterhaus Fortuna von Büdenbender Hausbau entsteht als klassisches Satteldachhaus in Bestwig.
Grafik: Büdenbender Hausbau

 

Der Fertighaushersteller Büdenbender Hausbau wird seinen Kunden in Zukunft noch gesündere Lebensräume bieten. In Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut entsteht zunächst ein rundum geprüftes Musterhaus.

Eine sicher gesündere Innenraumluft als wichtigstes Merkmal wohngesunden Bauens erwarten immer mehr Baufamilien. Das spüren auch die Verantwortlichen des Familienunternehmens Büdenbender Hausbau aus dem Siegerland. Um diesen Wünschen nachzukommen, arbeitet Büdenbender ab sofort mit dem Sentinel Haus Institut als führendem Wissens- und Ingenieursdienstleister für gesünderes Bauen zusammen.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

 

26. September 2019

Trockenschüttungen von Cemwood sind geprüft wohngesund

(c) Cemwood

Die Trockenschüttungen CW1000 und CW2000 aus mineralisierten Holzspänen sind ab sofort im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude gelistet. Der für CW1000 ermittelte Wert an Gesamt-VOC (TVOC) betrug nach 28 Tagen lediglich 87 Mikrogramm/m³. Dieses Ergebnis unterschreitet damit auch die VOC-Grenzwertanforderungen des Umweltbundesamtes und der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) von 300 bzw. 500 Mikrogramm deutlich. Darüber hinaus sind die Produkte aus dem Hause Cemwood mit einem Wert von 0,001 Milligramm/m³ quasi fomaldehydfrei.

Alle Trockenschüttungen von Cemwood zeichnen sich nach Angaben des Herstellers durch sehr gute mechanische und bauphysikalische Eigenschaften aus. Sie bestehen aus mineralisierten Holzspänen, die zugleich als Dämmstoffe für Fußböden eingesetzt werden können. Die Ausgleichs­schüttungen sind trittschall- und wärmedämmend und zugleich lagestabil und belastbar. Ein weiterer Vorteil ist die kostensparende, schnelle Verarbeitung ohne Wasser und ohne Bindemittel und damit einhergehend ohne Trocknungszeiten. Auch ein aufwendiges Nachverdichten der Schüttung ist nicht erforderlich. Die Verzahnung der Späne bewirkt die extreme Lagestabilität mit den Eigenschaften einer gebundenen Form.

CW 1000 ist als Ausgleichsschüttung für Einbauhöhen von 10 bis 60 mm vorgesehen: zum Beispiel unter allen Nass- und Trockenestrichsystemen, bei unebenen Böden und als Hohlraumfüllung in Holzbalkendecken. CW 2000 dient als Trockenschüttung für Einbauhöhen von 10 bis 200 mm: zum Beispiel auf Holzbalken-, Massivholz- und Massivbetondecken sowie auf Kappendecken und Gewölben. Mit einer optimierten Kornverteilung eignet sich CW 020 vor allem als Ausgleich unter schwimmenden Holzböden und zur Anwendung bei nullauslaufenden Bereichen.

In der Fertigung werden die Holzspäne aus Frischholz in einem einzigartigen Verfahren mineralisch ummantelt. Die so gewonnenen Ausgleichsschüttungen sind leicht wie Holz, aber beständig wie Stein. Das heißt: Die Späne schimmeln oder faulen nicht, sind resistent gegen Ungeziefer, noch quellen sie auf. Die Schüttungen selbst sind diffusionsoffen. Weitere Infos hier bei Cemwood.

 

10. September 2019

Wien 5.11.2019: Billig bauen und die Auswirkungen auf die Innenraumluftqualität

Der 10. Innenraumtag 2019 gemeinsam mit dem österreichischen Bundesministerium in Wien widmet sich dem Thema “Billig Bauen – Was nun?” den Auswirkungen von Sparmaßnahmen auf das Innenraumklima. Die Veranstaltung am 5. November 2019 findet im Marmorsaal des Bundesministeriums am Stubenring 1, Wien Innere Stadt statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine Anmeldung unter office@innenraumluft.at.

19. Juli 2019

“Das proaktive Handeln ist sehr wichtig für die Glaubwürdigkeit”

Foto: KFL-Realestate.com

MY FUTURE OFFICE – Der Immobilienexperte Karl Friedrich Lamm äußert sich im Interview über die Notwendigkeit, Büroimmobilien künftig nach hohen gesundheitlichen Standards zu planen und zu bauen beziehungsweise zu sanieren. Dabei stellt er neben weichen Faktoren auch eine Überschlagsrechnung an, wie sich eventuelle Mehrkosten für eine geprüft gesündere Baustoffauswahl gegenüber geringeren Krankheitszeiten der Mitarbeitenden finanziell auswirken. Sein Fazit: “Der Zwang von Mietern, sich im Sinne der Mitarbeiterattraktivität mit gesünderen Büroflächen auseinanderzusetzen, sollte Investoren und Bestandshalter antreiben.

