
Aufgrund der erfolgsorientierten Unterstützung von vielen Testnutzern aus dem Baugewerbe, Handel, Wissenschaft, Industrie und Planung wird das sentinel bauverzeichnis der breiten Öffentlichkeit im 4. Quartal 2013 mit den gewünschten und erforderlichen Optimierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.
So kann ein professionelles und mehrsprachiges Werkzeug allen Beteiligten am Bau die Dienste leisten, die heute für die Erstellung schadstoffarmer Gebäude gebraucht werden. Zurzeit werden täglich neue Baustoffe und Baustoffsysteme in die Datenbank aufgenommen und Fachkräfte gewonnen, die sich zum Thema Innenraumhygiene schulen und zertifizieren lassen, um anschließend in der Datenbank für die interessierte Öffentlichkeit gelistet zu werden. Somit steht noch in diesem Jahr ein Instrument zur Verfügung, welches die Umsetzung von Neubauten und Modernisierungen mit gesundheitlichen Anforderungen bezahlbar möglich macht. An dieser Stelle schon mal ein in herzliches Dankeschön an die Unterstützer und kritischen Nutzer!
Bauprodukte für den Innenausbau, wie Holzwerkstoffe oder Bodenbeschichtungen, können eine wesentliche Quelle für Schadstoffe in der Raumluft sein. Wie gehabt also. Was immer noch fehlt, ist ein europaweit einheitliches, hohes Schutzniveau des Verbrauchers vor Ausgasungen aus Bauprodukten. Nun spricht sich das UBA gemeinsam mit einer Expertengruppe aus zehn europäischen Ländern für europaweit einheitliche Bewertungsmaßstäbe aus, um die Gesundheit der Bürger besser zu schützen. Die Expertengruppe arbeitet seit 2011 an einer europäischen Liste mit Stoffen und dazugehörigen Bewertungen (EU-LCI-Werte). Das UBA fordert die Europäische Kommission auf, diese Arbeit mit einem klaren Zeitplan zu unterstützen. Die Liste sollte bis Ende 2014 abgestimmt veröffentlicht werden. Mit harmonisierten Messmethoden und Bewertungen kann die Europäische Kommission Regelungen für eine europaweit einheitliche Begrenzung und Kennzeichnung von Materialausgasungen erlassen. Für die Industrie wäre die Liste eine verlässliche Grundlage, um emissionsarme Bauprodukte zu entwickeln.
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bravissimmo baut wohngesund
Gesundheit ist heute für alle Menschen ein wichtiges Gut. Die neue „Residenz am Schlosspark“ in Bad Krozingen zeigt, dass gerade die eigenen vier Wände hier besonders wertvoll sein können. Denn mit einem neuen Baukonzept verbindet die Bauträgergesellschaft bravissimmo GmbH niedrige Energiekosten mit geprüfter Wohngesundheit. Als erstes Immobilienunternehmen in Deutschland überhaupt wird die bravissimmo GmbH in Zukunft alle ihre Bauvorhaben geprüft wohngesund errichten.
Viele emissionsgeprüfte Baustoffe haben bei dem sehr guten Ergebnis unterstützt. Die Liste einiger der Baustoffe kann bei Sentinel abgefragt werden.
Die Herder-Grundschule in Weißenfels wies bereits letztes Jahr eine erhöhte Konzentration an Naphthalin auf. Höchstwahrscheinlich ist dies verantwortlich für die berichteten Gesundheitsbeschwerden der Kinder, wie z.B. massive Kopfschmerzen, Übelkeit und Allergien. Aktuell werden die Bluttests der Lehrer ausgewertet. Oberbürgermeister Robby Risch lässt die Schule nicht schließen und steht jetzt mit Schulleiterin Felicitas Beutler und zahlreichen Eltern im Konflikt. Nachstehend der Artikel vom 26.04.13 aus der Mitteldeutschen Zeitung. Damit reiht sich leider auch dieser Vorfall in die zahlreichen Schadensfälle der Problematik der Innenraumlufthygiene ein.
