
bravissimmo baut wohngesund
Gesundheit ist heute für alle Menschen ein wichtiges Gut. Die neue „Residenz am Schlosspark“ in Bad Krozingen zeigt, dass gerade die eigenen vier Wände hier besonders wertvoll sein können. Denn mit einem neuen Baukonzept verbindet die Bauträgergesellschaft bravissimmo GmbH niedrige Energiekosten mit geprüfter Wohngesundheit. Als erstes Immobilienunternehmen in Deutschland überhaupt wird die bravissimmo GmbH in Zukunft alle ihre Bauvorhaben geprüft wohngesund errichten.
Viele emissionsgeprüfte Baustoffe haben bei dem sehr guten Ergebnis unterstützt. Die Liste einiger der Baustoffe kann bei Sentinel abgefragt werden.

Robert an der Brügge, Geschäftsführer der Stadtsiedlung Heilbronn, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schröder, Rektor der Hochschule Heilbronn und Peter Bachmann, Geschäftsführer und Gründer des Sentinel Haus Instituts
Die Hochschule Heilbronn hat das Raumluftzertifikat des Sentinel Haus Institutes erhalten. Die Stadtsiedlung Heilbronn achtete beim Bau des im vergangenen Oktober offiziell eröffneten Campus besonders auf die Qualität der Raumluft. In Zusammenarbeit mit uns wurden Baumaterialien auf ihre Emissionen hin begutachtet und Hinweise in den Bauablauf eingearbeitet. Die von Hartmut Herzberg gemessenen Werte für flüchtige organische Stoffe liegen deutlich unter den strengen Empfehlungswerten des Umweltbundesamtes. Auch der Empfehlungswert für Aldehyde der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde unterschritten.
Beim Luftaustausch hat die Stadtsiedlung Heilbronn bei der Planung des sechsstöckigen Gebäudes mit seinen beiden Hörsälen und zehn Seminar- und Gruppenräumen vorgesorgt. So genannte CO2-Ampeln erinnern die Studierenden und Dozenten ans Lüften. Beim Bau der Hochschule konnte so auf eine teure und wartungsintensive Lüftungsanlage verzichtet werden.
Dementsprechend herrscht in den Räumen des Hochschulgebäudes messbar gesunde Luft – ideal zum Studieren und Arbeiten. Das kommt in erster Linie den Studierenden und Lehrkräften zugute. Nach diesen positiven Erfahrungen prüft die Stadtsiedlung Heilbronn als führendes kommunales Wohnungsunternehmen in der Region, wie sich Aspekte des wohngesunden Bauens noch stärker als bisher in die Baupraxis integrieren lassen.

Der Bürgermeister der Stadt Burghausen (v. l.), Hans Steindl, die Bauherren Sylvia Schlagmann-Edmüller und Johannes Edmüller, Robert Zellmeier, Leiter Sparte Baustoffe BayWa AG, Architekt Georg Dasch und Bauunternehmer Manfred Gumpendobler vollzogen den ersten Spatenstich. Foto: Schlagmann Poroton
In Burghausen entsteht ein vom Bundesbauministerium in die Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ aufgenommenes Effizienzhaus Plus, für das bundesweit nur 31 Projekte zugelassen wurden. Auf Grund der hohen Anfrage zu diesem Förderprogramm sind aktuell die Fördermittel für dieses Programm ausgeschöpft. Häuser in diesem Forschungsprojekt erzeugen im Jahresdurchschnitt mehr Energie als sie verbrauchen. Die überschüssige Energie steht in erster Linie für die Elektromobilität zur Verfügung. Seit März 2012 befindet sich das erste in diesem Programm geförderte Effizienhaus Plus in Berlin in aktiver Nutzung. Zu den Erfahrungen der Bewohner
Bauherr des Projektes in Bayern ist das Ziegelunternehmen Schlagmann Poroton, Kooperationspartner die BayWa, die das Projekt fördert. Das Sentinel Haus Institut bringt Know-How zum gesunden Bauen ein.Der Spatenstich erfolgte am 6. März. Bezugsfähig ist das Haus Ende September.
In Freiburg gibt es übrigens schon seit 2004 die Plusenergiehäuser des Architekten Rolf Disch, unweit unseres Büros gelegen

