Der Blog zum wohngesunden Bauen

11. Dezember 2017

Lindner Group und Sentinel Haus Institut bringen das gesündere Bauen und Modernisieren voran

Die Lindner Group, führender Spezialist für Innenausbau sowie Hersteller zahlreicher Bausysteme, und das Sentinel Haus Institut, Marktführer für die gesundheitliche Qualitätssicherung in Gebäuden, haben eine Kooperation vereinbart.  

Gemeinsam wollen die Lindner Group und das Sentinel Haus Institut die gesundheitliche Kompetenz vorrangig im Segment Innenausbau aber auch bei der entsprechenden Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Decken-, Boden-, und Wandsystemen voranbringen. „Lindner ist durch seine hohe Fertigungs- und Organisationstiefe und mit rund 1.500 eigenen Mitarbeitern in der Montage bestens aufgestellt, um ein ganzheitliches Konzept für gesündere Gebäude jeder Art umzusetzen. Bereits heute spielen Raumgesundheit und Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie eine große Rolle. Gemeinsam wollen wir diese Potenziale vernetzen und dem Markt ein rundum überzeugendes Angebot machen“, sagte Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts.

Gesündere Bürogebäude und Hotels im Fokus

Aktuell beteiligt sich die Lindner Group mit den Produkten Doppel- und Hohlböden, Heiz- und Kühldecken, Wandverkleidungen und Konzepten zu Montage / Rückbau / Schadstoffsanierung am Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE, das federführend vom Sentinel Haus Institut geleitet wird. Das Projekt vereint zahlreiche Bauprodukthersteller, Baufachleute und Forscher bei der Entwicklung gesünderer und zukunftsfähiger Bürobauten und Sanierungen. Lindner engagiert sich auch im Beirat von MY FUTURE OFFICE. Erste Referenzprojekte in diesem Segment wollen Lindner und Sentinel Haus Institut 2018 aufs Gleis setzen.

Auch im Bereich Hotel, Gastronomie und Wellness sehen die Partner große Potenziale für geprüft gesündere Gebäude. Hier bestehe ein besonders starker Zusammenhang zwischen der Kundennachfrage und der Marktposition, so Bachmann. Gemeinsame Referenzprojekte sollen den Neubau und die Sanierung von Hotels umfassen.  

„Wir wollen die Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit von Gebäuden aus den Köpfen in die Hände bringen und dafür ist das praxisorientierte Konzept des Sentinel Haus Instituts nachweislich sehr gut geeignet“, sagt Prof. Josef Steretzeder, Leiter Integrierter Managementservice und Servicebereich Green Building der Lindner Group. Geplant sind dazu unter anderem auch die Schulung von Führungskräften sowie weitere Zertifizierungen von Bauprodukten und Bauteilsystemen nach hohen gesundheitlichen Standards. Zu Beginn ist die Zusammenarbeit für den deutschen Markt geplant.

8. Dezember 2017

Fußbodensystem mit IsoBouw Ecoline-EPS bei MY FUTURE OFFICE

Der Dämmstoffhersteller IsoBouw beteiligt sich mit einem gesundheitlich geprüften Fußbodenaufbau am Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE. Grundlage ist die bereits vor einigen Monaten erfolgte Freigabe eines Fußbodenaufbaus mit Ecoline-EPS von IsoBouw nach der Prüfung durch TÜV Rheinland durch das Sentinel Haus Institut  für die Verwendung in geprüft gesünderen Gebäuden. Insbesondere die Styrolemissionen liegen deutlich unter den strengen Vorsorgewerten.

Die für den kompletten Fußbodenaufbau von den Experten des TÜV Rheinland ermittelten Messwerte für die Summe aller VOC liegen deutlich unter dem hygienischen Vorsorgewert des Umweltbundesamtes. Auch der Einzelwert für Styrol unterschreitet mit nur 8,5 Mikrogramm/m³ den Richtwert I des Umweltbundesamtes fast um das Vierfache. Dieser liegt bei 30 Mikrogramm/m³. Das Sentinel Haus Institut setzt die Grenze bei 15 Mikrogramm/m³. Alle Angaben zu dem Bauteilaufbau sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude zu finden.

„Mit der Beteiligung an MY FUTURE OFFICE setzen wir die strategische Ausrichtung unserer geprüft emissionsarmen Produktlinie Ecoline konsequent fort“, betont Produktmanagerin Petra Kuhn. Ecoline-Dämmplatten für Innenräume entstehen aus einem speziell entwickelten, emissionsarmem Rohstoff. Lieferbar sind sie als Wärmedämmung für Böden, Innenwände und Kellerdecken sowie als Trittschalldämmung für Fußbodenaufbauten mit Estrichen.

