Der Blog zum wohngesunden Bauen

15. August 2017

Sentinel Haus Institut bestellt zusätzlichen Geschäftsführer

Filed under: Allgemein, SHI-Team — Schlagwörter: , , — Stephanie Brunner @ 09:28

Christoph Bärle (l.) und Peter Bachmann führen das Sentinel Haus Institut gemeinsam.

 

Das Sentinel Haus Institut, Marktführer für gesundheitliche Qualitätssicherung von Gebäuden, hat seine Geschäftsführung erweitert. Christoph Bährle verantwortet seit dem 1. August 2017 als geschäftsführender Gesellschafter die Geschäftsbereiche Vertrieb, digitale Plattformen, IT, Personal, und Finanzen.

Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer Peter Bachmann setzt der Diplom-Betriebswirt (BA) Christoph Bährle auf Wachstum durch zusätzlichen Mehrwert für die Kunden. Eine Säule der Wachstumsstrategie ist die Onlineplattform Bauverzeichnis Gesündere Gebäude, welche das Sentinel Haus Institut im Rahmen einer gemeinsamem Initiative mit dem TÜV Rheinland betreibt. Die Plattform beinhaltet neben einer stetig wachsenden Datenbank mit aktuell rund 1.600 gesundheitlich geprüften Bauprodukten zusätzlich Möglichkeiten zur Präsentation von Bauprojekten sowie sogenannte Projekträume für die Baubeteiligten, wie Bauunternehmer, Baustoffhändler, Baustoffhersteller, Architekten und Handwerker. Gerade im Hinblick auf die durch das EuGH-Urteil zur Bauproduktzulassung gekippte Bauproduktequalität bietet die Plattform eine gute Orientierung und Sicherheit für gesündere Gebäude.  

Zertifizierung von Unternehmen gemeinsam mit TÜV Rheinland

Im Fokus der Unternehmensentwicklung stehen zudem die Produkte zur Schulung und Zertifizierung von Baustoffherstellern, Baustoffhändlern, Bauunternehmen, Fertighausherstellern und Architekten für gesünderes Bauen und Sanieren. Diese Stärken sollen weiter ausgebaut und für die Kundschaft noch eindeutiger strukturiert werden. Angesichts immer dichterer Gebäudehüllen kommt schadstoffarmen Baustoffen und ihrer Verarbeitung durch geschulte Handwerker eine hohe Bedeutung für die Gesundheit von Lebens- und Arbeitsräumen zu.

Mit der Position beim Ingenieurs- und Beratungsdienstleister für die komplette Baubranche kehrt Christoph Bährle, Jahrgang 1964, ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurück. Nach Lehre und fünf Jahren Berufserfahrung als Stuckateur im elterlichen Betrieb sowie einem betriebswirtschaftlichen Studium mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik war er unter anderem tätig als Branchenmanager bei SAP und als Prokurist in leitender Funktion für Lizenzmanagement, Logistik und Kundencenter eines rund 500 Mitarbeiter starken Unternehmens für Kfz-Diagnoselösungen und Werkstattausstattung.

8. August 2017

Baublog.de: Nutzwert zum gesünderen Bauen und Wohnen für Endkunden

Baublog.de, der neue Blog rund um das gesündere Bauen, Sanieren, Renovieren und Einrichten, wächst. Regelmäßig, mindestens jeden Donnerstag, kommen neue Beiträge dazu. Kürzlich zum Beispiel zum Thema des natürlichen radioaktiven Edelgases Radon, für das es ab 2018 einen neuen Referenzwert gibt, und entsprechende Messstrategien für Endkunden.

Die Kombination aus klassischer Website mit hohem Nutzwert für Verbraucher und persönlich-informativem Blog mit aktuellen Themen richtet sich an Endkunden und motiviert diese, Gesundheitsaspekte im persönlichen Wohnumfeld umzusetzen, sei es beim Bauen und Ausbauen oder beim Renovieren und Reinigen. Noch wird nicht die volle Bandbreite bespielt, doch der Redaktionsplan setzt auf eine gute Mischung aus “härteren” und “weicheren” Themen, zum Beispiel die Vermeidung ungesunder Stoffe im Trinkwasser durch einfache Änderungen im Alltag. Zukünftig soll es auch weitere Reportagen über wohngesunde Häuser geben aller Bauweisen geben. 

24. Juli 2017

Umweltbundesamt sieht gute Luft in Innenräumen in Gefahr

Angesichts der möglichen deutlichen Verschlechterung bei der gesundheitlichen Qualität von Baustoffen sieht das Umweltbundesamt die Raumluftqualität von Innenräumen in Gefahr. Das hat die oberste deutsche Umweltbehörde am 24. Juli 2017 in einer Pressemitteilung erneut bekräftigt. 