Lesen Sie hier das komplette Interview

 

16. Juli 2019

Dyson nutzt Sentinel Haus Know how – Sommerhitze und Raumluftqualität

Filed under: Öffentlichkeitsarbeit, Private und gewerbliche Bauherren, SHI-Team — Stephanie Brunner @ 10:31

Der Hersteller Dyson nutzt die Expertise des Sentinel Haus Instituts für seine Informationsvideos zum Thema Luftreiniger, in diesem Fall der Dyson Pure Cool Me. Gemeinsam mit einer bekannten Bloggerin informiert Sentinel Haus Geschäftsführer Peter Bachmann zu den Zusammenhängen von Sommerhitze und Raumluftbelastungen. zu sehen zum Beispiel hier.

Foto: Dyson

Peter Bachmann

9. Juli 2019

Gesündere Luft im Kinderzimmer kostet kaum mehr

Mit geprüft gesünderen Bauprodukten und Möbeln schützen Eltern ihre Kinder vor hohen Schadstoffwerten in der Raumluft. Diese belasten unter anderem die Atemwege und fördern Allergien. (c) Grafik: Sentinel Haus Institut

 

Mit gesundheitsgeprüften Farben, Bodenbelägen und anderen Bauprodukten schützen Eltern ihre Kinder vor Asthma und Allergierisiko.

Babys und kleine Kinder haben noch kein voll entwickeltes Immunsystem. Deshalb sind sie deutlich stärker als Erwachsene durch Schadstoffe wie Formaldehyd und Lösemittel (VOC) gefährdet. Diese können Atemwegsreizungen, Unwohlsein, Allergien sowie Asthma auslösen. Doch in frisch renovierten oder neu gebauten Kinderzimmern herrschen häufig besonders hohe Schadstoffwerte. Das hat eine Messreihe des Sentinel Haus Instituts ergeben. In zwei genormte Testräume bauten die Experten typische Produkte ein, die bei einer Renovierung oder einem Neubau zum Einsatz kommen: Türen, Fenster, Tapeten, Bodenbeläge, Spachtel, Farben und Kleber. Normale Kinderzimmermöbel bilden die Einrichtung. 28 Tage lang wurden mehrere hundert Schadstoffe in der Raumluft gemessen.

Schadstoffe machen Kinder krank

Die Messergebnisse sind besorgniserregend: Bis zu 15 Mal mehr Schadstoffe als im wohngesunden Vergleichsraum herrschten im Kinderzimmer mit Standardbaustoffen. Nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes ist eine solch schlechte Luft hygienisch bedenklich: „Ein gegebenenfalls notwendiger Aufenthalt ist nur mit zeitlicher Beschränkung pro Tag über einen vom Gesundheitsamt vorzugebenden maximalen Zeitraum tolerabel“, empfiehlt die zuständige Expertenkommission. Im wohngesunden Kinderzimmer sind solche dramatischen Appelle nicht nötig. Hier lagen die Messwerte stets in einem Bereich, den das Umweltbundesamt als „unbedenklich“ oder „noch unbedenklich“ einstuft. Sommerhitze treibt Schadstoffemissionen zusätzlich in die Höhe. Der Schutz, den Kinder brauchen, geht so verloren.  

„Mit emissionsgeprüften, wohngesunden Bauprodukten, Möbeln und Reinigungsmitteln können Eltern viel für die Gesundheit ihrer Familie tun. Die Mehrkosten von wenigen Euro für gute Produkte liegen weit unter den Kosten einer oft langwierigen Krankheit“, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude www.bauverzeichnis.gesündere-gebäude.de listet das Unternehmen zahlreiche, überall erhältliche Produkte auf, die transparent nach strengen Vorgaben untersucht und freigegeben sind.

Diese Meldung finden Sie auch in unserem Pressebereich.

4. Juli 2019

EuGH kippt HOAI

Zertifizierte Fachplaner für gesünderes Bauen und Sanieren wie der Hamburger Architekt Olaf Peter (rechts) realisieren spannende Projekte wie die Schildower Gärten. Foto: Sentinel Haus Institut / Nikolaus Herrmann

 

Der europäische Gerichtshof hat heute (4.Juli 2019) die deutsche Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI als unvereinbar mit dem Grundsatz der Niederlassungsfreiheit und der europäischen Dienstleistungsrichtlinie erklärt. Lesen Sie hier die Meldung des Portals Gebäudeenergieberater.

