… waren die innenraumhygienischen Zustände im Polizeipräsidium Trier bis eine fast 6jährige Schadstoff-Odyssee im Jahr 2011 zu einem glücklichen Ende kam.
Ein Blick zurück :
2005_______
Eine Trierer Zeitung berichtet erstmalig über den Fall – hier heißt es u.a. “60 der 300 Mitarbeiter klagen seit Monaten über Gesundheitsbeschwerden wie Hautreizungen oder blutige Nasenschleimhäute, die nur dann auftauchen, wenn die Betroffenen arbeiten”.
Die Beamten dürfen umziehen – und so lautet die Berichterstattung 4 Monate später : Seit ein Teil der rund 300 Mitarbeiter im alten Trierer Polizeipräsidium Mitte des Jahres in ein eigens angemietetes Ausweichquartier in der Güterstraße gezogen ist, geht es den Kripo-Leuten deutlich besser. Rund 90 von ihnen hatten zuvor über teilweise massive Gesundheitsbeeinträchtigungen geklagt. Diese reichten von blutigen Nasenschleimhäuten über Augenbrennen, Schwindel, Zusammenbrüche und schwere Entzündungen bis hin zu Hautaufplatzungen, Kurzatmigkeit oder irreparabelen Bronchienschädigungen.
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Am 20.Juli 2011 tritt die EU Richtlinie 2009/48/EG in Kraft, die künftig vor allem Kinder vor Schadstoffbelastungen besser schützen soll. Leider gibt es zu lockere Grenzwerte und zudem zu lange Übergangsfristen – sodass auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) vor allem mit den CMR (CMR steht für “cancerogen, mutagen, reproduktionstoxisch”) Grenzwerten keinesfalls einverstanden ist.
Erste Medienstellungnahmen dazu
Außen hui, innen giftig
EU Richtlinie tritt in Kraft – lange Übergangsfrist
Vor allem für Hersteller von Kunststoffböden, Stromkabel, Duschvorhängen und anderen “gefährlichen Kunststoffen” sollten die grundsätzlichen ersten EU- Schritte zur Reduktion der Schadstoffbelastungen in Kinderzimmern zumindest aber einen Denkanreiz geben.
Auf der Internetseite von 1A-Krankenversicherung kann man einen spannenden Bericht lesen, dass Lösemittel verschiedene Krankheitssymptome auslösen können.
Bericht
Ich frage mich wirklich, wieviele solche Berichte es noch braucht, bis der Verbraucher dieses Thema in sein Kaufverhalten integriert!?

OSB
Da es unmöglich ist, Emissionsberichte zu Lösemitteln zur OSB-Platte zu bekommen, werden wir die Platte nun selbst untersuchen.
Besonders spannend sind die Aldehyde und TVOC (Lösemittel in der Summe)!
Das Sentinel-Haus Institut sucht Unterstützer zur Untersuchung der Platte auf Schadstoffe! Die Proben werden von den bekannten Herstellern aus einer frischen Palette genommen. Die Ergebnisse ermöglichen eine bessere Einschätzung des Risikos bei der Verarbeitung und den Bewohner. Die Unterstützer erhalten selbstverständlich die Untersuchungsergebnisse! Unterstützer können sich direkt an mich wenden oder einen Kommentar abgeben. Die Platten der Qualitätsklassen 3 und 4 würden im eco-Institut in Köln untersucht.
Ziel ist, klare Aussagen zur Eignung der OSB-Platte für die spezifischen Anwendungsbereiche zu treffen. Die OSB-Platte ist ein wichtiger Baustein im Holzrahmenbau, der bezüglich Preis und Verarbeitung sehr attraktiv ist.
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Im ZDF Beitrag am vergangenen Sonntag “ZDF Umwelt” wurde die OSB – Platte von mir angesprochen. Ich möchte hierzu folgende Punke erwähnen:
- Leider liegen dem Sentinel-Haus Institut bis heute keine brauchbaren Emissionszeugnisse zur OSB-Platte vor. (trotz vielfacher Nachfrage)
- In dem Forschungsprojekt der DBU, aus welchem das Sentinel-Haus Konzept entstanden ist, wurde von der Zimmerei Grünspecht die OSB Platte eingebaut. Allerdings mit folgenden Zusatzmaßnahmen:
- Überprüfung der Emissionen im Eco Institut auf eigene Kosten
- Verlängerte Lagerung
- Komplette Belegung der OSB-Platte mit Schafswollvlies zur Emissionsreduktion
- Verwendung eines Herstellers mit hohem Fichtenholzanteil statt Kieferholzanteil
Das Sentinel-Haus Institut würde die OSB-Platte sehr gerne als geprüftes Material frei geben. Jedoch nicht ohne belastbares Emissionszeugnis, da das Risiko besteht, dass die Empfehlungswerte des Umweltbundesamtes (UBA) nicht eingehalten werden. Bericht
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Am heutigen Sonntag (08.05. um 13:30 Uhr) berichtet das ZDF Umwelt Magazin über gesundes Bauen und Wohnen.