Den Artikel findet man unter folgendem Link:
Mitteldeutsche Zeitung_Giftdaempfe_in_Weißenfelser_Grundschule
Seit Anfang April 2013 verstärke ich das SHI-Team im Bereich Assistenz der Geschäftsleitung und Leitung Vertriebsinnendienst. Hier ein paar Informationen zu meinem beruflichen Werdegang: Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau startete ich meine berufliche Laufbahn im medizintechnischen Vertrieb und übte verschiedene Vertriebspositionen aus. Nach 17 Jahren zog es mich in den sonnigen Süden, genauer in den Raum Freiburg, um eine neue Branche kennenlernen: ich wechselte in die IT-Branche und arbeitete dort als IT-Kundenberaterin und Wissensmanagerin.
Dann hörte ich vom Sentinel Haus Institut und dem Konzept “Wohngesundes Bauen” und es war um mich geschehen. Nun freue ich mich auf eine spannende und erfolgreiche Zeit im Sentinel Haus Institut!

Robert an der Brügge, Geschäftsführer der Stadtsiedlung Heilbronn, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schröder, Rektor der Hochschule Heilbronn und Peter Bachmann, Geschäftsführer und Gründer des Sentinel Haus Instituts
Die Hochschule Heilbronn hat das Raumluftzertifikat des Sentinel Haus Institutes erhalten. Die Stadtsiedlung Heilbronn achtete beim Bau des im vergangenen Oktober offiziell eröffneten Campus besonders auf die Qualität der Raumluft. In Zusammenarbeit mit uns wurden Baumaterialien auf ihre Emissionen hin begutachtet und Hinweise in den Bauablauf eingearbeitet. Die von Hartmut Herzberg gemessenen Werte für flüchtige organische Stoffe liegen deutlich unter den strengen Empfehlungswerten des Umweltbundesamtes. Auch der Empfehlungswert für Aldehyde der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde unterschritten.
Beim Luftaustausch hat die Stadtsiedlung Heilbronn bei der Planung des sechsstöckigen Gebäudes mit seinen beiden Hörsälen und zehn Seminar- und Gruppenräumen vorgesorgt. So genannte CO2-Ampeln erinnern die Studierenden und Dozenten ans Lüften. Beim Bau der Hochschule konnte so auf eine teure und wartungsintensive Lüftungsanlage verzichtet werden.
Dementsprechend herrscht in den Räumen des Hochschulgebäudes messbar gesunde Luft – ideal zum Studieren und Arbeiten. Das kommt in erster Linie den Studierenden und Lehrkräften zugute. Nach diesen positiven Erfahrungen prüft die Stadtsiedlung Heilbronn als führendes kommunales Wohnungsunternehmen in der Region, wie sich Aspekte des wohngesunden Bauens noch stärker als bisher in die Baupraxis integrieren lassen.
Anders als der NDR, der erst vor wenigen Tagen nicht nur Fragen von Strahlenbelastungen in unverantwortlicher Weise bagatellisiert und den gesamten Berufsstand der Baubiologen diffamiert hat (siehe dazu XING Diskussion) sehen zunehmend Politiker (Antrag zu Sitzung des Umweltausschusses des Bundesrates am Donnerstag 18.04. 2013) einen echten Bedarf, die derzeit in Deutschland extrem “großzügigen” Grenzwerte für Strahlenbelastungen zu senken.
Zitat: “Das Baden-Württembergische und Brandenburgische Umweltministerium setzen sich im Bundesrat für Grenzwertabsenkung bei Mobilfunkanlagen im Umfeld von Kindergärten, Krankenhäusern und Wohnungen ein.”