Zitat: “Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das es den Mitgliedstaaten künftig nicht mehr erlaubt, an Bauprodukte strengere nationale Anforderungen zum Schutz der Gesundheit zu stellen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Ob Parkett im Wohnzimmer oder Teppich im Kindergarten: Die EU darf bei Bauprodukten keine Abstriche bei der Gesundheit und beim Umweltschutz machen. Es muss auch weiterhin erkennbar bleiben, ob Bauprodukte der Gesundheit schaden oder nicht.“

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: Die EU -Kommission hat zwar einen Vorschlag für eine Ergänzung der EU-weiten und einheitlichen CE-Kennzeichnung von Bauprodukten um gesundheitliche Aspekte vorgelegt. Dieser Vorschlag lässt jedoch Emissionen von VOC aus Lösemitteln und anderen chemischen Hilfsstoffen zu, ohne dies zu kennzeichnen. „Die hohen deutschen Standards sind in Gefahr. Da wir uns über 80 Prozent der Zeit in Innenräumen aufhalten, sehen wir das sehr kritisch. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen erkennen und nachprüfen können, ob Bauprodukte in Wohnung, Kindergarten und Büro gesund-heitlich unbedenklich sind“, so Krautzberger.”

Das Thema der gesundheitlichen Bauproduktqualität ist auch einer der Schwerpunkte in der aktuellen, gleichnamigen Publikation des UBA. Hier findet sich die Pressemitteilung im kompletten Wortlaut.

 

Geprüft wohngesunde Effizienzhaus Plus Siedlung

Die erste Siedlung von Effizienzhaus Plus-Häusern ist nicht nur äußerst energieeffizienz sondern auch besonders wohngesund. Das hob Stephanie Brunner, Marketingleiterin des SHI bei der offziellen Übergabe der Prüfbescheinigung an die ersten Bewohner der Siedlung aus vier Doppelhaushälften und neun Einfamilienhäusern hervor. Die Siedlung in Friedheim-Hügelshart in der Nähe von Augsburg wurde von der asset bauen und wohnen GmbH und der BayWa AG errichtet. Sie wurde nach den Kriterien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Bau für Effizienzhaus Plus-Häuser erstellt. Die Häuser in monolithischer Ziegelbauweise produzieren dank einer großzügigen Photovoltaikanlage und einer guten Wärmedämmung mehr Energie als ihre Bewohner verbrauchen. Übers Jahr wird ein Selbstversorgungsgrad für Strom und Wärme von 70 Prozent erreicht. Das gesundheitliche Qualitätsmanagement hatten das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland übernommen. Aktuell sind sechs Hauseinheiten – vier Doppelhaushälften und zwei
Einfamilienhäuser – fertiggestellt und bewohnt. Die übrigen Einfamilienhäuser werden in den kommenden Wochen und Monaten bezugsfertig und an ihre Eigentümer übergeben. Hier gibt es eine Pressemitteilung zur offiziellen Eröffnung.

 

(c) alle Bilder asset bauen und wohnen GmbH

19. Juli 2017

Hohe PCB Belastung trotz Sanierung

Filed under: Allgemein, Bestand & SanReMo, Gesundheit, Kommune — Schlagwörter: , , , — Stephanie Brunner @ 09:31

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet über hohe PCB-Belastungen an einem Gebäude der Universität Köln. Konkret geht es um das Physikalische Institut, das bereits 2014 wegen Überschreitung der Grenzwerte saniert wurde. Doch immer noch wird an sechs von acht Messpunkten der gesetzliche Grenzwert von 300 ng/m³ überschritten. Die PCB-Belastung ist mit Werten von bis zu 1590 ng/m³ teilweise sogar mehr als fünfmal so hoch. Ursache sind nach wie vor wohl die PCB-belasteten Fugenmaterialien des aus Betonfertigteilen errichteten Gebäudes. Helmut Köttner, Technischer Leiter des SHI, wird in dem Bericht zitiert: Dauerhaft seien derartige Belastungswerte nicht akzeptabel. Hier geht es zum Bericht

12. Juli 2017

Herzlichen Glückwunsch, Kester!

Filed under: Allgemein — Siouar Jaziri @ 15:24

Unser Auszubildender Kester Bachmann hat seine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation erfolgreich abgeschlossen!

Wir wünschen dir auf deinem weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg!

7. Juli 2017

Interessante Fachkonferenzen der TÜV Rheinland Akademie

Die Akademie des TÜV Rheinland veranstaltet im Herbst gleich drei interessante Fachveranstaltungen, in denen Fragen der Innenraumhygiene beziehungsweise des gesünderen Bauens und Sanierens zur Sprache kommen.

Die Kölner Wertermittlertage am  21.+ 22. 09. in Kooperation mit dem Bundesanzeiger Verlag richten sich an Sachverständige der Immobilienbewertung. Dr. Walter Dormagen von TÜV Rheinland hält einen Vortrag zur  „Berücksichtigung von Schadstoffvorkommen bei der Wertermittlung von Immobilien“.

Die Nürnberger Schimmelpilz-Konferenz  am 19. + 20.10. ist als Expertentreff für die Baupraxis angelegt. Peter Bachmann referiert zur „Neuen Haftungssituation durch EuGH Urteil – Bedeutung für Baustoffhersteller, -handel, Planer, Ausführende“.