ZDF Umwelt
Beitrag
Ich durfte am vergangenen Dienstag den ganzen Tag mit dem Drehteam verbringen und die Thematik der Baustoffe beschreiben. Hierbei ist mir aufgefallen, dass der zuständige Redakteur (Claus Schenk) intensiv auf das Thema vorbereitet war.
In der Sendung geht es um Schimmel, Baustoffe, MCS und neues Bauen (Energieeffizient). Die Sendung wird in der kommenden Zeit mehrfach wiederholt!

In Aichhalden sollen Gebäude energetisch optimiert werden und der Bürgermeister stellt fest, dass man aufpassen müsse, dass die Schüler nicht einschlafen.
Aus meiner Sicht geht das auch anders. Man kann Gebäude energetisch optimieren UND die Gesundheit und Behaglichkeit der Bewohner und Nutzer positiv beeinflussen. Nur leider wissen es so wenige!!!
Am besten weitersagen, dass es Konzepte wie das Sentinel-Haus Konzept gibt!
Bericht im Schwarzwälder Boten
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Mit dieser Überschrift titelt das aktuelle Ökotest – Monatsheft! Als Sentinel-Haus Institut empfehlen wir schon seit mehreren Jahren alternative Materialien wie z.B. fermacell – Ausbauplatten. Auch in den aktuellen Projekten (gerade Kindergärten) wird die OSB – Platte wegen fehlender Emissionszeugnisse vermieden. Denn in geschlossenen Räumen in welchen sich Kinder aufhalten sollten Materialien vermeiden werden, welche nicht für sensible Menschen geeignet sind.
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Seit 1996 gilt in Deutschland ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, was aber seit vorgestern erst klar ist: damit einher geht offensichtlich auch eine Gratisbelastung der Kinder mit Weichmachern (Phthalate). Am 22.03.11 veröffentlichte der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Studie zu Weichmachern im Staub von Kindertagesstätten. Es wurde die Konzentration an giftigen Kunststoff-Weichmachern in 60 Kitas deutschlandweit untersucht und dort deutlich höhere Werte als in Durchschnittshaushalten gefunden. In den untersuchten Kitas sei die Belastung mit Weichmachern im Schnitt dreimal höher als in Haushalten. In besonders hoher Konzentration wies ein vom BUND beauftragtes Labor die Weichmacher DINP und DEHP nach.
Das Umweltbundesamt hat daraufhin sofort reagiert: „Händler und Vertreiber sind verpflichtet, den Konsumenten auf Nachfrage mitzuteilen, ob etwa ein neuer Bodenbelag besorgniserregende Weichmacher enthält. Das europäische Chemikalienrecht REACH verpflichtet den Handel, innerhalb von 45 Tagen über Inhaltsstoffe aus der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe Auskunft zu erteilen. Eltern und Kitas sollten dieses Recht nutzen“, sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth. Das UBA hat ein Musterschreiben vorbereitet, mit dem sich gezielt beim Handel nachfragen lässt.
Da weiß ich aber nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Da steht also Max Mustermann bei Real mit seinem Kinderspielzeug an der Kasse und hält dieses Schreiben der Kassiererin unter die Nase, worin Sie darauf hingewiesen wird ” Gemäß Art. 33 der o.g. Verordnung sind Sie als Lieferant von XXXX verpflichtet, mir als Verbraucher/ Verbraucherin diese Informationen innerhalb von 45 Tagen zur Verfügung zu stellen.” Da kann man Max Mustermann nur viel Glück wünschen und alle anderen darauf aufmerksam machen, Geschenke, die Weichmacher enthalten könnten, rechtzeitig zu besorgen, also mind. 45 Tage vor dem Anlass…
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Das fragt eine internationale Roadshow zum Thema Luftqualität in Innenräumen, die am 15.03. auf der ISH startete. Allerdings beschäftigt sie sich hauptsächlich mit feinstaubarmer Luft, da finanziert durch den Weltmarktführer bei Luftfiltern. Dennoch sind die kommunizierten Inhalte des 13m langen Trucks, der ab nächster Woche durch Europa rollt, durchaus sehenswert. Und diese Vision teilen wir allemal: Saubere Luft ist ein Menschenrecht!
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