Im Sinne einer besseren Vorsorge für die Menschen, sollen Belastungen durch Funkanlagen möglichst minimiert werden. Die Landesregierungen anerkennen damit die Notwendigkeit einer Vorsorgepolitik. “Die elektrischen und magnetischen Felder müssen minimiert werden. Dafür brauchen wir eine Verschärfung der bestehenden Grenzwerte”, fordert Brandenburgs Umweltministerin Tack. Dieser Aspekt der Vorsorge zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sei stärker als bisher zu berücksichtigen. Pressemitteilung
Dieser Präventivgedanke sollte künftig auch beim individuellen Wohnungsbau noch wesentlich mehr berücksichtigt werden – strahlungsreduzierende Maßnahmen (abgeschirmte Leitungen, Verzicht auf WLAN, Netzfreischalter, schadstoffgeprüfte Abschirmmaterialien bei extremer Strahlenbelastung von Außen) bereits in der Planungsphase mit einbezogen werden. (Weitere Infos)
“Bei einem geschätzten Volumen von (global) 500 Mrd. US-Dollar ist der Markt für wohngesundes Bauen langfristig äußerst attraktiv”, so die Worte von Klaus Köpplin, stellvertretender Chefredakteur des Magazins “Trockenbau Akustik”. Wir alle wussten ja bereits, dass Wohngesundheit immer mehr an Bedeutung gewinnt, aber mit einer solch hohen Zahl hätte keiner gerechnet. In einem weiteren Artikel des Magazins wird ebenso von hohen Zahlen zu den Begriffen Formaldehyd (“mehr als 15 Mio. Treffer…”), Schimmelpilz (“…1,5 Mio. Treffer…”), giftige Holzschutzmittel (“…42.000 Treffer…”) und Gebäudeschadtstoffe (“…immerhin 32.000 Treffer…”) berichtet. Dies klingt vielversprechend und macht Lust auf mehr Wohngesundheit. Die gesammelten Beiträge findet man hier:
Vernünftiges statt Aufregendes (Vorwort von Klaus Köpplin)
Markt mit Risiken
Der Landesverband Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg e.V. veranstaltet am 25. April in Stuttgart eine Bauträger Fachtagung. Die Einladung richtet sich an die Geschäftsleitung von Wohnbauunternehmen. Abgedeckt wird ein breites Spektrum an interessanten Themen wie z.B.:
- Rechtsprechungen im Bauträgerbereich
- voraussichtliche Nachfrageentwicklungen
- Gesundes Bauen und Nachhaltigkeit im Wohnungsbau
Der Tagungsbeitrag für Teilnehmer aus Mitgliedsunternehmen des BFW und des BPS beträgt 130,00€ ansonsten 190,00€ pro Person. Enthalten sind die Kosten für das gemeinsame Mittagessen, Kaffeepausen und Tagungsgetränke.
Den offiziellen Flyer und das Anmeldeformular zur Veranstaltung finden Sie hier

Foto: Ulla Fuerlinger
Diese Frage stellt sich vielen Akteuren der Holzbaubranche, insbesondere nachdem es in den letzten Jahren sogar deutliche Hinweise darauf gab, dass bestimmte Holzwerkstoffe krank machen können. Die Universität Innsbruck hat ein neues Forschungsprojekt auf den Weg gebracht, bei dem die Raumluftqualität in zwei Holzcontainern über zwei Jahre getestet und mit der in zwei Stahlcontainerbauten verglichen wird. Das Forschungsprojekt namens BIGCONAIR verfolgt ehrgeizige Ziele: „Wenn es uns mit unserem nachwachsenden heimischen Rohstoff Holz gelingt, einen Beitrag für die Errichtung gesunder Infrastruktur zu leisten, so haben wir ein wesentliches gesellschaftspolitisches Ziel erreicht“, so der stellvertretende Tiroler Landeshauptmann Anton Steixner.
Details zu dem sehr spannenden Projekt unter der Leitung von Univ.-Prof. Michael Flach finden Sie hier.