Der Blog zum wohngesunden Bauen

24. April 2018

natureplus Fachkonferenz 2018 – Keine zukunftsfähigen Gebäude ohne zukunftsfähige Produkte

 

Am 5. Juni 2018 veranstaltet der internationale Verein natureplus in Volketswil bei Zürich seine diesjährige Fachkonferenz. Thema ist die Bedeutung von geprüft nachhaltigen Bauprodukten für die Gebäudezertifizierung und Wohnbauförderung in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Auf Einladung von baubioswiss, der natureplus Partnerorganisation in der Schweiz, beleuchten im Aiforia-Nachhaltigkeitszentrum in der Bauarena Volketswil internationale Experten für die Zertifizierungssysteme Minergie-ECO, DGNB und LEED die Rolle nachhaltiger und gesundheitlich geprüfter Baumaterialien mit dem natureplus-Qualitätszeichen. Ein weiterer Aspekt sind notwendige Anforderungen an Baustoffe und Änderungen staatlicher Förderprogramme für ein klimagerechteres Bauen, die ein Experte der Deutschen Umwelthilfe DUH vorstellt. Die Halbtagesveranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum aus Bauwirtschaft, Architekten und Kommunen.

Die Teilnahme kostet 100 Euro / 120 CHF incl. Tagungsmappe, Eintritt zu allen Vorträgen, Tagungsgetränken und Pausensnacks sowie dem Eintritt in die Aiforia Ausstellung. natureplus-Mitglieder zahlen nur 85 Euro / 100 CHF. Details zum Programm und Anmeldung finden sich direkt hier auf der natureplus-Website.

19. April 2018

Informationsdienst Holz: Streitigkeiten durch Fehlgerüche im Neubau vermeiden

Auf der vom Informationsdienst Holz bereitgestellten Seite “Holz und Raumluft” ist ein lesenswerter Beitrag zum Thema Gerüche und damit zusammenhängenden Mängelanzeigen erschienen. Obwohl Gerüche nicht grundsätzlich auf gesundheitsschädliche Emissionen zurückgehen, können sie Anlass für Auseinandersetzungen zwischen Bauherr und Bauunternehmen oder Planer sein. Die Autoren des Beitrags führen Geruchsquellen und Möglichkeiten zur Vermeidung auf.

Enthalten in dem Beitrag ist auch ein Verweis auf die vom Umweltbundesamt geplanten Geruchsleitwerte, die nicht nur für Holzbauer interessant sein dürften.

9. April 2018

Alles was man über Luft- und Winddichtung von Gebäuden WISSEN muss

Das neue pro clima WISSEN Handbuch – ein echtes Muss für alle Bauschaffenden

 

Die neue Ausgabe des Kompendiums pro clima WISSEN 2018/ 19 beinhaltet alles, was Bauprofis rund um das Thema Luft- und Winddichtung von Gebäuden – innen wie außen, an Dach und Wand – wissen müssen:

Aktuelle Forschungsergebnisse, neue Systeme und Produktlösungen, überarbeite Seminarformate und vieles mehr steht in dem mehr als 400 Seiten umfassenden Handbuch für Planer und Verarbeiter. Behandelt werden Neubau- und Sanierungsthemen, fundiert und gleichzeitig verständlich mit vielen Bildern und Grafiken aufbereitet.

Hier können Sie das Werk direkt kostenfrei anfordern.

22. März 2018

Geprüfte Bauteilsysteme für gesündere Mitarbeiter und Immobilien

Das vom Sentinel Haus Institut koordinierte Forschungsprojekt MY FUTURE OFFICE für gesündere Arbeitsplätze und höhere Leistungsfähigkeit hat einen Meilenstein erreicht: Insgesamt fünf Systeme aus Produkten der beteiligten Hersteller bieten Anwendungssicherheit in Bezug auf Schadstoffe.

Für Architekten und Investoren steht wertvolles Wissen zur Planung, Umsetzung und Betrieb gesünderer Office-Immobilien zur Verfügung.

Gute und geprüfte Bauprodukte sind die Basis für gesündere Gebäude. Doch im Zusammenspiel können chemische Wechselwirkungen entstehen, die häufig Ursache von Schadensfällen in Immobilien sind. Das teure Resultat können Belastungen zum Beispiel durch Lösemittel (VOC), ein andauernder unangenehmer Geruch und gesundheitliche Beschwerden von Mitarbeitern sein.

