Seit dem 15. Oktober 2016 ist die bislang übliche Praxis der behördlichen Zulassung von Baustoffen endgültig Geschichte. Die Konsequenzen für die Branche sind drastisch und weitreichend. Darauf weist unter anderem der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ZDB in der aktuellen Ausgabe seines Magazins (Seite 13 des PDF) hin. Mit Blick auf den Baustofffachhandel urteilt der ZDB: “Auch der Baustofffachhandel muss ab sofort alle Produkte im Hinblick auf die Übereinstimmung mit bauaufsichtlichen Anforderungen überprüfen und die entsprechenden Prüfzeugnisse der Hersteller an seine Kunden weiterleiten. Ein erheblicher Mehraufwand wofür bislang eine Ü-Kennzeichnung der Produkte ausreichte. Schon bei kleineren und mittleren Bauvorhaben wird der mit den Verwendbarkeitsnachweisen verbundene Dokumentationsaufwand auf mehrere Aktenordner anschwellen”. Zudem steige der personelle Aufwand für die Beschaffung der Nachweise enorm.
Nicht nur für den Bereich der gesundheitlichen Qualitätssicherung bietet das etablierte Bauverzeichnis Gesündere Gebäude von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland hier eine praktikable und leicht zu bedienende Lösung. Auf der Online-Plattform können zu beliebig vielen Produkten beliebig viele Dokumente hinterlegt und online abgerufen werden. Das Angebot ist responsiv, die Nutzung ist also von jedem internetfähigen Gerät auch mobil auf der Baustelle oder zum Beispiel direkt im Kundenkontakt in der Ausstellung oder am POS möglich.
Kommentare deaktiviert für Aus für deutsche Zulassung von Baustoffen: Konsequenzen für den Baustoffhersteller und Fachhandel


In Edingen bei Heidelberg haben das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland 20 neue NaturWERTHäuser für ihre hervorragende Raumluftqualität ausgezeichnet. Der neue Haustyp eines wohngesunden, aus geprüft emissionsarmen und ökologischen Materialien errichteten Reihenhauses ist ein Projekt der EPPLE Immobilien GmbH und des Ökohausanbieters Baufritz. Zum Einsatz kam eine Hybrid-Bauweise mit Trennwänden und Decken aus Beton sowie Fassadenelementen und Dachaufbauten in Baufritz-Qualität mit der ökologischen Dämmung aus Sägespänen. Das Sentinel Haus Institut begleitete den Planungs- und Bauprozess, die abschließenden Raumluftmessungen erfolgten durch TÜV Rheinland. In Fellbach bei Stuttgart sowie in im badischen Bad Schönborn sind weitere Projekte in der Umsetzung. Die Projektpartner empfehlen das NaturWERTHaus für Gemeinden in Ballungsräumen und in Metropolregionen, die zukunftsorientierte, gesundheitsbewusste junge Familien mit Kindern als Bürger gewinnen wollen. Bei einer Veranstaltung zur Begrüßung der Käufer und zur Vorstellung des neues Haustyps überreichte Peter Bachmann den frischgebackenen Eigentümern jeweils eine individuelle Prüfbescheinigung über die geprüft gesündere Raumluft in ihren Häusern. Hier geht es zur ausführlichen Pressemitteilung.
Kommentare deaktiviert für NaturWERThäuser von Epple Immobilien und Baufritz ausgezeichnet

Peter Bachmann übergibt den Sentinel Gesundheitspass an Thomas Hummelsbeck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinwohnungsbau. Kitaleiterin Nicole Hanning, Projektleiter Tobias Schmidt und Ralf Hinke, Prokurist und Abteilungsleiter Technik (beide Rheinwohnungsbau) freuen sich mit (v.r.n.l.).
Das SHI hat die neue Kita “Zaubersterne” im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld für ihre sehr gute Raumluftqualität ausgezeichnet. Dank der gezielten Auswahl zertifizierter Baustoffe, der Schulung von Planern und Handwerkern im emissionsarmen Bauen und einer regelmäßigen Baubetreuung können die rund 60 Kitakinder und die Mitarbeiterinnen ihre Tage in einer geprüft wohngesunden Umgebung verbringen. Die Handwerkerschulungen und die WoGeKo-Leistungen (Wohngesundheitskoordinator) erfolgten durch das Büro CO-Architekten in Solingen. Die Raumluftmessung und deren Auswertung fand durch den TÜV Rheinland statt.
