Wer vergessen haben sollte, dass wir uns im Alltag mit über 70000 Chemikalien herumschlagen müssen, von denen es täglich mehr gibt, obwohl wir gar nicht in der chemischen Industrie arbeiten, der kann sich sich diese interessante Sendung in der ZDF-Mediathek anschauen. Hier wird nicht nur auf die Ausgasungen von Baustoffen und Einrichtungen abgehoben, sondern auch Reinigungsmittel, hochfrequente Strahlung durch z.B. W-Lan, Duftkerzen und Energiesparlampen diskutiert, übrigens mit Eva Padberg.

bravissimmo baut wohngesund
Gesundheit ist heute für alle Menschen ein wichtiges Gut. Die neue „Residenz am Schlosspark“ in Bad Krozingen zeigt, dass gerade die eigenen vier Wände hier besonders wertvoll sein können. Denn mit einem neuen Baukonzept verbindet die Bauträgergesellschaft bravissimmo GmbH niedrige Energiekosten mit geprüfter Wohngesundheit. Als erstes Immobilienunternehmen in Deutschland überhaupt wird die bravissimmo GmbH in Zukunft alle ihre Bauvorhaben geprüft wohngesund errichten.
Viele emissionsgeprüfte Baustoffe haben bei dem sehr guten Ergebnis unterstützt. Die Liste einiger der Baustoffe kann bei Sentinel abgefragt werden.
Die Herder-Grundschule in Weißenfels wies bereits letztes Jahr eine erhöhte Konzentration an Naphthalin auf. Höchstwahrscheinlich ist dies verantwortlich für die berichteten Gesundheitsbeschwerden der Kinder, wie z.B. massive Kopfschmerzen, Übelkeit und Allergien. Aktuell werden die Bluttests der Lehrer ausgewertet. Oberbürgermeister Robby Risch lässt die Schule nicht schließen und steht jetzt mit Schulleiterin Felicitas Beutler und zahlreichen Eltern im Konflikt. Nachstehend der Artikel vom 26.04.13 aus der Mitteldeutschen Zeitung. Damit reiht sich leider auch dieser Vorfall in die zahlreichen Schadensfälle der Problematik der Innenraumlufthygiene ein.
Den Artikel findet man unter folgendem Link:
Mitteldeutsche Zeitung_Giftdaempfe_in_Weißenfelser_Grundschule
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Radonkarte Deutschland
nach: Radonhandbuch Deutschland
Experten aus Deutschland und Österreich informierten am 22.1.2013 rund um den Themenkomplex „Radon in Gebäuden“ beim ersten Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg.Über 70 Architekten, Baufachleute, Energieberater, Behörden- und Verbandsvertreter erörterten mit internationalen Experten Fragestellungen zur Radonsanierung, Radonvorsorge, Aussagekraft von Radonkarten sowie zu Radonmessmethoden. Im Rahmen des Treffens wurde auch die neue Ausbildungsinitiative des LfU zur Radon-Fachperson vorgestellt. „Mit den Radon-Fachpersonen sollen zukünftig bayernweit kompetente Ansprechpartner zu Radonsanierung in bestehenden Gebäuden und zum radonsicheren Neubau von Gebäuden zur Verfügung stehen“, betonte Dr. Christiane Reifenhäuser, Leiterin der Abteilung Strahlenschutz im LfU anlässlich der Tagung in Augsburg.
Vor allem bei der Planung/ Errichtung von Neubauten sollte das Problem Radon (zweitgrößter Verursacher von Lungenkrebs!) berücksichtigt werden – sowohl durch eine entsprechende Grundstückuntersuchung als vor allem auch durch eine absolut qualitativ hochwertige “dichte” Ausführung der Bodenplatte.
Vorgestellt wurden aber auch Saniermethoden bei bestehenden, radonbelasteten Gebäuden, Maßnahmen, die in Nachbarländern (z.B. Oberösterreich) sogar öffentlich gefördert werden.
Weitere Infos bei der Sentinel Haus Stiftung e.V.
Weitere Infos beim Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung zum radonsicheren Bauen und Sanieren e.V.(KORA)

Parfümierte Baustoffe
In der aktuellen „Fussbodentechnik“ 1/2013 wird darüber berichtet, dass Bodenverlegestoffe künftig mit synthetischen Geruchsstoffen ausgestattet werden könnten. Zitat: “Die Verlegewerkstoffhersteller werden indirekt gezwungen, Parfümstoffe in ihre Produkte hineinzugeben.”