Um solche Wechselwirkungen auszuschließen, wurden bei MY FUTURE OFFICE aktuell eine Außenwand in Brettstapelbauweise, ein komplettes Flachdach, von der Dichtbahn außen bis zur Akustikdecke innen, sowie zwei unterschiedliche Systeme für Geschossdecken mit Kautschukbelag und Teppichboden, beide mit Doppelboden, in der Prüfkammer auf Schadstoffemissionen untersucht. Eingebaut in die Prüfstücke waren jeweils alle in der Baupraxis notwendigen Zwischenschichten und Produkte. Zum Beispiel Grundierungen und Kleber, Dichtbänder und -folien oder Estrichbeschleuniger. Schon länger stehen Informationen zu einem geprüften Bodenaufbau mit emissionsarmem Polystyrol auf einer Betondecke und Nassestrich mit Beschleunigerzusatz zur Verfügung. Geprüft wurde nach dem AgBB-Schema und DIN EN 16000 ff.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den insgesamt fünf Systemen eine solide Basis für den Bau, aber auch die Sanierung von Bürogebäuden erarbeitet haben“, sagte Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Mit den Systemen können Investoren und Architekten Bürogebäude nach hohen gesundheitlichen Standards planen und bauen. Weitere geprüfte Bauprodukte, Ausstattungen und Raum-Systeme sind im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude zu finden. Auch die jetzt geprüften und freigegebenen Systeme sind ab sofort unter www.bauverzeichnis.gesündere-gebäude.de gelistet und können von Fachkräften mit detaillierten Informationen abgerufen werden.

Initiative für leistungsfördernde und rentable Büroimmobilien

MY FUTURE OFFICE ist eine Initiative von 19 Herstellern, Planungsbüros sowie Experten für gesündere und nachhaltige Gebäude. Ziel ist die Entwicklung von Lösungen und Standards für gesündere, leistungsfördernde und rentable Bürogebäude. Erfahrene Akteure aus Architektur, Immobilienwirtschaft, Instituten und Baustoffindustrie unterstützen das Vorhaben aktiv als Beiräte. Koordiniert wird das Projekt vom Sentinel Haus Institut in Freiburg. Der nächste Schritt ist die Planung und der Bau eines Musterbüroraumes, welcher alle relevanten Gesundheits- und Nachhaltigkeitsaspekte vereint. Neben geprüften Bau- und Ausstattungsprodukten sind dies unter anderem eine leistungsfördernde Tages- und Kunstlichtversorgung, optimale Akustik und eine gesündere Lüftung. Auch die Ausstattung und eine flexibel nutzbare Raumorganisation spielen eine wichtige Rolle

Die Sentinel Haus Akademie hat ein Seminar für Planungsverantwortliche öffentlicher und gewerblicher Investoren sowie für Architekten, Ingenieure und Projektsteuerer entwickelt, die sich für die Projektierung und den Bau gesünderer und leistungsfördernder und damit rentablerer Büroimmobilien fortbilden wollen. Erste Termine sind für das erste Quartal 2019 geplant.

Weitere Informationen und aktuelle Neuigkeiten unter www.my-future-office.de

 

 

15. März 2018

Runder Tisch zur Integration von Gesundheitsinformationen in BIM-Standards

Im Februar 2018 fand im Umweltbundesamt ein hochrangig besetztes Gespräch zum Thema „Innenraumhygiene und BIM“ statt. Interessierte Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vertreter der Baubranche können sich in eine Mailingliste eintragen lassen.

Auf Einladung des Umweltbundesamts und des Sentinel Haus Instituts trafen sich Vertreter von Bundes- und Landesbehörden, des Bundesbauministeriums, Architekten- und Baugewerbeverbänden, Projektsteuerern, Baustoffherstellern, Prüfinstituten und Softwareanbietern, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen und einen Fahrplan für die weiteren Schritte festzulegen. „Das Umweltbundesamt sieht in der Integration zum Beispiel vom Emissionsdaten in die Datensätze von Herstellern und Softwareanbietern eine sehr gute Möglichkeit, die Belange des Gesundheitsschutzes in Gebäuden von Beginn an in die digitale Planungsmethode zu integrieren“, sagte Dr. Heinz-Jörn Moriske, Leiter der Beratungsstelle für Umwelthygiene am Fachbereich Umwelt und Gesundheit und Geschäftsführer der Kommission Innenraumlufthygiene am UBA.