Thomas Hummelsbeck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinwohnungsbau GmbH, ist von dem Konzept überzeugt: “Die Luftqualität von Innenräumen, insbesondere beim Bau von Kitas und Schulen, ist ein so sensibler Faktor für den Erfolg, dass es für uns selbstverständlich war, dieses Projekt nach den Kriterien von „Sentinel“ umzusetzen. Und die vor Übergabe an den Nutzer „Zaubersterne e.V.“ gemessenen hervorragenden Werte haben uns darin bestätigt”, sagte er bei der Übergabe des Zertifikates durch Peter Bachmann.
Dieser bedankte sich ausdrücklich bei den Projektleitern und technischen Mitarbeitern der Rheinwohnungsbau: „Als wir vor fast vier Jahren erste Überlegungen zum Projekt anstellten, erschien vieles kompliziert und aufwändig. Doch gemeinsam haben wir es geschafft, die Prozesse sehr praxisgerecht und straff zu organisieren“.
Die zweigeschossige Kita mit 850 m² Fläche verfügt über vier Gruppen und ist Bestandteil einer neuen Wohnanlage mit 41 2- bis 4-Raumwohnungen, davon mehr als 70 Prozent öffentlich gefördert. Alle Wohnungen und selbstverständlich auch die Kita sind barrierefrei. Der Energiestandard Effizienzhaus 55 gewährleistet einen niedrigen Energiebedarf.
Kommentare deaktiviert für Sentinel Haus Institut zertifiziert neue Kita der Rheinwohnungsbau GmbH
Was kann das “Bauverzeichnis Gesündere Gebäude” von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland? Welche Vorteile haben Hersteller geprüfter Bauprodukte, aber auch Bauunternehmen, Architekten, Handwerker, Fachkräfte und Wohnungsbau- und Immobilienunternehmen die das gesündere Bauen und Sanieren umsetzen? Wie wird das Thema Nachhaltigkeit mit dem gesünderen Bauen und Wohnen verknüpft? Diese und viele weitere Fragen beantwortet eine neue Broschüre, die es hier zum Download gibt.
Neben der Vielzahl an gesundheitlich geprüften Bau- und Reinigungsprodukten ist die einzigartige Verknüpfungsfunktion eines der Alleinstellungsmerkmale des Bauverzeichnisses. So sind zum Beispiel der Einträge eines Bauproduktes mit Informationen zum Hersteller und mit einer Dokumentation zu Bauobjekten verknüpft, in denen das Produkt verwendet wurde. Von dort gelangt man zu den beteiligten Fachkräften, vom Architekten über den Fachplaner bis zum Handwerker. Alle Suchergebnisse lassen sich in individuellen Listen zusammenfassen und exportieren. Je nach gebuchtem Paket können komplette Bauprojekte über das Bauverzeichnis abgewickelt und intern wie extern kommuniziert werden.
Kommentare deaktiviert für Neue Broschüre zum Online-Portal Bauverzeichnis Gesündere Gebäude
Der unabhängige Verein natureplus hat kostenlose Texte veröffentlicht, mit denen öffentliche und private Auftraggeber nachhaltige und wohngesunde Bauprodukte sicher ausschreiben können. Zahlreiche Label dienen als Nachweis.. Oft scheitert die gezielte Ausschreibung nachhaltiger Produkte und Bauweisen aber an inhaltlichen Unsicherheiten und juristischen Bedenken. Zunächst für Oberflächenbeschichtungen, Holzwerkstoffe, Wandfarben. Dämmstoffe und Putze ist diese Situation nun beendet. Die von natureplus-Fachleuten in Kooperation mit Juristen erarbeiteten Texte können als Ganzes oder als Textbausteine eingesetzt werden. So kann jede ausschreibende Stelle eigene Prioritäten setzen. Ihren Platz finden die Ausschreibungshilfen in den Allgemeinen Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis, entweder als Teil des Auftragsgegenstandes oder in den technischen Spezifikationen. Die natureplus-Geschäftsstelle bietet dazu eine Beratung an. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Hier geht es zur kompletten Meldung sowie zu den Texten.
