Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Rahmen des Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) u.a. das Thema Innenraumhygiene in Bundesgebäuden thematisiert – und im Steckbrief 3.1.3 ( als PDF herunterladen ) mit konkreten Werten für TVOCs, Formaldehyd aber auch CO2 versehen.
Seit wenigen Wochen ist nun auch der Entwurf für eine Bewertungssystematik im Bereich der Innenraumhygiene beim Neubau von Unterrichtsgebäuden online – der bereits geltende Steckbrief 3.1.3 wurde hier für die besonderen Anforderungen im Unterrichtsbetrieb erweitert und angepasst. Hier als PDF herunterladen.
Da das Sentinel-Haus Institut gerade auch im Bereich Schulen und Hochschulen an einigen Anfragen arbeitet, begrüßen wir diesen weiteren Schritt auf dem Weg zu “erfolgreichem Lernen in guter Luft” und hoffen dass das Entwurfsstadium bald abgeschlossen ist !
Und einmal mehr berichtet das Fernsehen über potentielle Gesundheitsgefahren für Kinder in Kitas und Klassenzimmern.
Die Sendung “Westpol” berichtet in Ihrer Ausgabe vom 10ten Juli dabei von drei verschiedenen Objekten – wir freuen uns, dass auch ein positives Beispiel genannt worden ist. Der Link zum Filmbeitrag und zum Artikel.
Leider konnte die Redaktion keine Stellungnahmen von Ministerien erhalten – daher liegt es weiter an innovativen Herstellern und verantwortungsbewussten Planern und Bauunternehmen emissionsarme Baustoffe her zu stellen und nach dem Sentinel-Konzept mit entsprechend geschulten Handwerkern auf der Baustelle zu verarbeiten. Es freut uns um so mehr, dass bei dem Positivbeispiel aus dem Beitrag – der Regenbogenschule aus Hemer – u.a. der Fußboden unseres Partners nora systems zum Einsatz kam.
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Nach vielen Monaten Planungsphase geht es nun endlich in Tirol los mit dem wohngesunden Bauen nach dem Sentinel-Haus Konzept! In der vergangenen Woche wurden die ersten Handwerker von Josef Spritzendorfer und mir (Peter Bachmann) geschult. Die offene und konstruktive Vorgehensweise der Neuen Heimat beeindruckt mich sehr! Viel Glück haben wir mit dem sehr engagierten Bauleiter, der sich schon intensiv in das Thema eingearbeitet hat!
Ich bin sehr sicher, dass dieses Projekt viel Aufmerksamkeit verursachen wird!
Nun sind weitere Handwerkerschulungen geplant und die Baustelle wird durch das Sentinel-Haus Institut begleitet!
Ich lade ein, die Bautafel genau zu lesen…ich freue mich, dass unser Konzept hier textlich eingebunden ist!
Handwerkerschulung Neue Heimat Tirol mit Josef Spritzendorfer
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In einem Kindergarten in Nürnberg-Boxdorf wurde nach einer Sanierung wieder ein Schadstoff (2-Chlor-Propan) gefunden. Dieser Schadstoff kann u.a. Atemwegsreizungen hervorrufen, ist leider (nach Aussage eines Experten) noch nicht ausreichend untersucht.
Verursacher scheint wohl die Wärmedämmung unter dem Fußboden gewesen zu sein. Doch da nach Ausbau der Wärmedämmung immer noch Emissionen gemessen wurden, scheinen auch angrenzende Baustoffe den Schadstoff aufgenommen zu haben und müssen nun ebenfalls ausgebaut werden.
Der materielle Schaden liegt bei mindestens 25.000 € – der Vertrauens- und Imageschaden ist wohl leider nicht direkt in Euro bezifferbar.
Saarbrücker Messtechniker koordinieren jetzt ein europaweites Forschungsprojekt, in dem preiswerte Sensorsysteme für Luftschadstoffe entwickelt werden. Mit ihrer Hilfe sollen Gebäude ausgewogen klimatisiert und durchlüftet werden, ohne dass dabei unnötig Energie verbraucht wird.