Radonkarte Deutschland
nach: Radonhandbuch Deutschland
Experten aus Deutschland und Österreich informierten am 22.1.2013 rund um den Themenkomplex „Radon in Gebäuden“ beim ersten Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg.Über 70 Architekten, Baufachleute, Energieberater, Behörden- und Verbandsvertreter erörterten mit internationalen Experten Fragestellungen zur Radonsanierung, Radonvorsorge, Aussagekraft von Radonkarten sowie zu Radonmessmethoden. Im Rahmen des Treffens wurde auch die neue Ausbildungsinitiative des LfU zur Radon-Fachperson vorgestellt. „Mit den Radon-Fachpersonen sollen zukünftig bayernweit kompetente Ansprechpartner zu Radonsanierung in bestehenden Gebäuden und zum radonsicheren Neubau von Gebäuden zur Verfügung stehen“, betonte Dr. Christiane Reifenhäuser, Leiterin der Abteilung Strahlenschutz im LfU anlässlich der Tagung in Augsburg.
Vor allem bei der Planung/ Errichtung von Neubauten sollte das Problem Radon (zweitgrößter Verursacher von Lungenkrebs!) berücksichtigt werden – sowohl durch eine entsprechende Grundstückuntersuchung als vor allem auch durch eine absolut qualitativ hochwertige “dichte” Ausführung der Bodenplatte.
Vorgestellt wurden aber auch Saniermethoden bei bestehenden, radonbelasteten Gebäuden, Maßnahmen, die in Nachbarländern (z.B. Oberösterreich) sogar öffentlich gefördert werden.
Weitere Infos bei der Sentinel Haus Stiftung e.V.
Weitere Infos beim Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung zum radonsicheren Bauen und Sanieren e.V.(KORA)

