Der Blog zum wohngesunden Bauen

24. Mai 2017

Leitfaden Innenraumhygiene und öffentliche Ausschreibung / Vergabe aktualisiert

Der “SHI-Leitfaden zur Ausschreibung der Architekten- und Bauleistungen” nach Kriterien der Innenraumhygiene und Wohngesundheit wurde jetzt komplett aktualisiert und neu gestaltet. Das Papier umfasst auf 35 Seiten alle Teilschritte und Auswahlaspekte der öffentlichen Ausschreibung und Vergabe zur Sicherstellung einer guten Innenraumluftqualität nach Fertigstellung des Bauwerks. Zudem zeigen die Autoren einen vergaberechtlich einwandfreien Weg auf, wie Anforderungen an Bauprodukte, Planungs-, Überwachungs- und Bauleistungen so formuliert werden können, dass Haftungsfragen eindeutig definiert und geregelt sind. Inhaltlich beteiligt an dem Leitfaden sind spezialisierte Juristen für Bau- und Vergaberecht, Architekten, Ingenieure und Baupraktiker.

Vor allem für Kommunen, aber auch für alle anderen Vergabestellen im öffentlichen und teilöffentlichen Bereich, ist der Leitfaden eine wichtige Arbeitshilfe, mit der Schadensfälle und damit Nutzungsausfälle durch Schadstoffemissionen beim Bau und der Sanierung von Gebäuden vermieden werden können. Definiert sind unter anderem Formulierungen für die Verwendung von Umweltzeichen für Bauprodukte. Gleichzeitig sind ein Vertragsentwurf für die Ausschreibung von Architektenleistungen sowie Hinweise für die Auswahl eines geeigneten Architekturbüros im Unter- wie im Oberschwellenbereich enthalten. Eine individuelle Anpassung der Texte an das Bauvorhaben sowie eine juristische Prüfung nach dem aktuellen Stand der Rechtssprechung wird von den Autoren empfohlen.

Auch für die Ausschreibung der Bauleistungen selbst sowie für die Auswahl eines geeigneten Bauunternehmens finden sich Formulierungen und Leitlinien ebenso wie Hinweise zu den Zuschlagskriterien.

Der “Leitfaden zur Ausschreibung der Architekten- und Bauleistungen. Innenraumlufthygiene und öffentliche Vergabe” können Sie beim Sentinel Haus Institut kaufen.                                       Ausführliche Informationen dazu bei Herrn Sascha Walter, Tel. 0761/590481-73, walter@sentinel-haus.eu.

19. April 2017

Fachseminar für Fachhandwerker / Fachunternehmer neu strukturiert

Die Inhouse-Fortbildungen des Sentinel Haus Instituts für Baupraktiker wurde Neubau strukturiert: Das Fachseminar bildet nun zum “Zertifizierten Fachhandwerker/Fachunternehmer für gesünderes Bauen und Sanieren” fort. Auch die Inhalte wurden neu gegliedert. Eine Übersicht über die Themen des Fachseminars sowie aller weiteren Fortbildungen des Sentinel Haus Instituts finden sich hier. Ansprechpartner für weitere Fragen ist Marc Schuh.

Öffentliche Schulungen zum gesünderen Bauen und Sanieren veranstaltet das Sentinel Haus Institut gemeinsam mit der TÜV Rheinland Akademie. Eine Übersicht finden Sie auf den Seiten der Akademie.

21. März 2017

Das 21 Tage Filmprojekt der Gesundheitslounge

Beraten durch das  Sentinel Haus Institut und realisiert durch die Gesundheitslounge startet am 15. Mai 2017 eine spannende Kampagne zum Thema “Wohngesundheit” Das 21 Tage Filmprojekt

In 21 Tagen soll ein unscheinbares Ladengeschäft in Berlin in ein „loungiges“ TV-Studio mit einem eigenen Showroom verwandelt werden. Ziel ist es, ökologische und nachhaltige Baumaterialien und Produkte zu verwenden, die ein gesundes und natürliches Wohnen und Arbeiten fördern. Die Moderatorin Nicole Renneberg begleitet mit ihrem Kamera-Team das Projekt während der Renovierungs- und Einrichtungszeit filmisch, berichtet über alle Produkte, die im Studio zum Einsatz kommen, und hinterfragt diese nach Inhaltsstoffen, Nachhaltigkeit/ Umweltschutz und Herkunft. Als Initiatorin und Moderatorin der Gesundheitslounge – der ganzheitlichen Gesundheitssendung – und dem neuen Online-Magazin www.gesundheitslounge.de beschäftigt sie sich mit ihrem Team aus Gesundheitsexperten seit Jahren mit einer ganzheitlichen, gesunden Lebensweise – dazu gehört natürlich auch ein gesundes Raumklima.