27. November 2017

Geprüft gesünderer Green Living Space von SchwörerHaus

Wer wollte da nicht gleich einziehen! Das jetzt in der Musterhausausstellung in Langenhagen bei Hannover vorgestellte Green Living Space von SchwörerHaus in Zusammenarbeit mit IKEA und dem Designer Michael Haas lässt unweigerlich Erinnerungen an Jugendträume vom eigenständigen Wohnen, Freiheit und Abenteuer aufkommen. Dabei greift es gleich mehrere topaktuelle Trends auf.

Konnektivität, Mobilität, Neo-Ökologie heißen die aktuellen Lifestyle-Trends laut einer Studie von Kölnmesse und dem Verband der Deutschen Möbelindustrie. Das Green Living Space fasst diese zu einem neuen Wohnkonzept zusammen: Ein Minihaus auf Punktfundamenten, das fast überall aufgestellt werden kann – schnell, bezahlbar, smart ausgestattet. Mit einem Garten auf dem Dach und individuell gestaltbar. Und sollten sich die Lebensumstände eines Tages ändern, lässt sich das Green Living Space einfach auf einen LKW verladen und an seinem neuen Standort wieder aufbauen. Die Alternative zu einer (Miet)-Wohnung mit begrenztem Balkon. Basis sind die bekannten FlyingSpaces von SchwörerHaus.  Wie alle aktuellen Häuser von Schwörer ist auch das Green Living Space mit der Prüfbescheinigung von TÜV Rheinland und Sentinel Haus Institut für seine hervorragenden gesundheitlichen Eigenschaften ausgezeichnet. Hier geht es zu weiteren Informationen über das spannende Wohnkonzept.

Fotos: SchwörerHaus /J. Lippert 

 

 

26. November 2017

Hinter den Kulissen: Der Sentinel infomiert

Filed under: Allgemein, MY FUTURE OFFICE, Premiumpartner, Presse — Schlagwörter: , , , , — Stephanie Brunner @ 18:10

“Wie macht der das?”, fragt man sich unweigerlich, wenn man die Videos der Reihe “Der Sentinel informiert …” anschaut. In Windeseile entstehen dort quasi in Echtzeit komplexe Zeichnungen, ähnlich wie ein Daumenkino früherer Jahre. 

Die Technik heißt “White Board”, also weiße Tafel oder weißes Blatt Papier. Und genau so funktioniert es auch. Die von der Kölner Agentur alle freiheit für das Sentinel Haus Institut und dessen Kunden produzierten Filme werden von Hand gezeichnet. Eine über der Zeichenfläche installierte Videokamera nimmt bei immer gleichen Lichtverhältnissen das Ganze auf. So weit so faszinierend, wenn jemand so gut und schnell zeichnen kann.

Doch bevor gezeichnet wird, muss die Konzeption für den Film und der nachträglich gesprochene Ton entwickelt, getextet und abgestimmt sein. In der sogenannte Postproduction wird das Video dann geschnitten und animiert. Diese Animationen, also zum Beispiel ein sich drehender Ventilator, ein Fenster das sich öffnet oder ein fliegendes Flugzeug, steigern die Komplexität noch einmal deutlich. In Zeitraffer abgespielt erläutert das Video dann leicht verständlich in nur zwei Minuten komplexe Zusammenhänge rund um das gesündere Bauen und Wohnen und macht die Technik so zu einem wertvolle Instrument für das Onlinemarketing. Nicht umsonst ist Youtube nach Google bereits die zweitgrößte Suchmaschine im Internet.    

24. November 2017

15 % WEIHNACHTSAKTION AUF BAUBLOG.DE – Gesünderes Bauen, Wohnen und Einrichten

 

BAUBLOG.DE informiert und aktiviert im Wochenrhythmus private Endkunden, die gesund leben und wohnen wollen. Dabei steht der Lesernutzen im Mittelpunkt. Die journalistisch hochwertigen Beiträge im Blogstil sind fundiert, informativ und faktenorientiert. Die Autoren und Verantwortlichen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung im gesünderen Bauen, Sanieren und Wohnen und stellen immer wieder die Verbindung zu ökologischen und nachhaltigen Aspekten her. Optisch zeichnet sich BAUBLOG.DE durch ein ansprechendes, klares und sympathisches Webdesign aus. Dieses ist selbstverständlich responsiv, sieht also auf jedem (Mobil-)Gerät gleich gut aus.