Die Kölner Schimmelpilz-Konferenz am 30.11. und 1.12.  findet parallel zur Kölner Bauschaden-Konferenz (gleiches Vorabendprogramm ) statt. Am 30.11. hält Peter Bachmann einen Vortrag zum Thema „Gesündere Gebäude-Rechtsaspekte-Planungsaspekte“.

AGÖF Positionspapier zu asbesthaltigen Spachtelungen und anderen asbesthaltigen Bauteilen

Die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute hat ein umfangreiches Positionspapier zur Gefährdung durch Asbest in Spachtelmassen und Klebern (zum Beispiel Fliesenklebern) aber auch asbesthaltigen Fensterbänken veröffentlicht. Die Autoren rekapitulieren unter anderem die Historie der Diskussion und machen Vorschläge, wie mit dem Thema in der Praxis umgegangen wird. Aktuell ist die Problematik von Gesundheitsbelastungen vor allem bei Abbruch und Renovierungsarbeiten im Handwerk kaum bekannt. Öffentliche Auftraggeber, etwa die Stadt Hamburg sind da schon deutlich weiter. In einem abschließenden Forderungskatalog machen die Fachleute der Institute konkrete Vorschläge, wie die Risiken minimiert und trotzdem ein praktikabler Umgang mit dem Thema zu bewerkstelligen wäre.

30. Juni 2017

Key Note von Peter Bachmann zur Verleihung des Deutschen Traumhauspreises

SHI-Geschäftsführer Peter Bachmann war eingeladen, den Einführungsvortrag zur Verleihung des Deutschen Traumhauspreises zu halten. Der Preis wird von den Zeitschriften “Bellevue” und “Wohnglück”- der Kundenzeitschrift der Bausparkasse Schwäbisch Hall an Fertighausunternehmen verliehen. Vor den zahlreich anwesenden Gästen, darunter viele Entscheider der Fertighausbranche, sagte Bachmann unter anderem: “Mein Traumhaus ist individuell auf Schadstoffe geprüft!”. Er attestierte der Branche hervorragende Möglichkeiten, das gesündere Bauen und Wohnen voranzubringen: „Gerade Sie als Fertighausunternehmen sind mit ihrem nachvollziehbaren Qualitätsmanagement optimal aufgestellt, um eine dauerhaft hohe gesundheitliche Qualität zu gewährleisten“. Dies sei vor dem Hintergrund des EuGH-Urteils zur deutschen Baustoffzulassung und dessen Konsequenzen wichtiger denn je. „Diese Entwicklung erschwert die Einhaltung einer hohen gesundheitlichen Qualität in Gebäuden und wirft die Entwicklung um 20 Jahre zurück“ wurde Bachmann deutlich. Weitere Auszüge aus der Key Note finden sich in unserer Pressemitteilung.

Schwörer Healthy Home für hervoragende Wohngesundheit ausgezeichnet

Im Rahmen einer Pressekonferenz im ersten Schwörer Healthy Home in Mühlacker hat Peter Bachmann die Prüfbescheinigung von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland für eine gute, schadstoffarme Raumluft an Christine und Norbert Weimper, die Hausherren und Initiatoren des innovativen Projektes, im Beisein von Johannes Schwörer übergeben. Bachmann betonte die Leuchtturmfunktion des Projektes, die auf die ganze Fertighausbranche und alle Bauunternehmen abstrahlen sollte. SchwörerHaus gehe hier mit der Prüfung von aktuell 650 Häusern, der weltweit größten Datensammlung in diesem Bereich, in großen Schritten voran, so Bachmann.

Das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland begleiten das Projekt mit einer umfangreichen gesundheitlichen Qualitätssicherung. So wurden mit mehreren Raumluftmessungen Abklingkurven für Formaldehyd und flüchtige organische Verbindungen (VOC) ermittelt, die gemeinsam mit weiteren Messungen zur weiteren Optimierung des gesundheitlichen Qualitätsmanagements beitragen.

In dem Projekt sind zahlreiche innovative Produkte verbaut, darunter auch das gesundheitlich geprüfte Zweischicht-Parkett von Bauwerk. Dem schönsten Raum des Hauses mit einer großzügigen Dachfensterlandschaft verleiht es ein besonderes Ambiente. Dabei sind die Landhausdielen in heller Eiche (Farina) mit der innovativen Veredelung B-Protect ausgestattet, die eine robuste, pflegeleichte Oberfläche mit einer absolut natürlichen Anmutung vereinigt. Dank der Veredelung ist keine Unterhaltspflege mit Öl oder Wachs nötig, was die Belastung der Raumluft in der Nutzungsphase zusätzlich zu den geprüft wohngesunden Eigenschaften aller Bauwerk-Parkette deutlich reduziert.

Zum Schwörer Healthy Home ist ein ausführlicher, lesenswerter Blog verfügbar, in dem die Bauherren über ihre Erfahrungen beim Hausbau berichten und zahlreiche Tipps für den Kauf und den Bau eines Fertighauses geben.

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