Schauen Sie doch mal in den kurzen Trailer zum 21 Tage Greenstyle-Filmprojekt:

Das Projekt dient als Auftakt einer Medienkampagne der Gesundheitslounge gemeinsam mit dem Sentinel Haus Institut, die von verschiedenen Partnern aus dem Bereich „grüner Lebensstil“ gefördert wird, um das Thema „gesund und natürlich leben“ in Deutschland bekannter zu machen.

Frau Renneberg ist überzeugt: “Die Zeit ist reif, dieses Thema verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen und die Menschen zu sensibilisieren, bei der nächsten wohnlichen Veränderung in ihrem Leben gezielt nach Produkten zu suchen, die diesen Ansprüchen gerecht werden.”

Vielleicht ist das Projekt auch für Sie und die Vorstellung Ihrer Themen und Produkte interessant. Als Partner haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, in dem neuen TV-Studio über Ihr ökologisches Projekt und Produkt, das Ihnen am Herzen liegt, in einem filmischen Interview oder in einem “Lounge-Gespräch” zu berichten. In der Sendung “Grüne Köpfe” stellt die Gesundheitslounge im Frühjahr verschiedene Unternehmer vor, die mutig ihre Idee umgesetzt haben.

 

Wenn Sie gerne an diesem spannenden Projekt teilnehmen möchten, dann wenden Sie sich am besten zeitnah direkt an die Gesundheitslounge.

Kontakt Gesundheitslounge:

happy motion & media GmbH

Die Medienagentur für Neues Denken

Frau Nicole Renneberg

Alt-Kladow 21

14089 Berlin

Deutschland

fon: +49-(0)30 – 31 80 64 65

web: http://www.gesundheitslounge.de

email: nr@gesundheitslounge.de

 

 

 

17. Februar 2017

WaBoLu-Innenraumtage 2017 mit hochinteressantem Programm

Filed under: Bestand & SanReMo, Kommune, SHI & Netzwerk, Wissenschaft — Stephanie Brunner @ 12:33

Auch in diesem Jahr versprechen die WaBoLu-Innenraumtage vom 15. – 17. Mai wieder ein umfangreiches und nicht nur für Experten hochinteressantes Programm. Am ersten Tag stehen Geruchsbewertungsverfahren, EU-Harmonisierung bei der Bauproduktbewertung aus gesundheitlicher Sicht sowie der neue Schimmelleitfaden des Umweltbundesamtes zur Debatte, flankiert durch aktuelle Studien in Schulen und Fertighäusern. Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland stellen hier unter anderem die Ergebnisse der umfassenden Messreihen an mehreren hundert Fertighäusern des Herstellers SchwörerHaus vor. 

Der zweite Tag widmet sich Fragen der Gebäudealtlasten. Ausführlich behandelt wird das „neue“ Asbestproblem durch u.a. Spachtelmassen und Putze. Probleme beim Umgang mit PCB-Belastungen und Holzschutzmittelrückständen runden diese Sektion ab. Den Abschluss des Programms bildet ein Fachgespräch zu flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) im Innenraum, welches mit der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) thematisch erarbeitet wurde.

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit findet sich (demnächst) auf der Internetseite des WaBoLu e.V.

24. Januar 2017

Zertifikat für emissionsarmen Fussbodenaufbau mit Ecoline-EPS von IsoBouw

Übergabe des Sentinel Systemzertifikats auf der BAU 2017

 

Das Sentinel-Zertifikat für den geprüften Systemaufbau bestätigt dessen gesundheitliche Unbedenklichkeit. Auf der BAU 2017 freuten sich darüber:  (v.l.n.r.): Jürgen Rösch, Leiter Vertrieb bei SHI, Petra Neuhaus Key Account Manager / Vertriebsleitung RAPID-FLOOR Estrichtechnologie GmbH, Peter Bachmann, Geschäftsführer SHI, Christoph Nielacny, Geschäftsführer IsoBouw GmbH und Petra Kuhn Produktmanagerin IsoBouw GmbH.