Kommentare deaktiviert für natureplus veröffentlicht Hilfen für die Ausschreibung nachhaltiger Baustoffe
Zum gesünderen Bauen und Wohnen gehört auch die thermische Behaglichkeit. Unser Komfortbereich ist hier relativ klein: Sobald es nur etwas zu warm oder zu kalt wird, sinkt die Zufriedenheit sichtlich. Vor allem bei hohen Temperaturen leidet dann auch die Aufmerksamkeit, die Schlafqualität wird gemindert. Im Dachgeschoss gelangen über Dachflächenfenster wegen ihrer nahezu senkrechte Stellung zur Sonne hohe Wärmeeinträge in den Innenraum. Ein außenliegender Sonnenschutz, idealerweise ein Außenrollladen verhindern dies. Wie stark der Effekt ist, wird von der nächtlichen Lüftung, der Lage und der Verschattung der Fenster beeinflusst. Das hat Prof. Dr.-Ing. Ulrich Möller von der HTWK Leipzig, Institut für Hochbau, Baukonstruktion und Bauphysik, in einem Vortrag beim Forum Dach- & Holzbau 2016 eindrucksvoll belegt: Seine Messungen zeigen, dass in einer Wohnung, bei der die Dachfenster nicht über einen Rollladen verfügten, die Innentemperatur immer der Außentemperatur folgt – so schwankte die Innentemperatur am Messungstag im August tags und nachts zwischen 22 und 33 Grad. Mit Rollladen bewegte sich die Temperatur relativ konstant zwischen 22 und 25 Grad. Die Roto Dach- und Solartechnologie GmbH bietet nicht nur geprüfte, emissionsarme Dachflächenfenster an, sondern auch Außenrollläden, die dank ihres Montagefreundlichkeit innerhalb kürzester Zeit eingebaut und jederzeit nachgerüstet werden können. Hier finden sich Informationen zum Thema Außenrolladen.
Kommentare deaktiviert für Höhere thermische Behaglichkeit dank Außenrollläden von Roto
Eine neue Broschüre der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe FNR gibt einen Überblick über die Vielfalt der Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen von den Naturfarben über die natürlichen Böden, die Gestaltung der Innenwände, Möbel aus Holz für den Innen- und Aussenbereich, ein Ausblick zu Fenster- und Türen sowie biobasierten Baumaterialien. Enthalten ist auch ein Fachbeitrag von Josef Spritzendorfer, Geschäftsführer der Europäischen Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene EGGBI. Thema, wie könnte es anders sein: Innenraumklima und Wohngesundheit. Die Unterkapitel: Schadstoffbelastungen in Innenräumen, Qualitätsrichtlinien für Baustoffe und die wohngesundheitliche Beurteilung von Naturbaustoffen. Die Broschüre gibt es als kostenlosen Download bei der FNR.
Wie gut sich ein gesundheitliches Qualitätsmanagement in Unternehmens- und Bauprozesse integrieren lässt, zeigte Martin Sauter, Technischer Leiter bei SchwörerHaus. „Gemeinsam haben wir es geschafft, komplexe Zusammenhänge und Abläufe zu vereinfachen und passgenau in unsere Herstellungs- und Beratungsprozesse zu integrieren, übrigens zu sehr überschaubaren Kosten.“

Bilden eine Allianz für gesündere Gebäude: Dr. Walter Dormagen, TÜV Rheinland; Marcus Staude, Managing Director und CFO bei TÜV Rheinland Industrie Service; Martin Sauter, Technischer Leiter SchwörerHaus, Peter Bachmann, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut. Foto: Sentinel Haus Institut / TÜV Rheinland
Gestartet war die Zusammenarbeit mit einer Überprüfung aller innenraumrelevanten Baustoffe, die dann über einen firmeneigenen Zugang auf der Online-Plattform www.sentinel-bauverzeichnis.eu für gesundheitlich geprüfte Baustoffe gelistet wurden. „Danach folgte die Messung mehrerer Musterhäuser und jetzt können wir sagen, dass SchwörerHaus jedes Kunden- und Musterhaus individuell überprüfen kann“, erläutert Experte Martin Sauter die seit etwa zwei Jahren laufende Integration.
2016 wird SchwörerHaus rund 600 Kundenhäuser messen. „Das heißt, es werden nicht nur einzelne Beispielhäuser auf ihre Raumluftqualität getestet, sondern die komplette Produktion, inklusive der kundenspezifischen Ausstattung und der Verarbeitung vor Ort und unabhängig davon, wie der Kunde sein Haus hat planen lassen und wie es bemustert ist“, sagt Martin Sauter. Getragen wird die bislang einzigartige Qualitätsoffensive vom Engagement der SchwörerHaus-Mitarbeiter. Martin Sauter: „Alle unsere Mitarbeiter, vom Verkauf bis zur Montage und Bauleitung, stehen hinter dem Konzept der gesundheitlichen Qualitätssicherung“. Dieses baut auf dem allgemeinen Qualitätsmanagement-System DIN ISO 14001 und der EMAS Zertifizierung von SchwörerHaus auf. „Diesen guten Voraussetzungen und die zusätzlichen Schulungen durch das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland geben uns das Rüstzeug für diesen wichtigen Schritt“, betont Martin Sauter.