Die Bereitstellung von Gesundheitsinformationen in einem international anerkannten BIM-Standard könnten mit Informationen zur Nachhaltigkeit von Baustoffen und Bauweisen verknüpft und damit zu gesünderen und zukunftsfähigen Gebäuden beitragen, waren sich die Teilnehmenden einig. „Planern im digitalen Planungsprozess klare Vorgaben im Hinblick auf mögliche Gesundheitsrisiken durch Bauprodukte und das fertige Gebäude zu geben, ist ein enormer Schritt. Genauso wichtig bleibt aber die praktische Umsetzung und die Kontrolle“, betonte Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Für Neubau und Sanierung sind dabei unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungen erforderlich, darin waren sich die Teilnehmenden einig.

Fortführung in Arbeitsgruppen

Ausführlich diskutiert wurden die technischen Möglichkeiten aber auch die Notwendigkeit konkreter staatlicher Vorgaben für die Qualität der Innenraumluft in Gebäuden. Beschlossen wurde, den Austausch sowohl in der großen Runde als auch in Arbeitsgruppen fortzusetzen, die einzelne Aspekte intensiv beleuchten. Angedachte Themenfelder sind die wissenschaftlichen Grundlagen und die Integration vorliegender Daten, die juristische Expertise zu verbindlicheren staatlichen Vorgaben zur Innenraumhygiene sowie ein Arbeitskreis zur Umsetzung und Kontrolle von BIM-geplanten gesünderen Gebäuden in der Praxis. Vor der Sommerpause wollen sich die Beteiligten für die nächste Runde auf Einladung des UBA treffen. www.sentinel-haus.eu.

Mailingliste „Healthy Building goes BIM“

Interessierte Architektur- und Planungsbüros sowie Vertreter der Baubranche können sich beim Sentinel Haus Institut in eine Mailingliste eintragen lassen, um regelmäßig Informationen zum Stand der Gespräche zu erhalten. Dafür genügt eine E-Mail mit der Angabe eines konkreten Ansprechpartners und dessen Kontaktinformationen an Claudia Porath unter porath@sentinel-haus.eu.

6. März 2018

Deutscher Traumhauspreis erstmals mit Sonderpreis Wohngesundheit

(c) Wohnglück

Der Deutsche Traumhauspreis 2018, veranstaltet von den Zeitschriften “Wohnglück” und “Bellevue” wird erstmals um einen Sonderpreis für “Häuser mit einer besonders schadstoffarmen und gesunden Bauweise” erweitert.  Der Sonderpreis zeigt die weiter stetig steigende Aufmerksamkeit, die das Thema gewinnt. Vergeben wird der Sonderpreis dann 2019. Aktuell läuft die Abstimmung für den Traumhauspreis 2018, 50 Hersteller haben sich beworben. “Wohnglück” ist die Kundenzeitschrift der Bausparkasse Schwäbisch Hall und hat rund 1,72 Millionen Leser. “Bellevue” richtet sich an anspruchsvolle Immobilienkäufer. Schirmherr ist auch dieses Jahr der Bundesverband Deutscher Fertigbau BDF. Leser und Online-User können noch bis zum 31. März ihre persönlichen Traumhäuser unter www.wohnglueck.de/traumhauspreis auswählen und dabei Sachpreise in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro gewinnen.

5. März 2018

Mittelstädt-Haus: Gesünder Bauen ist Standard

Das Haus 155 ks von Mittelstädt-Haus ist selbstverständlich ebenfalls nach dem Sentinel Konzept wohngesund errichtet. Das Musterhaus kann im firmeneigenen Musterhauspark in Himmelpforten bei Stade besichtigt werden

 

Die Firma Mittelstädt-Haus aus Himmelpforten im Landkreis Stade gehört zu den ersten und konsequentesten Anwendern des Sentinel Konzeptes. Mittlerweile hat das mittelständische Unternehmen sechs Jahre Erfahrung mit dem Einsatz gesundheitlich geprüfter Baumaterialien und dem integrierten Qualitätsmanagement. “Das ist bei uns das normale Programm. Die Kunden wollen das auch so”, sagt Geschäftsführer Meik Mittelstädt. Gebaut werden rund 100 Objekte pro Jahr. Vorwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, aber auch Mehrfamilienhäuser mit 24 Wohneinheiten. Die Bandbreite ist groß: Rund um Hamburg entstehen in Porenbeton-Massivbauweise Einfamilienhäuser mit 150 Quadratmeter Wohnfläche aber auch Villen, die nahe an die 1.000 Quadratmeter Wohnfläche reichen. Bei hohen Anforderungen an den Schallschutz wird auch mit Kalksandstein gebaut.