Das auf drei Jahre bewilligte Forschungsprojekt wird vom Bundesforschungsministerium (BMBF) mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Rund 300.000 Euro erhält das Team von Andreas Schütze, Professor für Messtechnik der Universität des Saarlandes. „Unser Ziel ist es, flüchtige organische Schadstoffe in der Innenluft wie zum Beispiel Formaldehyd oder Xylol mit Gassensoren zu messen. Übersteigen diese dann bestimmte Grenzwerte, führt die Klimaanlage automatisch Frischluft zu“, erläutert Professor Schütze. Eine ausgeklügelte Gebäudetechnik soll die Sensorsysteme so steuern, dass sowohl in der Heizperiode als auch bei der Klimatisierung im Sommer möglichst wenig Energie verbraucht wird, aber dennoch die Räume immer gut durchlüftet werden. Hier zur Meldung.
Die Forschung wird also eine Technik weiterentwickeln, wie sie sich bereits in unserem RaumluftWächter befindet. Solche Metalloxidhalbleiter sind in der Lage, eine große Bandbreite von Stoffen anzuzeigen und dies zu einem sehr attraktiven Preis.
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Unter dieser Überschrift berichtet die aktuelle Ausgabe der „Zeno – Zeitschrift für nachhaltiges Bauen“ über die Raumluftqualität in Schulen. „Für den Bildungsstandort Deutschland sind die Arbeitsbedingungen an den Schulen schlichtweg ein Armutszeugnis“, schreibt Zeno-Chefredakteur Robert Altmannshofer und führt zahlreiche Beispiele von Schulen auf, die trotz hoher Luftdichtheit und Passivhausstandard dank Lüftungsanlagen trotzdem über eine gute Luftqualität verfügen. Dass sich die Best Practice-Beispiele nicht auf Schulen beschränken, zeigt die ausführliche Erwähnung der KiTa Urachstraße mit der Überschrift „Wohngesund und energieoptimiert“. In diesem Modellprojekt erprobt die Stadt Freiburg zusammen mit dem Büro Boos + Giringer, Renchen und dem Sentinel-Haus Institut ein Plus-Energie Gebäude nach dem Sentinel-Haus Konzept. Den Beitrag gibt es als kostenlose Leseprobe.
In Aichhalden sollen Gebäude energetisch optimiert werden und der Bürgermeister stellt fest, dass man aufpassen müsse, dass die Schüler nicht einschlafen.
Aus meiner Sicht geht das auch anders. Man kann Gebäude energetisch optimieren UND die Gesundheit und Behaglichkeit der Bewohner und Nutzer positiv beeinflussen. Nur leider wissen es so wenige!!!
Am besten weitersagen, dass es Konzepte wie das Sentinel-Haus Konzept gibt!
Heute habe ich die neuen Bautafel am neuen Kindergarten in Freiburg gesehen. Im Rahmen meiner Baubesichtigungen aus gesundheitlicher Sicht habe ich mich über die schöne Bautafel gefreut!
„Mit diesem Track hier wollte ich Dir nur nochmal danken, nehm noch einen letzten Atemzug in meine lüsternen Nüstern, bevor ich das hier heraus schrei, man soll’s eigentlich nur flüstern: Formaldehyd – ich liebe Dich!“
So texten Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums aus Regensburg eine “Hymne” an ihre formaldehyd-belastete und seit Monaten geschlossene Turnhalle.
Das Schüler-Video tauchte nur wenige Tage vor einer Infoveranstaltung zur Formaldehydbelastung der Turnhalle im Netz auf ( Link zum Artikel ).
Auf der Infoveranstaltung präsentierte die Stadt neue Messwerte – die nun deutlich unter den WHO-Werten und denen des Umweltbundesamtes liegen. Irritation scheint es dennoch wieder wegen der Messtemperaturen zu geben – statt den vorgeschriebenen 23 Grad lt. Norm wurde bei 20,5 Grad gemessen.
Detaillierte Informationen und Verlinkungen auf die entsprechenden Pressemeldungen der Stadt finden Sie wiederum bei Regensburg-Digital.
Dort wird auch darüber berichtet, dass nun plötzlich in der Aula ( in der die Infoveranstaltung statt fand ) erhöhte Formaldehydwerte gemessen wurden – ebenso in zwei Musikräumen. Es bleibt also spannend in Regensburg !
In der Xing-Gruppe hat ein Mitglied einen sehr guten Überblick zu aktuellen PR-Berichten erstellt, welche von Schäden mit Schadstoffen und Geruch berichten:
P.S. Damit keine Missverständnisse aufkommen: zusammengestellt wurden die Presselinks dankenswerter Weise von Herrn Holzmann und über seinen Twitteraccount unter http://twitter.com/Biobaustoff gepostet.
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