Gestartet im Sommer 2017 bietet BAUBLOG.DE ein passgenaues Werbeumfeld für gesündere Bauprodukte, Häuser und Einrichtungen. Für Ihre Media-Kampagnen stehen Werbebanner in allen gängigen Formaten und redaktionell aufbereitete Advertorials zur Wahl.

Zum Jahresausklang bieten wir Ihnen bei Buchung bis zum 22.12.2017 einen Nachlass auf die Nettopreise von 15 Prozent an. Statt 600 Euro zahlen Sie je 10.000 Einblendungen nur 510 Euro (netto). Ein individuelles Advertorial erhalten Sie für 1.350 Euro statt 1.500 Euro (netto, Text und Bilder werden geliefert. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch Rundum-Glücklich-Pakete inklusive redaktioneller Betreuung und Bildbearbeitung an. Fragen Sie nach den Konditionen. Hier finden Sie die kompletten Mediadaten.

Ihr Ansprechpartner ist Roy Sämerow; Tel. +49 221 /292357-10, roy@baublog.de

14. November 2017

Giftige Bodenbeläge: Bericht im Hessischen Rundfunk

 

 

Das Verbrauchermagazin “Alles wissen” des Hessischen Fernsehens berichtet über Wohnraumgifte, insbesondere bei Bodenbelägen. Am Beispiel einer Familie werden im Rahmen einer Raumluftmessung erhöhte VOC-Werte sowie durch weitere Untersuchungen Flammschutzmittel und Weichmacher festgestellt. Die Tochter leidet an Atembeschwerden und Allergien. Interviewt wird auch Dr. Wolfgang Misch vom Deutschen Institut für Bautechnik. Er weist auf die Konsequenzen des EuGH-Urteils zur Baustoffzulassung hin. So könnten zum Beispiel der Weichmacher DIHP, der in Deutschland erfolgreich aus PVC-Bodenbelägen verbannt wurde, nun wieder eingesetzt werden. Auch Stabilisatoren die Phenol emittieren, sind wieder zugelassen. Das Video zur Sendung findet sich hier . In einem weiteren Beitrag geht es zudem um das richtige Putzen.

24. Oktober 2017

EXPO REAL Nachbericht: Gesündere Bürogebäude sind eine gute Investition

Filed under: Allgemein, Messe — Corina Wünsche @ 11:35

Auch dieses Jahr war die Expo Real wieder ein großer Erfolg für unser Unternehmen. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, TÜV Rheinland, waren wir dort mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.
Es wurden Fachgespräche mit den Führungskräften
von Unternehmen wie der Lindner Group und Schüco geführt.
Von 35 Topentscheidern möchten 34 einen Folgetermin in ihrem Unternehmen. Maßgebliche Medien wie die “DW – Die Wohnungswirtschaft” und der Bauverlag zeigten großes Interesse an unserem Thema. Es gab auch ein Pressegespräch mit Publikation. Ebenso große Nachfrage bestand bei Kommunen, Kirchen, Wohnungsbauunternehmen, Hotelbetreibern und Generalunternehmern.

20. Oktober 2017

Schlechte Raumluft verhindert Lernerfolg in der Schule

Screenshot plusminus (c) ARD

Anschaulich thematisiert das ARD-Magazin plusminus die gesundheitlichen Belastungen für Lernende und Lehrende durch schlechte Raumluft in Klassenzimmern. Ein Thema, auf das das Sentinel Haus Institut seit Jahren verweist, nicht zuletzt im Rahmen des Forschungsprojektes “Gesunder Lebensraum Schule” gemeinsam mit TÜV Rheinland. In dem Bericht gezeigt wird einerseits der Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration in der Raumluft und der Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler. Bei einem Versuch stieg der CO2-Gehalt schon vor Ende der  Schulstunde auf mehr als 3.500 ppm, wenn nicht zwischendurch gelüftet wurde.  Und dies trotz vermutlicher Undichtheiten der augenscheinlich alten Fenster. Empfohlen werden unter 1.000 ppm.

Experten wie Dr.-Ing. Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt und Dr. med Frank Bartram, Vorsitzender des Deutschen Bundesverbands der Umweltmediziner DBU, weisen im Beitrag zudem auf die erhöhte Schadstoffbelastung in schlecht belüfteten Klassenzimmern hin. Dazu muss nicht einmal, wie im Beitrag gezeigt, eine PCB-Belastung des Gebäudes vorliegen. Die Konzentrationen von Feinstaub,  flüchtigen organischen Verbindungen VOC, Schimmelsporen und Krankheitskeime sind in schlecht belüfteten Klassenzimmern deutlich erhöht.