Dies ist eine „tolle“ Nachricht für Allergiker, Kleinstkinder und andere sensitive Menschen!
Wir Menschen parfümieren inzwischen unsere gesamte Umgebung, werden krank davon und kapieren es nicht. Diskotheken werden nun parfümiert, da nicht mehr geraucht wird, Toiletten sowieso, Hotels (damit man den alten Teppich nicht riecht), Autoinnenräume (dass es neu riecht). Fast immer, wenn solche Dinge riechen, sind synthetische Duftstoffe im Einsatz, die mit Lösemitteln für ein „besseres“ Geruchserlebnis sorgen sollen. Das ist der klassische Teufel, der mit dem Beelzebub ausgetrieben wird. Geruchsstoffe und Lösemittel machen krank! Was der private Hausbesitzer in seinem Haus macht, sei ihm überlassen, aber es darf und kann nicht sein, dass öffentliche Gebäude begast werden ohne Zustimmung aller Nutzer und Bewohner.
Stellungnahme des deutschen Allergie-und Asthmabund zu “Beduftungen” allgemein:
Duftstoffe sollten grundsätzlich nicht eingesetzt werden, um über eine mangelhafte Qualität der Innenraumluft hinwegzutäuschen. Als leichtflüchtige organische Verbindungen belasten sie die Raumluft zusätzlich statt sie „aufzuwerten“, wie häufig von Herstellern und Anwendern angegebenwird.
Weitere Informationen zu Beduftungen
Kommentare deaktiviert für Fußboden mit Vanille und Apfelduft!? – Das darf nicht sein!
Es freut mich sehr, dass nun rechtzeitig zur Bau 2013 das neue Buch erschienen ist. Neue Texte, mehr Wissen, neue Grafiken, neue Autoren haben uns unterstützt das neue Werk zu erstellen!
Mehr dazu!


Eröffnungsfeier des Zentrums für Seltene Erkrankungen Ulm mit Eva Luise Köhler, Schirmherrin von ACHSE e.V. (Foto: Universitätsklinikum Ulm)
Am Donnerstag, den 21.Juni wurde in Ulm das Zentrum für seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin eröffnet.
Der überregionale Anlaufpunkt mit interdisziplinären Sprechstunden verbindet Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge mit Fortbildung für Ärzte.
Er ist Teil des vor zweieinhalb Jahren gegründeten “Netzwerks Seltene Erkrankungen Baden-Württemberg”.
Im Anschluß an die Eröffnungsrede der Bundesministerin für Forschung und Bildung Prof. Dr. Annette Schavan berichtete die Schirmherrin des Selbsthilfenetzwerkes Achse e.V. Eva Luise Köhler Ihre Erfahrungen mit der Alltags-Situation von Menschen mit “Seltenen Erkrankungen”
Von einer seltenen Krankheit spricht man, wenn weniger als fünf von 10.000 Personen von der Erkrankung betroffen sind. 5.000 bis 8.000 Krankheiten werden aktuell zu den seltenen Krankheiten gezählt.
„Etwa vier Millionen Bürger sind bundesweit von einer seltenen Erkrankung betroffen. In vielen Fällen ist der Krankheitsverlauf chronisch, die Diagnosedauer von etwa 15 Jahren zu lang und eine spezifische Therapie nicht bekannt. (more…)
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Gute Architektur und gute Innenraumluft bietet das von der Solinger Architektin Christine Overath geplante und betreute Haus der Familie de Brün in Wermelskirchen.
Das erste Gebäude, das mit einem neuen Zertifikat für wohngesunde Bestandsgebäude ausgezeichnet wurde, steht in Wermelskirchen, Rheinisch-Bergischer Kreis. Das Haus von Pauline und Jörg de Brün wurde vom Sentinel Haus Institut mit Erfolg auf die gute Qualität seiner Innenraumluft überprüft.
Gespürt hat es Familie de Brün schon immer, jetzt hat sie die Sicherheit mit Brief und Siegel: Ihr im Frühjahr 2010 fertiggestelltes Haus verfügt über eine gesunde Innenraumluft. „Wir wollten einfach wissen, was wir und unsere 16 Monate alte Tochter täglich einatmen“, sagt Pauline de Brün. Deshalb hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Jörg das Sentinel Haus Institut beauftragt, nachzuschauen, ob alles in Ordnung ist. Gemessen wurden so genannte VOC, Flüchtige organische Stoffe, die aus Bauprodukten, aber auch aus Möbeln oder Reinigungsmitteln stammen können, und die unter anderem Unwohlsein, Müdigkeit und Atemwegsreizungen hervorrufen können. Nicht zuletzt sind VOC ein Signal für das Vorhandensein zahlreicher anderer Schadstoffe, die in einem Haus vorkommen können.