 

Auf Initiative des Sentinel Partners Rapid-Floor hat ein Fußbodenaufbau mit dem Ecoline-EPS des Herstellers Isobouw erfolgreich die Prüfung für Bauteilsysteme des Sentinel Haus Instituts bestanden. Auf der BAU 2017 wurden das Systemzertifikat übergeben. Vorher hat IsoBouw gemeinsam mit weiteren Unternehmen das Emissionsverhalten eines typischen Fußbodenaufbaus mit emissionsarmen Ecoline-Wärme- und Trittschalldämmstoffen nach den Vorgaben des Sentinel Haus Instituts vom TÜV Rheinland untersuchen lassen.

Niedrige Werte für die Summe aller VOC und für Styrol

Gemessen wurden VOC (Volatile Organic Compounds = flüchtige organische Verbindungen). Die Stoffgruppe besteht aus mehreren hundert Einzelsubstanzen. Diese gelangen unter anderem aus dem Gebrauch gewöhnlicher Haushaltsmittel, Hobbyprodukte oder Tabakrauch in die Innenraumluft. Auch aus einer Vielzahl von Bauprodukten können VOC in den Innenraum emittieren.

Die für den Fußbodenaufbau von den Experten des TÜV Rheinland ermittelten Messwerte für die Summe aller VOC liegen deutlich unter dem hygienischen Vorsorgewert des Umweltbundesamtes. Auch der Einzelwert für Styrol unterschreitet mit nur 8,5 Mikrogramm/m³ den Richtwert I des Umweltbundesamtes fast um das Vierfache. Dieser liegt bei 30 Mikrogramm/m³. Das Sentinel Haus Institut setzt die Grenze bei 15 Mikrogramm/m³. Der von Sentinel Haus Institut nach der Emissionsprüfung durch TÜV Rheinland ausgezeichnete Fußbodenaufbau besteht aus der IsoBouw ECO Wärmedämmplatte EPS 035 DEO dm 100, der IsoBouw ECO Trittschalldämmplatte EPS 045 DES sm, einer Kunststofffolie, dem Trennvlies AV sowie dem Rapid Floor Estrich BZ 12 und Kunststoffrandstreifen ohne Recyclinganteil. Alle Angaben zu dem Bauteilaufbau sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude zu finden, www.sentinel-bauverzeichnis.eu.

And the winner is … Wohngesundheits-Oskar für BAUWERK-Parkett

Filed under: Baustoffindustrie, Bestand & SanReMo, Handel, Messe, Neubau, Produktpartner — Schlagwörter: , , , , — Stephanie Brunner @ 10:57

Die virtuelle Auszeichnung mit dem “Wohngesundheits-Oskar” für den Messestand mit der besten Darstellung und  Umsetzung des Themas Wohngesundheit geht in diesem Jahr an die Firma BAUWERK. Der renommierte Hersteller von geprüft gesünderem Parkett hat auf seinem Stand die komplexen Zusammenhänge optisch ansprechend und didaktisch leicht verständlich präsentiert. Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts, war bei seinem Besuch bei Ansgar Igelbrink, Präsident von BAUWERK, auf alle Fälle restlos begeistert.

14. November 2016

Aus für deutsche Zulassung von Baustoffen: Konsequenzen für den Baustoffhersteller und Fachhandel

Seit dem 15. Oktober 2016 ist die bislang übliche Praxis der behördlichen Zulassung von Baustoffen endgültig Geschichte. Die Konsequenzen für die Branche sind drastisch und weitreichend. Darauf weist unter anderem der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ZDB in der aktuellen Ausgabe seines Magazins (Seite 13 des PDF) hin. Mit Blick auf den Baustofffachhandel urteilt der ZDB: “Auch der Baustofffachhandel muss ab sofort alle Produkte im Hinblick auf die Übereinstimmung mit bauaufsichtlichen Anforderungen überprüfen und die entsprechenden Prüfzeugnisse der Hersteller an seine Kunden weiterleiten. Ein erheblicher Mehraufwand wofür bislang eine Ü-Kennzeichnung der Produkte ausreichte. Schon bei kleineren und mittleren Bauvorhaben wird der mit den Verwendbarkeitsnachweisen verbundene Dokumentationsaufwand auf mehrere Aktenordner anschwellen”. Zudem steige der personelle Aufwand für die Beschaffung der Nachweise enorm.