Nur wenige Städte messen Luftqualität in Klassenzimmern

Die Redaktion von plusminus hat zudem alle Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern befragt, ob diese die Luftqualität in Klassenzimmern messen. Von 79 Städten in Deutschland haben immerhin 51 geantwortet. Davon messen nur 12 regelmäßig, nicht einmal jede vierte. Geht man davon aus, dass Großstädte personell besser ausgestattet sind als Kleinstädte und Gemeinden, von denen viele ja ebenfalls Schulträger sind, sind Raumluftmessungen die absolute Ausnahme. Eine Karte der Umfrageergebnisse findet sich hier.

Angesichts des schlechten Abschneidens vieler Schülerinnen und Schüler in Vergleichstests, zuletzt des IQB-Tests, stellt sich die Frage, ob nicht eine Ausstattung aller Schulen mit CO2-Ampeln und die Fortbildung der Lehrenden und Schulverantwortlichen für bessere Luft im Klassenzimmer einen Beitrag zu besserem Lernen leisten könnte. Dass sich daraus Konsequenzen für die raumgesunde Sanierung vieler tausend Schulgebäude und entsprechender Kosten ergeben würden, lässt vermuten, dass eine solche Messkampagne vielleicht doch nicht auf stürmische Gegenliebe stoßen wird. 

16. Oktober 2017

TÜV Rheinland Immobilien unterstützt Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE

Karl Friedrich Lamm, Geschäftsführer von TÜV Rheinland Immobilien, ist neuer Beirat des Forschungsprojektes MY FUTURE OFFICE. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung von Standards für gesündere Bürogebäude.

 

Peter Bachmann, Geschäftsführer des bei MY FUTURE OFFICE federführenden Sentinel Haus Instituts, und Rolf Brunkhorst, Leiter Nachhaltigkeit bei der Schüco International KG, begrüßten auf der EXPO REAL Karl Friedrich Lamm, TÜV Rheinland Immobilien, in seiner Funktion als Beirat des Forschungsprojektes „MY FUTURE OFFICE“ (v.r.n.l.). © TÜV Rheinland

 

 

 

Lamm berät als Mitglied des Investorenbeirates künftig die Projektleitung und die Partner des Forschungsprojektes. Ziel von MY FUTURE OFFICE ist die Entwicklung von Standards für rentable, nachhaltige und gesündere Bürogebäude, sowohl im Neubau wie bei einer Sanierung. Aktuell beteiligt an dem Projekt sind 16 Kooperationspartner, darunter 14 Hersteller. Eingebunden sind zudem Experten aus Umweltbehörden, Medizin, Baurecht, Architektur und Fachplanung.

„Als Bestandshalter und Bauherr haben TÜV Rheinland und ich persönlich natürlich ein berechtigtes Interesse an der Minimierung der Gesundheitsrisiken unserer mehr als 9.000 Mitarbeiter“, betont Immobilienexperte Lamm. „Ich freue mich darauf, meine Erfahrung in dieses wegweisende Vorhaben einzubringen“. TÜV Rheinland Immobilien betreibt und verwaltet die Liegenschaften und Gebäude der TÜV Rheinland Gruppe. Aktuell sind dies etwa 140 Gebäude mit rund 600.000 Quadratmetern Nutzfläche in Deutschland.

4. Oktober 2017

EU-Umweltausschuss fordert mehr Anstrengungen für gesündere Gebäude

Filed under: Allgemein — Stephanie Brunner @ 09:56

Der Umweltausschuss des EU-Parlamentes fordert in seiner Stellungnahme zur Novellierung der EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie eine stärkere Berücksichtigung gesundheitlicher Belange. Die Novellierung muss bis 2018 verabschiedet werden, da das Gesetzesvorhaben ansonsten wegen der Wahlen zum EU-Parlament verfällt. Ausführlich über das Vorhaben berichtet enbausa.de. In der Zusammenfassung seiner Stellungnahme fordert der Umweltausschuss: “First, one cannot overstate the importance of healthy buildings. A healthy building is designed to fulfil the needs of its occupants and can be modified to accommodate future needs. It is constructed from durable, repairable and recyclable non-toxic materials. It uses energy efficiently and might also produce it, has sufficient natural light and is ventilated and heated properly to maintain good indoor air quality and temperature”. Inwieweit das gesündere Bauen, Sanieren und Wohnen Eingang in die Richtlinie findet, hängt von den Beratungen des zuständigen Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) am 11. Oktober ab. 

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