Die standardmäßigen Raumluftmessungen nimmt ein Mitarbeiter in Eigenregie vor, ausgewertet werden die Proben bei TÜV Rheinland. “Mittlerweile konnten wir den Zeitraum zum Ablüften zwischen Fertigstellung und Raumluftmessung von 28 Tagen auf 8 Tage reduzieren”, erklärt Meik Mittelstädt. Die Messwerte für flüchtige organische Verbindungen und Formaldehyd  liegen trotzdem zu nahezu 100 Prozent unter den strengen Vorgaben. Die wenigen Ausreißer lassen sich leicht begründen, etwa wenn kurz vor der Messung unabsichtlich noch mit Lösemitteln im Haus hantiert wurde.

Die helle und geräumige Küche passt gut zur klaren Linie des in traditionellem Klinker verkleideten Musterhauses.

Das Bad: Aufgeräumt und stimmungsvoll zugleich

Bei den Kunden kommt das Konzept von Mittelstädt-Haus und Sentinel Haus Institut von Beginn an sehr gut an. “Die meisten angehenden Bauherren gehen natürlich davon aus, dass ein Haus keine gesundheitlichen Probleme verursacht. Viele sind erstaunt zu hören, dass das nicht automatisch die Regel ist. Für uns ist die Inklusivleistung des geprüft gesündern Bauens natürlich ein gewichtiges Verkaufsargument”, so Meik Mittelstädt. So trägt das gesündere Bauen dazu bei, dass die Firma voll ausgelastet ist.    

27. Februar 2018

Interview mit Dr. Wolfgang Plehn, UBA in “Das Haus”

“Das Haus”, die Kundenzeitschrift der LBS-Landesbausparkassen (circa 1,25 Millionen Leser), berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich über das gesündere Bauen und Wohnen. Im Mittelpunkt steht ein Interview mit Dr. Wolfgang Plehn, Direktor beim Umweltbundesamt und zuständig für “Stoffbezogene Produktfragen”. Der Experte bestätigt darin unter anderem die Relevanz einer schadstoffarmen Innenraumluft und die Wichtigkeit emissionsarmer Baustoffe. Das Interview ist der Auftakt einer Reihe von Gesprächen zum Thema Gesünderes Wohnen, die von der Redaktion geplant sind. Den lesenswerten Beitrag stellen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion zur Verfügung.

natureplus-Seminar zur neuen Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen VV TB

Wie kann bei Planung, Ausschreibung und Ausführung sichergestellt werden, dass ein Bauprodukt grundsätzlich geeignet ist, die an das Bauwerk gestellten Anforderungen zu erfüllen? Und welche neuen Haftungsregelungen betreffen Architekten und Planer? Antworten auf diese Fragen vor dem Hintergrund der neuen Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen gibt die erste Veranstaltung im Rahmen der „Neckargemünder Gespräche“ des Vereins natureplus. Am 13. April 2018 findet ein Seminar zum neuen Kern des Bauordnungsrechts an. Hier geht es zum Programm der Veranstaltung. Für das Seminar sind Fortbildungspunkte bei den Architektenkammern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beantragt. Die Teilnahme kostet 150 Euro inkl. Getränke und Mittagssnack. Studierende und natureplus-Mitglieder zahlen 75 Euro. Die Anmeldung ist direkt über die natureplus-Website www.natureplus.org möglich.

29. Januar 2018

Beratung für Regnauer Holzbau

Filed under: Allgemein, Fertighaus, Italien, Neubau, Österreich, Private und gewerbliche Bauherren, Schweiz — Schlagwörter: , — Stephanie Brunner @ 14:04

Seit Januar berät das Sentinel Haus Institut die Firma Regnauer Hausbau. Das Familienunternehmen in dritter Generation aus Seebruck am Chiemsee ist  seit fast 90 Jahren dem hochwertigen Holzbau verschrieben. Unter dem Motto “Häuser, die gut tun”, fertigt das Unternehmen mit modernster CNC-Technik und handwerklichem Know-how Wohnhäuser und Bürogebäude in Holztafelbauweise für Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Eine erste Informationsveranstaltung zum Konzept des Sentinel Haus Instituts hat bereits stattgefunden. Weitere Schulungen sowie Prüfungen von Baustoffen folgen in den nächsten Monaten. 

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