Damit wird es für Planerinnen und Planer umso wichtiger, ihr Profil mit innovativen Planungsmethoden und kundenorientierten Ansätzen zu schärfen. Wir empfehlen dazu die Fortbildung zum zertifizierten Fachplaner für gesünderes Bauen und Sanieren

In diesem Fachseminar erfahren Planer und Architekten, wie gesundheitliche Aspekte bereits im Planungsprozess zu berücksichtigen sind. Auf dieser Grundlage können Planer und Architekten Ausschreibungen und Planungen gesundheitlich optimieren und gestalten, um potentielle Gefahren für die Innenraumhygiene zu reduzieren. Weiterhin erhalten Sie konkrete Ansatzpunkte für die tägliche bauliche Baupraxis und Umsetzung. Marc Schuh berät Sie gerne.  

1. Juli 2019

Innovation für den Baustofffachhandel: Kriterienkatalog für DAS GRÜNE REGAL veröffentlicht

(c) Sentinel Haus Institut

 

Erstmalig stehen im Rahmen des Konzepts DAS GRÜNE REGAL für den deutschen Baustofffachhandel umfassende und praxisgerechte Qualitätskritierien für das gesündere Bauen transparent zu Verfügung. Dieser führt detailliert die Anforderungen auf, nach deren erfolgreicher Absolvierung ein Baustofffachhandel als regelmäßig überprüfter “Baustoffhandel für gesündere Gebäude” “zertifiert wird.

“Damit positionieren sich teilnehmende Baustoffhändler qualifiziert und beratungsstark als kompetente Partner und schließen die Lücke zwischen dem mittlerweile guten Angebot der Hersteller und dem Bedarf von Bauprofis und Endkunden”, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. 

Der Kriterienkatalog führt die Anforderungen an das Sortiment geprüft gesünderer und vom Sentinel Haus Institut freigebener Baustoffe ebenso auf wie die notwendigen Schulungen des Fachpersonals. Zudem müssen von den Unternehmen Verantwortliche in der Zentrale und eventuellen Niederlassungen des Händlers benannt werden. Ebenfalls aufgeführt sind die Qualitätsmaßstäbe, mit denen eine kompetente Kundenberatung hinsichtlich des gesünderen Bauens und der emissionsarmen Verarbeitung der angebotenen Produkte sichergestellt wird.  

Das Audit selbst wird vom TÜV Saar unabhängig vom Sentinel Haus Institut durchgeführt und folgt ebenfalls einem transparenten Fragenkatalog. Das Audit für die Zentrale eines Baustoffhändlers wird jährlich wiederholt, in Niederlassungen spätestens alle zwei Jahre. Hat ein Händler mehreren Niederlassungen, sind die Prüfintervalle kürzer.

Im Mai 2019 hatte die Zentrale der hagebau die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut bei DAS GRÜNE REGAL bekannt gegeben. Das Konzept steht allen interessierten Marktpartnern offen.

Programm der Fachkonferenz My Future Office ist online / Fortbildungspunkte für Architekten

Wer in Zukunft gesündere Büros planen, bauen und betreiben will, kommt am 21.11.19 zur Fachkonferenz nach Berlin. (c) Sentinel Haus Institut

 

“Motivierter und rentabler arbeiten in gesünderen Büros”, lautet das Motto der Fachkonferenz MY FUTURE OFFICE, die am 21. November 2019 in Berlin stattfindet. Jetzt steht das Programm der Tagesveranstaltung endgültig fest. Zahlreiche Fachleute informieren umfassend, tiefgehend und kompakt über rechtliche und behördliche Grundlagen, die Praxis eines Architekten und die wirtschaftliche Relevanz. Einen zentralen Platz in der Veranstaltung nehmen die Lösungen ein, die es erlauben, Büros schadstoffarm zu planen und zu bauen. Mit der Umsetzung der bislang erarbeiten Erkenntnisse in Realprojekten geht MY FUTURE OFFICE mit der Fachkonferenz in die nächste Projektphase über.

Die Nutzenargumente in Kürze:

#1 UMFASSENDES GESAMTKONZEPT
#2 BEZAHLBAR, PLANBAR UND PRAXISTAUGLICH
#3 STEIGERUNG DES IMMOBILIENWERTES
#4 RENTABILITÄT
#5 WETTBEWERB UM DIE BESTEN MITARBEITER
#6 IMAGEPFLEGE UND MITARBEITERBINDUNG
#7 STEIGERUNG DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT
#8 MINIMIERUNG DER AUSFALLZEITEN
#9 MOTIVIERENDE ARBEITSUMGEBUNG
#10 MINIMIERUNG VON RISIKEN

Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme kostet 90 Euro plus Mehrwertsteuer.  Die Veranstaltung ist von der Architektenkammer Berlin mir vier Fortbildungspunkten anerkannt.

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