Kommentare deaktiviert für SchwörerHaus: Optimierte Prozesse zum Vorteil des Kunden
Die TÜV Rheinland Akademie und das Sentinel Haus Institut bieten ab sofort bundesweite Fortbildungen rund um das gesündere Bauen und Wohnen für Architekten, Planer, Mitarbeiter von Bauunternehmen, Kommunen und Investoren an.
„Gut aus- und fortgebildete Fachleute sind für den Bau, die Sanierung und den Erhalt von gesünderen Gebäuden unerlässlich“, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Allerdings spielt die Innenraumhygiene, so der Fachbegriff, im Architekturstudium so gut wie keine Rolle.
Diese Lücke schließen jetzt gemeinsam das Sentinel Haus Institut und die Akademie des TÜV Rheinland. Neben passgenauen Inhouse-Seminaren werden aktuell drei Weiterbildungen angeboten: Das Seminar „Gesünderes Bauen und Sanieren“ führt in die Thematik ein. Darauf aufbauend können sich Interessenten zum „Fachberater für gesünderes Bauen und Sanieren“ weiterbilden lassen. Speziell an Mitarbeiter bei Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, Bauunternehmen, privaten und öffentlichen Trägern, Architekten sowie an Elternbeiräte richtet sich das Seminar „Gesunde Bildungsräume für produktives Lernen“ zur Sicherstellung gesünderer Raumluft in Kindertagesstätten und Schulen, das unter anderem Wissen aus dem Modellprojekt „Gesunder Lebensraum Schule“ vermittelt.

Andreas Ollhoff, Leiter Business Development TÜV Rheinland Akademie
„Die Teilnehmer profitieren vom Mehrwert aus der umfassenden Wissensbasis und Marktkenntnis des Sentinel Haus Instituts in Kombination mit der methodisch-didaktischen Kompetenz und den zielgruppengerechten Lernkonzepten des größten Weiterbildungsanbieters in Deutschland, betont Andreas Ollhoff, Leiter Business Development TÜV Rheinland Akademie. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach bestandener Prüfung ein TÜV-Zertifikat und können sich im Expertennetzwerk des Sentinel Bauverzeichnis www.sentinel-bauverzeichnis.eu präsentieren.
Kommentare deaktiviert für Experten für gesündere Gebäude
In den letzten Wochen sind gleich zwei interessante Fachbeiträge von Mitarbeitern des SHI erschienen. Themen sind gesündere Bildungsbauten und das Emissionsverhalten von Bodenbelägen.
Peter Bachmann schreibt in der Zeitschrift “DBZ” über die gesundheitliche Qualitätssicherung am Beispiel von Bildungsbauten. Außerdem wird in dem Beitrag ausführlich die architektonisch und auch in Sachen Innenraumhygiene vorbildliche Kita und Musikschule in der Stadt Lauf an der Pegnitz vorgestellt. Das in massiver Brettstapelbauweise erstellte Gebäude wurde von der SHI-Fachplanerin Mona Sandner-Abboud betreut. Die Planung lag in den Händen des Büros Pöllot Architekten, Nürnberg. Der Holzbau erfolgte vom Unternehmen O.Lux.

Die geprüft gesunde Kita und Musikschule der Stadt Lauf. Foto: O.Lux / Francisco Lopez
Der zweite Beitrag von Volker Gutzeit, Leiter Technisches Produktmanagement des SHI, befasst sich mit dem Emissionsverhalten von Bodenbelägen und Bodenaufbauten. Erschienen ist er auf DABonline, der Internetseite des renommierten deutschen Architektenblatts. Auf DABonline sind zudem noch weitere Beiträge von Fachautoren aus dem Netzwerk des SHI zu finden. Etwa von Dr. Walter Dormagen, TÜV Rheinland, zur richtigen Beauftragung von Schadstoffmessungen in Innenräumen.
Kommentare deaktiviert für Zwei neue Fachbeiträge zum gesünderen Bauen und Wohnen