Nicht nur für den Bereich der gesundheitlichen Qualitätssicherung bietet das etablierte Bauverzeichnis Gesündere Gebäude von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland hier eine praktikable und leicht zu bedienende Lösung. Auf der Online-Plattform können zu beliebig vielen Produkten beliebig viele Dokumente hinterlegt und online abgerufen werden. Das Angebot ist responsiv, die Nutzung ist also von jedem internetfähigen Gerät auch mobil auf der Baustelle oder zum Beispiel direkt im Kundenkontakt in der Ausstellung oder am POS möglich.

7. September 2016

17. tremco illbruck Baufachtagung: Schnittstellenlösungen für Dach, Fenster und Fassade

Filed under: Allgemein, Architekten, Baustoffindustrie, Bestand & SanReMo, Gesundheit, Neubau, Produktpartner — Stephanie Brunner @ 10:47

BundesweTremco_Illbruck_Logo_neuit an acht Standorten findet im Oktober und November die 17. Baufachtagung von tremco illbruck statt. Unter dem Motto “Schnittstellenlösungen für Dach, Fenster und Fassade” referieren bei der eintägigen Veranstaltung vier Experten zu praxisorientierten Themen rund um Lösungen für die Bauwerksabdichtung. Mit dabei auch Architekt Dipl.-Ing. (FH) Olaf Peter, Regionalleiter Nord des SHI. Sein Vortrag unter dem Titel “Gesundes Bauen darf kein Zufall sein” spricht er über Strategien und Lösungen für das gesunde Bauen, Chancen und Risiken der Innenraumhygiene, aktuelle Forschungsergebnisse und Chancen im Wettbewerb. Die Veranstaltungsreihe beginnt bereits am 6.10. in Darmstadt. Weitere Veranstaltungsorte sind Leipzig, Essen, Hamburg, Stuttgart, München, Berlin und Herzogenaurach. Hier geht es zum Flyer mit allen weiteren Informationen und direkter Anmeldemöglichkeit.

3. August 2016

ARD Plusminus berichtet über Gesundheitsbelastungen in alten Fertighäusern

Das ARD-Magazin Plusminus hat über Gesundheitsbelastungen in alten Fertighäusern berichtet. Unter dem Titel ” Gift in Fertighäusern” wurden am 27.7. 2016 über verschiedene Krankheitssymptome  durch mit Holzschutzmitteln behandelte Fertighäuser aus den 1970er Jahren berichtet. Das Manuskript der Sendung ist hier abzurufen.

Das Sentinel Haus Institut empfiehlt generell vor dem Kauf einer gebrauchten Immobilie einen Schadstoff-Check. Bei neu errichteten oder grundsanierten Gebäuden, können Gesundheitsbelastungen durch die gemeinsam mit TÜV Rheinland durchgeführte Qualitätssicherung vermieden werden.

2. August 2016

Neue Broschüre zum Online-Portal Bauverzeichnis Gesündere Gebäude

Bauverzeichnis Titel (c) SHIWas kann das “Bauverzeichnis Gesündere Gebäude” von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland? Welche Vorteile haben Hersteller geprüfter Bauprodukte, aber auch Bauunternehmen, Architekten, Handwerker, Fachkräfte und Wohnungsbau- und Immobilienunternehmen die das gesündere Bauen und Sanieren umsetzen? Wie wird das Thema Nachhaltigkeit mit dem gesünderen Bauen und Wohnen verknüpft? Diese und viele weitere Fragen beantwortet eine neue Broschüre, die es hier zum Download gibt.

Neben der Vielzahl an gesundheitlich geprüften Bau- und Reinigungsprodukten ist die einzigartige Verknüpfungsfunktion eines der Alleinstellungsmerkmale des Bauverzeichnisses. So sind zum Beispiel der Einträge eines Bauproduktes mit Informationen zum Hersteller und mit einer Dokumentation zu Bauobjekten verknüpft, in denen das Produkt verwendet wurde. Von dort gelangt man zu den beteiligten Fachkräften, vom Architekten über den Fachplaner bis zum Handwerker. Alle Suchergebnisse lassen sich in individuellen Listen zusammenfassen und exportieren. Je nach gebuchtem Paket können komplette Bauprojekte über das Bauverzeichnis abgewickelt und intern wie extern kommuniziert werden.

« Neuere BeiträgeÄltere Beiträge »