Zur Übergabe des Zertifikats am Tag der Architektur in Nordrhein-Westfalen laden wir Sie herzlich ein
Am: Samstag, 23.6.2012, 14.00 Uhr
Ort: Bechhausen 77 in 42929 Wermelskirchen
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Die Kosten für die Abschirmung einer Eigentumswohnung vor Hochfrequenzimmissionen können als außergewöhnliche Belastungen bei der Einkommensteuer abgezogen werden. Die Klägerin machte bei ihrer Steuererklärung Aufwendungen in Höhe von 17.075 Euro für die Anbringung einer Hochfrequenzabschirmung zum Schutz ihrer Eigentumswohnung vor Radio-, Fernseh- und Mobilfunkwellen geltend. Das Finanzamt lehnte die Berücksichtigung dieser Kosten als außergewöhnliche Belastungen ab, da kein amtsärztliches Gutachten über die Notwendigkeit der Maßnahme vorgelegt worden sei und es sich allenfalls um eine vorbeugende Maßnahme handele. Der 10. Senat des Finanzgerichts Köln gab mit Urteil vom 08.03.2012 (Az. 10 K 290/11) der Klage der Wohnungseigentümerin statt. Eine Revision zum Bundesfinanzhof wurde nicht zugelassen.
Das Urteil hat für viel Aufsehen gesorgt, weil die Richter in der Begründung darauf verwiesen, dass der Nachweis der medizinischen Notwendigkeit nicht nur durch das Attest eines Amtsarztes erbracht werden kann. Zwangsläufig und damit steuerlich absetzbar seien nämlich nicht nur medizinisch unbedingt notwendige Aufwendungen im Sinne einer Mindestversorgung. Vielmehr fielen hierunter die Kosten aller diagnostischen oder therapeutischen Verfahren, deren Anwendung im Erkrankungsfall hinreichend gerechtfertigt sei. Zum Nachweis der Zwangsläufigkeit der Baumaßnahme reichten dem Gericht ein ärztliches Privatgutachten über die ausgeprägte Elektrosensibilität der Klägerin und das Gutachten eines Ingenieurs für Baubiologie über “stark auffällige” Hochfrequenzimmissionen im Rohbau der Eigentumswohnung aus.
Interessant dürfte nun werden, wie die Finanzämter und Gerichte auf die zu erwartenden Fälle reagieren, wo Menschen zu Recht nun ihre Aufwendungen zum Schutz vor Allergenen, Schimmelbefall, Radon oder einem Übermaß an Lösemitteln als steuermindernd geltend machen wollen. An der medizinischen Notwendigkeit dieser Schutzmaßnahmen kann es ja keinen begründeten Zweifel mehr geben!
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Mit einer provokativen Pressemeldung, abgeleitet aus Forschungsergebnissen des Münchner Helmholtz-Institutes und einem Interview verunsicherte Spiegel Online (aufgegriffen von zahlreichen weiteren Medien) viele „Lehmhausbesitzer“, die sich in der Folge auch an die „Wohngesundheitsberatung“ des Sentinel-Haus Stiftung e.V. wandten.
Die Aussagen im Pressebericht
„Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern“:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,828031,00.html
„Schwellenwert der WHO überschritten.
In einem komplett aus Lehm gebauten Haus mit geringerer Luftwechselrate wäre die Strahlenbelastung mit etwa 4,6 Millisievert pro Jahr deutlich höher, erklärt Forscherin Gierl im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Damit würde die Dosis über dem Schwellenwert von 3,0 Millisievert für Atemluft liegen, ab dem die Weltgesundheitsorganisation Maßnahmen zur Senkung der Strahlenbelastung empfiehlt. Denn ansonsten steigt das Risiko der Bewohner, an Lungenkrebs zu erkranken“.
veranlassten SHS unmittelbar nach Erscheinen der Pressemeldung, mit dem Verfasser des Spiegel-Berichtes, vor allem aber mit maßgeblichen Stellen Kontakt aufzunehmen und auch das Helmholtz Institut um die eigentlichen Forschungsergebnisse zu bitten. (more…)
Kommentare deaktiviert für Lehmhäuser „gesundheitsgefährlich“?