Seit 01.01.2013 ist die Odenwald Faserplattenwerk GmbH (OWA) neuer Produktpartner des Sentinel Haus Instituts. Auf der BAU wurde die Partnerschaft erstmals der Öffentlichkeit präsentiert . OWA mit Sitz in Amorbach im Odenwald produziert und vertreibt mit rund 450 Mitarbeitern in zahlreiche Länder Deckensysteme für abgehängte Decken im Innenausbau: Akustikdecken, Brandschutzdecken, Hygienedecken und viele andere mehr für jede Gebäudeart und jeden Gestaltungswunsch. Täglich werden mehr als 100.000 Quadratmeter hergestellt. Der führende Hersteller von Akustikdeckensystemen hat nun sein Produkt OWAcoustic prüfen lassen und ist mit diesem Produktpartner für Deutschland. “Abgehängte Decken sind wegen ihres direkten Kontakt zur Innenraumluft ein zentraler Bestandteil für gute Innenraumluft in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden. Und ein effizienter Schallschutz ist gerade in Kindergärten und Schulen, aber auch in Büroumgebungen ein wichtiges Element für gesundes Lernen und Arbeiten. Von daher freue ich mich sehr, unseren Partnern und Kunden nun auch in diesem Segment ein emissionsgeprüftes Produkt empfehlen zu können”, sagte Sentinel Haus Institut Geschäftsführer Peter Bachmann beim Treffen mit der Geschäftsführung von OWA.
Gerade erreichte uns eine sehr schöne Nachricht: Gisela Raab, die Geschäftsführerin der Raab Baugesellschaft, erhält für den Bau des Sentinel-Geschosswohnungsbau in Bad Staffelstein den Bayrischen Ingenieurpreis 2013. Mit Ihrem Beitrag “Zertifizierte Wohngesundheit” belegte sie den mit 2000.- € dotierten 3. Platz. Mit dem Ingenieurpreises würdigt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau herausragende technische Ingenieurleistungen und zeichnet innovative Projekte und Bauwerke aus.
Frau Raab wird den Preis am 18. Januar um 09:30 Uhr auf der BAU in München im Saal 13 des ICM von Innenminister Joachim Herrmann überreicht bekommen.
Das Sentinel Haus Institut stellt auf der BAU 2013 die erste Datenbank für emissionsgeprüfte Baustoffe, wohngesunde Objekte sowie entsprechend ausgebildete Planer, Fachhandwerker und Experten für gesundes Bauen vor.
In Halle 5, Stand 200, stehen Testterminals zum Ausprobieren zur Verfügung.
Die internetgestützte Datenbasis wird Informationen zu gesundheitlichen Eigenschaften zahlreicher Baustoffe enthalten und vor allem über deren Emissionsverhalten Auskunft geben. Die von den Experten des Sentinel Haus Instituts geprüften Angaben stammen aus vertrauenswürdigen Zeugnissen anerkannter Prüfinstitute. Dies ermöglicht die sichere Umsetzung von Bauprojekten mit hohen gesundheitlichen Qualitätskriterien.
Zugang erhalten registrierte Nutzer sowohl über das Internet als auch direkt auf der Baustelle über eine geplante Smartphone-App. So können Architekten, Bauleiter und Handwerker vor Ort zum Beispiel die gesundheitliche Eignung eines Produktes überprüfen.
(weiterlesen …)
Offensichtlich reicht ein Schadensfall nicht.
Praktische Erfahrungen mit Schadstoffbelastungen aus der Fußbodendämmung durch Phernolharzplatten hatte die Stadt Nürnberg bereits in der Vergangenheit unter anderem in einem Kindergarten in Boxdorf (Pressemeldung vom 25.6.2012) gemacht – und ähnliche aber auch beim Einsatz solcher Produkte in Fassadendämmungen erleben müssen.
“Das 2-Chlorpropan dringt in diesen Fällen über Fensteröffnungen und kleinste Risse in den Wänden in die Klassenräume ein.”
Erneut wurden aber nun die gleichen Produkte in einem öffentlichen Gebäude eingesetzt – die Sanierung der
Dreifachturnhalle der Ludwig-Uhland-Schule mit Jugendtreff in Nürnberg dürfte eine halbe Million Euro kosten (Pressemeldung vom 27.12.2012). Wie in vielen Fällen hat sich hier bestätigt, dass schadstoffhaltige Dämmstoffe – selbst unter Estrich – in diesem Fall unter Gussasphalt - durchaus massive Auswirkungen auf die Innenraumluft haben, und sogar nach Sanierung (Entfernen der Platten) durch sogenannte Sekundärbelastungen noch immer Schadstoffe im Gebäude zurückbleiben.
Siehe dazu auch SHI Blog vom 6.7.2012
Es freut mich sehr, dass nun rechtzeitig zur Bau 2013 das neue Buch erschienen ist. Neue Texte, mehr Wissen, neue Grafiken, neue Autoren haben uns unterstützt das neue Werk zu erstellen!
Mehr dazu!

In einem spannenden 3Sat-Beitrag „Dämmfieber/ eine Nation isoliert sich“
http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=32192
über die Nachteile von Polystyrol- Wärmedämmsystemen wird umfangreich unter anderem auf die hohen Risiken von Algen/und Schimmelbildung, Brandrisiken und künftige Entsorgungskosten berichtet.
Zitate aus dem Bericht:
zu: Außenputze zu Wärmedämmverbundsystemen/ Probleme Algen und Schimmel:
„Das Ergebnis macht die Wissenschaftler ratlos. Die unterschiedlichen Aussenputze sind alle gleich ungeeignet. Der Tauwassereffekt lässt sich praktisch nicht vermeiden. Der Fehler liegt im System – im Wärmedämmverbundsystem.“
Entsorgung:
“Ich halte es einfach für unverantwortlich, dass wir heute solche Systeme einsetzen, wohl wissend, dass sie als Sondermüll entsorgt werden müssen, und zwar nicht von uns, sondern von unseren Kindern und Kindeskindern. Wir schieben sozusagen die Probleme, die wir heute haben, auf die nächsten Generationen. Das ist nicht fair.”
Als nachhaltige Alternativen wird auf Produkte wie Calcium-Silikat-Dämmungen (Beispiel: SHI Produktpartner Epasit und redstone) für nachträgliche Innendämmungen und auf den Einsatz von Perlite-gefüllten Tonziegel-Dämmsystemen für Innen und Außen der Firma Poroton – sowohl im Neubau als auch für nachträgliche Dämmmaßnahmen verwiesen.